Dienstag, 11. Dezember 2018 

welsÜberregionales | Wirtschaft | 12.04.2018

Interessanter Einblick in die Wirtschaftswelt der Region

Beachtliche „Nacht der Forschung“

Das war wieder ein Fest für die Wirtschaft. Die LANGE NACHT DER FORSCHUNG am 13. April bot neuerlich eine ideale Möglichkeit einen Einblick in die so starke Wirtschaftskraft der Region Wels zu bekommen. Vor allem Eltern konnten sich hier wertvolle Tipps für die Berufswahl ihrer Kinder holen. Von 17.00 bis 23.00 Uhr standen die Türen der teilnehmenden Firmen offen - und die Möglichkeiten wurden eifrigst genützt. Das war eine einmalige Chance in die Wirtschaftszukunft zu blicken!
Die Forschungsnacht fand im Zentralraum Wels bereits zum vierten Mal statt, wobei die Firmen eindrucksvoll und umfangreich vor allem ihre Forschung, Produktion und Möglichkeiten präsentierten. Für den Besuch stand auch ein kostenloses Shuttlebus-Service mit Start beim WELIOS (Linie 1 bis 3) bereit!
Was nur wenige wissen: Oberösterreich ist nicht nur das Industrie-Bundesland Nummer eins, sondern ist auch im Export, bei den Wirtschafts-Leistungen, Patenten und vor allem auch bei der betrieblichen Forschung (bereits 1,3 Milliarden Euro/Jahr) in Österreich führend. Allerdings fehlen in den nächsten fünf Jahren geschätzte 11.000 Absolventen.
Forschung ist die Grundlage für Innovation, für die Entwicklung herausragender, marktfähiger Produkte. Die LNF soll das Interesse für Forschung wecken und Schüler sowie deren Eltern die vielfältige Forschungslandschaft als attraktiven Arbeitsplatz und als Karrierepotential für ihre persönliche Zukunft näherbringen.
Mit dabei waren heuer FH Campus Wels mit der BistroBox GmbH und Rübig, Klinikum Wels-Grieskirchen, Teufelberger, Trodat, Tiger Coatings, Welios Science Center, TCKT Transfercenter für Kunststofftechnik, Fronius Thalheim, ECON Weißkirchen, Kremsmüller Steinhaus, Betonwerke Oberndorfer Gunskirchen, Starlim Spritzguß Marchtrenk und Trotec Laser Marchtrenk. Ein Klick auf das Foto - bei der Vorstellung das LNF-Programms für den Wirtschaftsraum Wels waren alle mit an Bord...
Forschung hautnah erleben – sechs Stunden lang
Nach dem großen Erfolg 2012, 2014 und 2016 fand die „Lange Nacht der Forschung“ am 13. April die Fortsetzung. Insgesamt gewährten 18 Welser Unternehmen und Institutionen in Wels, Thalheim, Steinhaus, Gunskirchen, Marchtrenk und Weißkirchen an 15 Standorten einen Einblick in ihre Forschung und Entwicklung.
Der Forschungs- und Pioniergeist im Wirtschaftsraum Wels ist mehr als beachtlich. Die Regionalkoordination Wels hatte heuer die FH OÖ Fakultät Wels inne. Im Jahr 2016 hatten 7.600 Interessierte in Wels die LNF besucht.
Experimente, Workshops, Vorträge und kostenloser Shuttlebus
Die Angebote an den Standorten reichten daher von Vorträgen über Workshops und Besichtigungen bis hin zu Experimenten für Kinder – ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Ein kostenloser Shuttlebus mit Startpunkt WELIOS brachte alle Besucher bequem von Station zu Station.
Forschung braucht insbesondere hochqualifizierte Experten. Laut Statistik Austria verfügte Oberösterreich im Jahr 2015 bereits über ca. 12.700 Vollzeit-Forschungsbeschäftigte (Vollzeitäquivalente). Sowohl an der JKU als auch an der FH OÖ müssen die Studentenzahlen in den technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen durch neue Studienrichtungen und intensives Marketing deutlich erhöht werden.
FH OÖ Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften
Staunen – forschen – mitmachen am FH OÖ Campus Wels (Stelzhamerstraße 23). Bei der LNF wurden ausgewählte F&E-Highlights der Fakultät präsentiert: Die FH-Forscher zeigen die neue Forschungsfabrik und erklären „Industrie 4.0“ anhand von neuen, intelligenten Robotern, die mit Menschen zusammenarbeiten können. Die Besucher erfuhren, wie durch 3D-Druckverfahren individuelle Werkstücke entstehen. Die Materialspezialisten zeigten, wie sie desinfizierende Kunststoffoberflächen erzeugen.
