Samstag, 28. Jänner 2023 

welsWels Stadt | Gesundheit | 31.12.2020

Innovationstreiber im Klinikum Wels-Grieskirchen

Weitere 16 Oberärzte im Einsatz

Jänner 2023 - Wie alljährlich zu Jahresbeginn wurden am Klinikum Wels‐Grieskirchen im Rahmen des feierlichen Ärzte-Neujahrsempfangs weitere 16 vielversprechende Nachwuchsmediziner zu Oberärzten ernannt. Am Klinikum sichern derzeit rund 600 Ärzte mit Pflegekräften und vielen weiteren Berufsgruppen die Gesundheitsversorgung der Region.
Dr. Thomas Muhr, ärztlicher Leiter (Bild): „Oberärzte sind auch entscheidend für die qualitativ hochwertige Diagnostik und Therapie in unserem Schwerpunkt-Krankenhaus. Diese Berufsgruppe sichert die Regelversorgung und ist zugleich Innovationstreiber in Spitzenmedizin, Wissenschaft und Forschung.
Oberärzte übernehmen fachlich und menschlich eine Vorbildfunktion. Mit über 150 Facharzt-Ausbildungsstellen zählen wir zu den bedeutendsten medizinischen Ausbildungszentren in Österreich.“

Neue Oberärzte im Klinikum Wels-Grieskirchen
Dr. Marco ANGELINI‐SANTNER, Chirurgie II, Viszeralchirurgie
Dott. Andrea CALONACI, Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Dr. Iulia COJOCARU, Chirurgie I Herz‐, Thorax‐ und Gefäßchirurgie
Dr. Christoph HÄNDLHUBER, Haut‐ und Geschlechtskrankheiten

Dr. Peter HUBER, Innere Medizin II Kardiologie
Dr. Ramona KATZENSTEINER, Augenheilkunde und Optometrie
Dr. Ruth LEHNER, Haut‐ und Geschlechtskrankheiten
Dr. Magdalena LIN, Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation
Dr. Verena MÜHLREICH, Chirurgie II Viszeralchirurgie

Dr. Elisabeth SCHEIDLBERGER, Haut‐ und Geschlechtskrankheiten
Dr. Wolfgang SCHEURECKER, MSc, Plastische Chirurgie
Dott. Alessandro SILVESTRI, Pathologie
Dr. Bernhard STRASSER, Medizinische und chemische Labordiagnostik
Dr. Sinisha TRPCHEVSKI, Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Dr. Gabriele WILDFELLNER, Anästhesiologie und Intensivmedizin
Dr. Carem YOUSSEF, Innere Medizin 

Ärztliche Entwicklung zweier Oberärzte
Warum erlernen junge Menschen heute einen der verantwortungsvollsten Berufe? Anlässlich der Verleihung geben zwei engagierte Jungärzte Einblicke in ihren Ausbildungsweg und ihr Berufsleben
Oberärztin Dr. Iulia Cojocaru (Marchtrenk), Abteilung für Herz‐, Gefäß‐ und Thoraxchirurgie.
Bereits in der Kindheit entwickelte die Herzchirurgin ihre Leidenschaft für Naturwissenschaften. „Ich war immer schon neugierig, wie der menschliche Körper funktioniert. Und der Wunsch, Menschen zu helfen, ist ebenfalls tief in mir verwurzelt.

Meine Ausbildung habe ich im rumänischen Klausenburg gestartet, dann bin ich nach Wels übersiedelt und bis heute hier am Klinikum tätig.“ Im Rahmen der Famulatur konnte Cojocaru erstmals bei einer Herzoperation unter Verwendung der Herz‐Lungen‐Maschine dabei sein.
„Das war Liebe auf den ersten Blick“, zeigt sie sich heute noch begeistert. Cojocaru ist stolz auf ihren neuen Berufstitel Oberärztin an der Herz‐, Gefäß‐ und Thoraxchirurgie. „Ich kann noch gar nicht glauben, wie schnell alles gegangen ist. Als Oberärztin warten wieder große Herausforderungen auf mich.“
Die ehrgeizige Chirurgin möchten ihren Erfahrungsschatz weiter stark ausbauen: „Um eine Meisterin meines Fachs zu werden und die jüngeren Kollegen in ihrer Entwicklung zu unterstützen.“
Auch auf der privaten To‐Do‐Liste stehen ambitionierte Ziele: „Ich möchte die Welt bereisen und neue Kulturen für mich entdecken. Wenn es sich ergibt, wäre auch ein zeitlich befristetes Voluntariat im Ausland schön.“

