Dienstag, 11. August 2020 

welsÜberregionales | Gesundheit | 06.05.2020

Gesundheitsministerium: Zum besseren Verständnis?

Superhirne als "Erfolgsgaranten"?

Auf der Plattform des Gesundheitsministeriums findet man die Grundlage für das bisher offensichtlich so beeindruckende COVID-Prognose-Konsortium. Daraus kann man auch erkennen, unter welchen Voraussetzungen Berechnungen erfolgen, die unser Leben wesentlich einschränken.
Offensichtlich sind die Mitglieder der Bundesregierung davon so beeindruckt, dass sie daraus die bereits bekannten Schlüsse gezogen haben. Dieses Konsortium wird dann hoffentlich auch eine Erklärung liefern müssen, wenn die Wirtschaftsleistung in Österreich wesentlich eingebrochen sein wird und viele ihren Lebensstandard auf einen Standard absenken müssen, den man noch gar nicht erahnen kann…
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Wöchentlich konsolidierte Kurzfristprognosen zum Verlauf der an COVID-19 erkrankten Personen in Österreich.
Eine (?) Covid-Prognose-Konsortium, bestehend aus Experten der Technischen Universität Wien/DEXHELPP/dwh GmbH, der Medizinischen Universität Wien/Complexity Science Hub Vienna (CSH) und der Gesundheit Österreich GmbH, erstellen wöchentlich konsolidierte Kurzfristprognosen zum Verlauf der an COVID-19 erkrankten Personen in Österreich sowie zu den aktuell verfügbaren Kapazitäten im Spitalsbereich.
Die mathematische Modellierung basiert auf drei generischen Modellen mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Zugängen:

Modell 1: Agentenbasiertes Simulationsmodell (Ausbreitungsmodell mit Möglichkeit zur Simulation von Social Distancing und Quarantänemaßnahmen)
Modell 2: SIR-X Modell (epidemiologisches Ausbreitungsmodell mit Möglichkeit zur Simulation von Social Distancing und Quarantänemaßnahmen)
Modell 3: State Space Model Die methodischen Ansätze ergänzen sich durch unterschiedliche Ansätze um den Herausforderungen der sich ständig weiterentwickelnden Daten- und Informationslage gerecht zu werden. Die Outputs der drei Modelle wurden in einem multiplikativen Prozess harmonisiert und konsolidiert.

Das Forscherteam erstellte die Prognose unter der Annahme, dass die ergriffenen Maßnahmen zur Reduktion der Sozialkontakte effektiv auf das angestrebte Verhalten der Zivilbevölkerung und konstant über den Zeitverlauf wirken. Aufgrund der Inkubationszeit treten die Wirkungen zeitverzögert ein.
Datengrundlage für die Modelle ist das elektronische Meldesystem (EMS) des Bundes, das von den Bezirksverwaltungsbehörden gespeist wird.
Eine rollierende Aktualisierung der Prognose erfolgt in regelmäßigen Abständen. Mit weiteren Beobachtungen über den Zeitverlauf wird eine steigende Prognosegüte (?) erwartet, da die Auswirkungen der Maßnahmen besser abgeschätzt werden können.
Wer diese Ausführung nicht verstanden hat bzw. nicht versteht will, sollte sich lieber mit dem Wetter und den möglichen persönlichen Lebensgewohnheiten beschäftigten. Denn hier hat sich offensichtlich die Superhirn-Qualität selbständig gemacht…

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