Die Gäste konnten in die „spannende“ Welt der Hochspannungs-Elektrotechnik mit Blitzen und Hochgeschwindigkeitskamera eintauchen. Weiters konnten die Besucher Algen und funktionale Lebensmittel kennenlernen, die gegen Bluthochdruck oder Diabetes helfen. Und speziell für die jungen Gäste wurde das OpenLab und OpenPhysics zahlreiche, spannende Experimente aus Physik und Biotechnologie – alles zum Ausprobieren und Mitmachen geboten!
BistroBox GmbH - Österreichs erste 24-Stunden-Pizzeria
BistroBox ist ein von drei Automatisierungstechnik-Absolventen der FH OÖ Wels gegründetes StartUp, das einen außergewöhnlichen Pizzaofen entwickelt hat. Das einfache Prinzip: Kunden wählen in einem von derzeit 15 Standorten ihre Lieblingspizza per Knopfdruck, diese werden bei 300 Grad mittels Heißluft in nur zwei Minuten gebacken.
Aktuell forciert BistroBox sein innovatives Franchise-Konzept in ganz Österreich und erweitert Zug um Zug das BistroBox-Netzwerk. Bei der Langen Nacht der Forschung präsentierte BistroBox den allerersten Pizzaofen, der innerhalb von zwei Minuten eine ofenfrische Pizza serviert – natürlich mit Verkostung.
RÜBIG im FH OÖ Campus
RÜBIG entwickelte sich seit 1946 von einer kleinen Gesenkschmiede zu einem international erfolgreichen Metallkompetenzzentrum mit den drei strategischen Divisionen Härtetechnik, Anlagentechnik und Schmiedetechnik und über 400 Mitarbeitern an 7 Standorten.
RÜBIG Härtetechnik ist Experte für die Wärmebehandlung von Stahl- und Aluminiumwerkstoffen und bietet individuelle Lösungen für kundenspezifische Wärmebehandlungs-Anforderungen, auf die auch die österreichischen Rodler vertrauen.
RÜBIG bei Olympia. Die Rodel-Kufen wurden in Marchtrenk wärmebehandeln und mittels eines von RÜBIG entwickelten Verfahrens beschichten. Dank der hervorragenden verschleiß-, reibungs- und korrosionsmindernden Eigenschaften eignet sich diese Beschichtung besonders für die hohen Ansprüche im Rodelsport und sorgt für Schnelligkeit während der Fahrt durch den Eiskanal. Dies bewies der Olympiasieger David Gleirscher mit von RÜBIG wärmebehandelten Kufen, Peter Penz und Georg Fischler im Doppelsitzer mit Silber und die Rodel-Staffel mit Bronze.
Vielseitigkeit im Klinikum Wels-Grieskirchen
Das größte Ordensspital Österreichs präsentierte sich umfassend kompetent, werteorientiert und innovativ in Therapie und Forschung. Mit 30 Abteilungen und 3.700 Mitarbeitern zeichnet es sich durch fächerübergreifende Versorgung, evidenzbasierte Praxis und Teilnahme an internationalen Studien aus.
Geboten wurden den Besuchern die Möglichkeit, zukunftsweisende Diagnostik, moderne 3D-Visualisierung, präventive und therapeutische Physiotherapie sowie innovative Implantat-Versorgung im Klinik-Alltag hautnah zu erleben.
13 Forschungs-Stationen vermittelten mit interaktiven Info-Points, Mitmach-Angeboten und virtuellen Erlebnissen Know-how aus den Bereichen Medizin, Pflege und Gesundheitskompetenz: Die Besucher hatten zum Beispiel die Möglichkeit kennenzulernen, wie Laparoskopie über kleinste Einschnitte Großes im Körper bewirkt, wie softwarebasiertes, objektives Feedback zur individuellen Händehygiene funktioniert und wie sich Spiritualität positiv auf den Heilungsprozess auswirkt.
Mit dem Ausbildungszentrum Wels und den Studiengängen Gesundheits- und Krankenpflege und Physiotherapie der FH Gesundheitsberufe OÖ zeigte das Klinikum, wie das Verknüpfen von Theorie, Praxis, Wissenschaft und Forschung eine fundierte Qualifikation für Gesundheitsberufe gewährleistet.
REFORM-WERKE 50 Jahre Muli 
REFORM entwickelt, produziert und verkauft Spezialfahrzeuge für die Bergland- und Kommunaltechnik. Die Fahrzeuge sind dort im Einsatz, wo die Anforderungen besonders hoch sind, wie in alpinen Gebieten, Hochwasserdämmen oder engen Straßen.