Oberarzt Dott. Alessandro Silvestri (Wels), FleischmannInstitut für Klinische Pathologie, Molekularpathologie und Zytodiagnostik.
Ein stationärer Aufenthalt in seiner Jugend hat Alessandro Silvestris Begeisterung für den Arztberuf geweckt. „Ich kenne also auch die andere Seite als Patient“, lacht er. Studiert hat der 36‐jährige in Pisa, Italien.
„Ein Praktikum und schließlich auch meinen Turnus habe ich bereits am Klinikum Wels‐Grieskirchen absolviert. Ich habe immer von einer Stelle im Ausland geträumt, deshalb bin ich gerne geblieben.“

Während der Ausbildung begeisterten Silvestri viele verschiedene Fachrichtungen. „Aber die Pathologie hat mich besonders interessiert. Und da dieses Fach auch mit familienfreundlichen Arbeitszeiten aufwartet, habe ich mich dafür entschieden.“
Dabei erhielt er maximale Unterstützung durch das Klinikum: „Angefangen beim Festigen der neuen Sprache über den Austausch mit erfahrenen Kollegen bis hin zum Eintauchen in das Fach Pathologie, das durchaus mit Nachwuchssorgen zu kämpfen hat“, bekräftigt er.

Die Freude über den neuen Berufstitel ist groß. „Dabei geht es mir nicht vorrangig um den Titel an sich, sondern mehr darum, dass ich nun mein Wissen als Tutor an den Berufsnachwuchs weitergeben kann.“ Was er sich für die Zukunft vornimmt? „Ich möchte mich zu einem allseits geschätzten Pathologen entwickeln. Was das Private anbelangt, lege ich meinen Fokus vor allem auf die Familie.“

Die neuen Oberärzte mit Geschäftsführung und Ärztlicher Direktion beim Ärzte-Neujahrsempfang. 1. Reihe (im Bild v.l.n.r.): Sr. Franziska Buttinger (Klinikum‐Geschäftsführerin), OÄ Dr. Ruth Lehner, OÄ Dr. Magdalena Lin, OÄ Dr. Elisabeth Scheidlberger, OÄ Dr. Iulia Cojocaru, OÄ Dr. Verena Mühlreich, OÄ Dr. Ramona Katzensteiner und OÄ Dr. Gabriele Wildfellner.
2. Reihe: Dr. Thomas Muhr (Ärztlicher Leiter), Mag. Dietbert Timmerer (Geschäftsführer), OA Dr. Wolfgang Scheurecker, OA Dr. Alessandro Silvestri, OA Dr. Bernhard Strasser, OA Dr. Peter Huber, OA Dr. Christoph Händlhuber, OA Dr. Sinisha Trpchevski, OA Dott. Andrea Calonaci, OA Dr. Marco Angelini‐Santner, Prim. Priv.‐Doz. Dr. Rainer Gattringer und Prim. Univ.‐Prof. Dr. Josef Thaler (beide stv. Ärztlicher Leiter). Foto: Werner Gattermayr (mit einem Klick alle auf dem Foto deutlich erkennbar).
Klinikum Wels‐Grieskirchenwww.klinikum‐wegr.at
Das größte Ordensspital Österreichs ist eine Institution der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz und der Franziskanerinnen von Vöcklabruck. Mit 35 medizinischen Abteilungen, 1.251 Betten und rund 4.100 Mitarbeitern leistet das umfassende medizinische Versorgung in Oberösterreich.
Der Gesundheitsversorger verzeichnet rund 65.000 stationäre Entlassungen jährlich. Aufgrund seiner zahlreichen Schwerpunkte und Kompetenzzentren bündelt das Klinikum fachübergreifendes Know‐how und ermöglicht interdisziplinäre Diagnosen und Behandlungen zum Wohle der Patienten.

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