Freitag, 14. Juni 2024 

welsWels Stadt | Sport | 31.12.2020

Oberwart holte sich Basketball-Meistertitel

Flyers- und TT-Team scheiterten

MAI 2024 - Der 28. April geht sowohl beim Flyers-Team im Basketball, als auch beim TT-Team von SPG Felbermayr als "schwarzer Tag" in die Sportgeschichte ein. Die Basketballer scheiterten im vierten Play-off-Spiel bei UBSC Graz und schieden vor dem Semifinale aus. Als Trost bleibt dem Klub der erste Cupsieg in der Vereinsgesichte.
Die Sensation folgte im Halbfinale: UBSC Graz schaltete Leader Klosterneuburg (3:2) und Qualifikations-Sieger Oberwart schaltete Traiskirchen (3:2) aus. Somit spielten UBSC Graz und Oberwart um den Meistetitel. Und da setzte sich wiederum überraschend Oberwart durch und wurde damit Basketball-Meister 2024. 
Im Finalspiel um den TT-Meistertitel in Wr. Neustadt scheiterte das Welser Team wesentlicher knapper, als es das 0:4-Endergebnis aussagt. Andreas Levenko wurde durch umstrittene Angabefehler der Nerv im Auftaktspiel gezogen, dann fehlten nur einzelne Punkte für den Ausgleich. Wiederum hatte Wr. Neustadt das Spielglück auf seiner Seite und wurde wieder Staatsmeister.
Entscheidend Auftaktniederlage   
Dank Endrang 4 in der Platzierungsrunde ging es für Raiffeisen Flyers Wels im Play off gegen UBSC Graz. Das erste Spiel stand auf Messers Schneide, doch eine unglückliche Referee-Emntscheidumng siegten die Grazer 81:80. Dann folgte in Graz eine 69:76-Niederlage der Flyers, die dann das dritte Spiel in Wels souverän mit 90:68 gewannen.
Beim Stand von 2:1 für Graz stand das Flyers-Team unter Siegzwang. Doch das erste Viertel mit 26:13 war für UBSC Graz vorentscheidend, mit dem 89:73-Erfolg war das Welsers-Team aus dem Rennen geworfen.

1. Spiel: 0:1 Raiffeisen Flyers Wels - UBSC Graz 81:82
(17:20, 20:17, 20:18, 24:27) v. Fintel 16, Ferguson 13, Caisin 11, Gydra 10, Allen 10, Jakupovic 9, Poljak 9, G. Tepic 3, Klosterneuburg - Kapfenberg 86:82, Gmunden - Oberwart 1:0 (96:78), Traiskirchen - St. Pölten 0:1 (65:76), 
2. Spiel: 2:0 UBSC Graz - Raiffeidsen Flyers Wels 76:69,
(Allen 16, Gydra 14, Caisin12, Ferguson10, v. Fintel 6, Polak 6, G. Tepic 4, Jakupovic 2; Oberwart - Gmunden (1:1/82:76), Kapfenberg - Klosterneuburg (0:2/76:90), St. Pölten - Traiskirchen (1:1/61:80).
3. Spiel: 1:2 Raiffeisen Flyers Wels- UBSC Graz 90:68 (19:14, 26:24, 25:10, 20:20) v. Fintel 19, Gydra 18, Caisin 14, Allen 10, Jakupovic 9, Poljak 8, Isbetcherian 3, Kovacevic 2, G. Tepic 2, D. Tepic 2, Ferguson, Inoa Gil; Traiskirchen - St. Pölten (73:68/2:1), Klosterneuburg - Kapfenberg (90:85/3:0), Gmunden - Oberwart (63:65/2:1).
4. Spiel: 3:1 UBSC Graz -  Raiffeisen Flyers Wels 89:73
(26:13, 25:19, 14:19, 24:22) Caisin 16, v. Fintel 14, Allen 14, Poljak 9, G. Tepic 7, Gydra 7, Ferguson 4, Jakupovic 2; Oberwart - Gmunden 61:58 (3:1), St. Pölten - Traiskirchen 62:80 (1:3), Klosterneuburg - Kapfenberg 3:0.   
Damit standen die Halbfinale fest. Seit 4. Mai spielen UBSC Graz gegen Klosterneuburg und Traiskirchen gegen UBSC Graz um den Einzug ins Finale. Wels kann sich in dieser Saison über den ersten Cupsieg freuen.
Im ersten Halbfinal-Spiel gab es gleich zwei Überraschungen: UBSC Graz siegte beim Titelfavoriten Klosterneuburg 86:68, lag aber zur Halbzeit 41:47 zurück. Oberwart gewann in Traiskirchen souverän mit 85:62. Spiel 2: UBSC Graz - Klosterneuburg 88:93, Oberwart - Traiskirchen 67:66.
3. Spiel: Klosterneuburg - UBSC Graz 69:70 (1:2), Traiskirchen - Oberart 97:70 (1:2).
4. Spiel: UBSC Graz - Klosterneuburg 80:91 (2:2), Oberwart - Traiskirchen 70:76 (2:2).
5. Spiel: Traiskirchen - Oberwart 69:70 (2:3), Klosterneuburg - UBSC Graz 72:81 (2:3). 
Sensationelles Finale: UBSC Graz gegen Qualifikations-Turnier-Sieger Oberwart
Und da kam es zu einer weiterer Überraschung: Oberwart fetzte sich 3:0 durch  (86:61/A), 72:76/H, 81:80/A) und wurde als Tabellenfünfter Basketball-Meister. 
Ein letzter Blick zurück auf die Meisterschaft
BB Superliga
(Platzierungsrunde-Endstand): 1. Klosterneuburg 32/32 (2620:2289/+331), 2. Gmunden 28/32 (2694:2359/+335), 3. Traiskirchen 28/32 (2447:2246/+201), 4. Raiffeisen Flyers Wels 26/32 (2527:2339/+188), 5. UBSC Graz 24/32 (2535:2496/+39), 6. St. Pölten 15/32 (2554:2581/-27).