Im Fabriksgelände (Haidestraße 40) erfuhren die Besucher wie ein REFORM Fahrzeug entsteht, fainden heraus, wie ein Muli konstruiert wird und was der 3D Drucker dazu beiträgt. Ein tolles Kinder- und Mitmach-Programm erwartete die Jugend: Es gab eine Kreativecke, ein Metrac-Modell zum Zusammenbauen und eine spannende Rätsel-Rally mit Forscher-Preis.
REFORM feiert noch dazu 50jähriges Jubiläum des beliebten Transporter namens Muli. Die Gäste hatten die Gelegenheit im ältesten und neuesten Muli Probe zu sitzen und den Unterschied testen.
RESCH&FRISCH - Welt der Backwaren
Bei Resch&Frisch beginnt Forschung in der Natur, bei den Rohstoffen. Österreichisches Saatgut wird von Vertragslandwirten der Region angebaut. Das Qualitätssicherungssystem „Genuss – mit Sicherheit“ gewährleistet nicht nur Transparenz in allen Verarbeitungsstufen, sondern ist eng mit Forschung und Entwicklung seit mehr als 16 Jahren verbunden.
Neben den klassischen Produkt-Innovationen ist das Beschäftigen mit Ernährungsgewohnheiten und Zukunftstrends in der Ernährung ein breites Spektrum an Forschung für jeden Lebensmittelbetrieb. Dabei steht nicht die Maschine oder die Technik, sondern der Mensch im Mittelpunkt.
„Das Thema Forschung ist anders zu sehen als in technischen Bereichen. Denn Lebensmittel sind sehr stark mit Emotionen verbunden, da mit dem Konsum und dem Verzehr von Lebensmitteln der Mensch davon direkt beeinflusst wird. Unter dem Motto: Du bist was du isst“, so Josef Resch, Eigentümer und Geschäftsführer der Resch&Frisch Gruppe.
Eine Öffnung der Produktionsräumlichkeiten (Handwerksbäckerei) und eine Leistungsschau des Unternehmens haben den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht.
TEUFELBERGER Dynamik & Erfahrung 
Together in motion. TEUFELBERGER (Vogelweiderstraße 50) ist eine dynamische Firmengruppe mit mehr als 225 Jahren Erfahrung in den Geschäftsbereichen Stahlseile, Faserseile und Verpackungsprodukte aus Kunststoff. An 12 Standorten weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 1.300 Mitarbeiter.
Bei der LNF konnten die Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen. Im neuen Kompetenzzentrum „Strapping Center“ bekommen sie einen Eindruck davon, wieviel Know-how in einem vermeintlich einfachen Kunststoffband steckt. Beim Produktionsrundgang erlebten die Forscher der Zukunft hautnah, wie ein Umreifungsband hergestellt wird.
Im „Fiber Rope Technikum“ wurde der Prozess von der hauchdünnen Faser bis zum Beispiel fertigem Kletterseil dargestellt. TEUFELBERGER zeigte, wie mit richtiger Technik und Materialien Faserseile hergestellt werden, die ohne weiteres einen LKW heben können. Auch das brandneue Trainingszentrum für Sicherungsausrüstung war einen Besuch wert und besonders Mutige konnten sich aus großer Höhe abseilen.
TCKT Transfercenter für Kunststofftechnik
„Ist Kunststoff cool?“ ist jene Frage, die den Besuchern bei der TCKT-LNF (Franz-Fritsch-Straße 11) beantworten wird. Gezeigt werden Beispiele zum Thema Kunststoffverarbeitung und Recycling, aber auch zum Thema Leichtbau, welche durch Kunststoffe erst möglich gemacht werden. Damit wurde gezeigt, dass Kunststoffe wichtige Materialien sind, die bei richtiger Verwendung und fachgerechter Entsorgung auch nachhaltig und umweltfreundlich sind.
Am TCKT wird seit einigen Jahren genau an solchen Fragestellungen, um damit Produkte aus Kunststoff besser zu machen – leichter, besser rezyklierbar und generell beständiger. Das Team arbeitet dabei mit verschiedenen Forschern und Unternehmen zusammen, um diese neuen Ideen weiter zu entwickeln und in eine Anwendung zu bringen.