Qualifikationsrunde
(Endstand): 1. Oberwart 28/32 (2555:2335/+220), 2. Kapfenberg 28/32 (2765:2598/+167), 3. BC Vienna 23/32 (2656:2507/+149), 4. Vienna Timberwolves 10/32 (2267:2647/-380), 5. Eisenstadt 6/32 (2418:2946/-558), 6. Fürstenfeld 3/32 (2294:2959/-665).      

Vom Überraschungs-Erfolg
im Österreichischen Cup und ersten Cuptitel des Flyers-Teams unter Link: www.welsin.tv/news.php
TT-Team zweimal gescheitert
Das Team von SPG Felbermayr Wels holte sich in der Meisterschaft den Herbstmeistertitel und konnte sich mit einem 3:2-Erfolg in Lissabon für das Viertelfinale im Europacup qualifizieren. Nach zweimal 3:2 gegen den belgischen Klub TTC Sokah Hoboken scheiterten Levenko & Co im Halbfinale zweimal 1:3 gegen den polnischen Klub aus Dzialdowo. 
Tabellenführung nützte nichts
In der aktuellen Meisterschaft 2023/24 startete Herbstmeister SPG Felbermayr Wels in die Rückrunde mit jeweils 4:0-Erfolgen gegen Kuchl, Salzburg, Kennelbach und Stockerau. Die drei restlichen Spiele vor dem Finale wurden innerhalb von vier Tagen daheim absolviert. Nach dem 3:3 gegen SPG Linz folgte eine klare 1:4-Heimniederlage gegen Titelverteidiger Wr. Neustadt und ein 4:0 daheim gegen Baden. 
Im Semifinale klarer Sieg. Am 23. April setzte sich SPG Felbermayr Wels daheim gegen Angstgegner und Lokalrivale SPG Linz klar mit 4:0 durch. Das Rückspiel 24 Stunden später war nur noch eine Formsache, Wels ließ nur einen Gegenpunkt zu.
Im Finale in Wr. Neustadt hatte Wels Titelverteidiger Wr. Neustadt zum Gegner. Kojic & Co spielten gegen Salzburg überraschend nur zweimal 3:3, die Satzanzahl (24:23) entschied hauchdünn für Wr. Neustadt. Vom Ergebnis war das 0:4 im Finale eine klare Angelegenheit, aber auch in der Fernsehübertragung war zu sehen: Hauptsächlich das Spielglück auf der Seite der Titelverteidiger.
Traurig ist aber auch das Management in vielen Klubs, man setzt auf starke Ausländer und nicht auf einen spielstarken Nachwuchs. So wird Wr. Neustadt in der nächsten Saison zu den beiden Kroaten Frane Kojic und Ivor Ban von Salzburg den Iraner Amirreza Abbasi holen. Neben den zahlreichen langen Meisterschaftspausen kein echter Anreiz sich für die heimische TT-Saison zu interessieren.
Ein letzter Blick zurück  
1. BUNDESLIGA
(Oberes Play off, Endstand): 1. SPG Felbermayr Wels 36/14 (49:19/168:90), 2. Wr. Neustadt 34/14 (47:27/172:112), 3. Salzburg 33/14 (44:30/156:127), 4. SPG Linz 31/14 (43:32/149:122), 5. Stockerau 29/14 (37:34/145:134), 6. Kennelbach 24/14 (29:43/119:153), 7. Baden 22/144 (27:46/114:163),  8. Kuchl 15/14 (10:55/54:176).
Im Unteren Play off siegte SPG Felbermayr zum Start der Rückrunde gegen SG Voitsberg/Don Bosco 4:1 und unterlag gegen St. Urban 1:4. In der 3. Rückrunde gewann das 2er Team daheim gegen Kapfenberg 4:2 und fügte in der 4. Runde dem Tabellenführer Oberwart mit einem 4:2 die erste Saisonniederlage zu. Am 2. März gelang in Wr. Neudorf ein 3:3.
Weiter ging es gegen die Habersohn-Brüder in Guntramsdorf mit einer knappen 2:4-Niederlage. Im Saisonfinale gab es daheim ein 3:3 gegen Innsbruck und eine 2:4-Niederlage gegen Kufstein. Erfolgreicher war am Finalsonntag das Team um Gabor Böhm, daheim gab es einen 4:1-Erfolg gegen  Mauthausen. Hier gewann Oberwart die Meisterschaft, SPG Felbermayr Wels wurde Achter mit 35 Punkten, 50:49 Erfolgen und 194:180 Sätzen.   


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