TIGER Coatings -Farben ins Leben
Die Welt der Farben und Effekte - sie sind bunt oder glitzernd, robust, funktional und überall zu finden: pulverlackierte Oberflächen. Doch was ist Pulverlack eigentlich genau? Wie wird er entwickelt? Welche Farben, Effekte und Strukturen sind möglich? Wo begegnet uns Pulverlack im Alltag? Und welche Möglichkeiten bietet der industrielle Digitaldruck? Diese und viele weitere Fragen wurden während der LNF bei TIGER beantwortet.
Beim Rundgang durch das hochmoderne Forschungslabor erfuhren die Besucher alles über die Entwicklung sowie die Farb- und Effektvielfalt von Pulverlack und können einen kleinen Magnet-Tiger selbst beschichten und digital bedrucken lassen. Die jungen Gäste formten Badekugeln und erkunden dabei den Herstellprozess von Pulverlack durch einen ähnlichen, kindgerechten Vorgang.
Exklusive Führungen durch die laufende Großmengen-Produktion sowie ein Showroom mit pulverlackierten Ausstellungsstücken rundeten das umfangreiche Programm mit einzigartigen Einblicken ab.
TRODAT - Immer ein Original 
Immer ein Original. Trodat - gegründet 1912 - blickt auf eine mehr als 100-jährige Unternehmensgeschichte zurück und bietet alles rund um das Thema Stempel. Grundsätze von Trodat sind Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation. Davon konnten sich die Besucher überzeugen. 
Bei der Trodat-LNF waren die Besucher davon überrascht, wie viel Know-how und High Tech in der Entwicklung und Produktion eines Stempels steckt. Die Schwerpunkte liegen bei Trodat sowohl in der Produktentwicklung als auch in der Produktionstechnik. Die Gäste sahen an diesem Abend die Vorteile zahlreicher modernster Montage-Möglichkeiten.
Ein weiterer und in der Produktentwicklung nicht mehr weg zu denkender Bereich ist die Simulationstechnik. Trodat zeigte wie diese in der Stempelentwicklung eingesetzt wird und so Produktzuverlässigkeit und die Produktionsprozesse verbessert.
Welios Science Center - Zukunft begreifen
Mitmach-Museum Welios - Zukunft begreifen. Hier bewegen sich die Themen rund um die Informatik, Coding und Robotik. Darüber hinaus gaben die FH Wels Einblick in eines der größten Hochspannungslabore Österreichs.
Im Zuge der Sonderausstellung „Abenteuer Informatik“ zeigte der Bienenroboter auf elementarem Niveau, wie einfache Bewegungsabläufe codiert und programmiert werden können. Kinder ab 7 Jahren konnten die Bienen durch einen Parcours steuern.
Der Studienlehrgang „Electrical Engineering“ der Fachhochschule Wels präsentierte im Rahmen des Interreg Projektes COMPSTOR, in einem der größten öffentlich zugänglichen Hochspannungslabore Österreichs, Kurzschlüsse, künstliche Blitze und Hochspannungs-Entladungen.
ECON Forschung in der Kunststoffwelt
ECON GmbH - pelletizing is in our DNA (Weißkirchen). Jeder Mensch nutzt im täglichen Leben den Komfort von Produkten aus Kunststoff. Lebensmittelverpackungen, Unterhaltungsindustrie, Logistik und Verkehr, Medizintechnik – kein Umfeld kommt ohne die modernen Produkte aus Kunststoff aus.
Für nahezu jedes Endprodukt aus Kunststoff wird entsprechendes Kunststoff-Granulat benötigt. Dafür, dass dieses Kunststoff-Granulat effizient in bester Qualität hergestellt wird, sorgen weltweit Sondermaschinen aus Weißkirchen. Durch permanente Forschung und innovative Entwicklungen begleitet ECON ihre Kunden bei der Herstellung neuer Materialien.
Die vielen Besucher tauchten ein in die Welt der Maschinenentwicklung, erlebten dann die echte Entstehung einer Maschine und begleiteten die Produktion von Kunststoff-Granulat. Alle Stationen luden zum spannenden Mitmachen ein und für Kinder bot ECON aufregende Gelegenheiten Technik und Forschung hautnah zu erleben.
Fronius - Gebündelte Energie für geniale Zukunft
„Wir bündeln Energie, um geniale Zukunft zu gestalten.“ Nachhaltig, innovativ, kreativ: Über 4000 Mitarbeiter schaffen täglich visionäre Produkte und Lösungen, die die Welt ein Stückchen besser machen. Fronius öffnete die Türen des Entwicklungsstandorts in Thalheim. Energie-Experten präsentierten Zukunftsideen hautnah.
Wer vorbei kam, erlebte Fronius-Vielfalt: Energie aus der Sonne. Schweißen wie die Profis. Nachhaltig Energie speichern. Mit Virtual- und Augmented-Reality, smartem Batterieladen, musikalischen Lichtbogenexperimenten, Sonnenenergie-Autorennen und vielen weiteren interaktiven Erlebnisstationen wurde Fronius-Forschung spürbar. Eine Forschung, die aktiv Nachhaltigkeit fokussiert: Wie die Samen der Saatbomben, die ab 13. April 2018 eine Wiese zum Blühen bringen. Für eine geniale Zukunft!
Kremsmüller Industrieanlagenbau 
Virtual Reality-Technik macht Projekte erlebbar. Die Fertigung hat schon die unterschiedlichsten Projekte und beeindruckende Momente erlebt. Um diese erlebbar zu machen, wird auf Virtual-Reality-Technik gesetzt. So sahen Besucher wie tonnenschwere Edelstahlteile zu einem riesigen Rohrabzweiger in der Werkstätte zusammengebaut und tief im Berg montiert werden. Viele solcher Bauteile sind auch real zu sehen. Mit einem Quiz erfuhren Besucher spannende Facts zum Thema „Hydro Power“.
Darüber hinaus konnte man sich virtuell durch eine imposante Verdampfungsanlage bewegen. Herzstück solcher Anlagen ist ein Apparat zur Dünnschichtverdampfung, der in der Werkshalle zu sehen war. Damit Besucher erfahren konntgen, welche Vorgänge und Prozesse im Inneren passieren, wurde eine Demonstration anhand einer verkleinerten Versuchsanlage geboten.
Betonwerke Oberndorfer
Graue Maus Beton oder doch Hightech-Baustoff? Oberndorfer, das sind über 100 Jahre Firmengeschichte vom Familienbetrieb zum modernen Industrieunternehmen. Heute prägt Oberndorfer mit seinen innovativen Produkten und Problemlösungen die Zukunft des Bauens. Mit Standorten in ganz Österreich und Tochterunternehmen im benachbarten Ausland wurde Kundennähe gewonnen und so ist das Unternehmen zum führenden Beton-Fertigteilbau Unternehmen Österreichs aufgestiegen.
Die Besucher konnten hinter die Kulissen der modernen Fertigteilindustrie blicken und BETON erforschen. Praxisbezogen was man mit diesem tollen Baustoff machen kann und wie unsere Fertigteile entstehen. Von der Idee über die Planung bis zur Produktion.
STARLIM Spritzguss Marchtrenk
Sie sind verbaut oder sichtbar, und man verwendet sie jeden Tag – Silikonprodukte von starlim//sterner. Viele kennen einen MAM Babyschnuller, einen Grohe Brausekopf, die Playmobil Hundeleine und haben auch ganz sicher schon den Lenkradschalter im Auto bedient. Das sind nur ein paar Beispiele für hunderte Produkte die bei starlim//sterner hergestellt werden.
Bei der STARLIM-LNF wurde den Besuchern gezeigt, wie Computer und Simulationsmethoden bei der Herstellung der Produkte unterstützen. Außerdem wurde erklärt wie eine Spritzgussmaschine funktioniert, vor Ort wird ein Silikonteil hergestellt. Abschließend konnten die Gäste das riesengroßes Hochregal-Lager bestaunen, wo mithilfe moderner Logistik-Systeme Millionen Silikonteile ihren Platz finden. Doch auch das starlim//sterner Kino, der Schlitzautomat für Medizinteile und die Kinderecke freuten sich über die zahlreiche Besucher.
TROTEC Lasermaschinen 
Setting New Standards - in rekordverdächtig kurzer Zeit von nur 20 Jahren hat es die Trotec Laser GmbH vom Startup zum Innovations- und Weltmarktführer bei Lasermaschinen zum Schneiden, Markieren und Gravieren geschafft:
Als Teil der Trodat Trotec Group entwickelt, produziert und vermarktet Trotec Lasermaschinen zum Beschriften, Schneiden und Gravieren sowie Gravur-Materialien. Bei der LNF wurde den Besucher Lasertechnik hautnah gezeigt. Eines der Highlights ist in Marchtrenk eine Mitmachstation, bei der sich Besucher an der Software Steuerung von morgen versuchen konnten.
Das zweite äußerst spannende Thema war eine hoch dynamische X-Achse, an der die Einflüsse von Regelungsparametern auf das Achsverhalten vorgeführt werden und die Leistungsfähigkeit der von Trotec entwickelten Elektronik und Regelung unter Beweis gestellt wurde. Die Gäste hatten zusätzlich die Möglichkeit, selbst individualisierte Werbegeschenke zu gestalten.

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