Sonntag, 18. April 2021 

welsWels Stadt | Sport | 31.12.2020

Erstes Spiel auswärts mit 73:85 verloren

Flyers-Team fordert Kapfenberg

Inzwischen ist die Basketball-Superliga Richtung Finish unterwegs. Raiffeisen Flyers Wels gelang nach einem durchwachsenen Grunddurchgang und Rang 6 in der Zwischenrunde den Qualifikation für das Play off. Dabei wurde Klosterneuburg mit 3:1 besiegt. Das Flyers-Team steht damit erstmals im Semifinale und bekommt es nun mit Titelverteidiger Kapfenberg zu tun. Das erste Spiel auswärts ging leider 73:85 verloren. Am Donnerstag geht es in Wels weiter. 
Im TT-Sport siegte SPG Walter Wels in Innsbruck zu 4:0 und spielt heute Sonntag ein dedeutungsloses Heimspiel gegen Wr. Neustadt (siehe weiter unten).

Im BB-Semifinale (wieder best of three) steht es gegen Kapfenberg wie erwartet 0:1. Die weiteren Spieltermine sind Donnerstag (22. April) in Wels und Sonntag (25. April) in Kapfenberg. Gibt es dann noch keinen Sieger, dann folgen das 4. Spiel am 29. April (Do) und eventuell dann auch noch das 6. Spiel am 2. Mai (So). Die Gewinner aus den Partien Wels gegen Kapfenberg und Gmunden gegen Oberwart spielen dann am 6. Mai (Do) und 9. Mai (So) um den Meistertitel.
In dieser Saison trafen Wels und Kapfenberg bisher viermal zusammen. Bilanz dabei 1:3 (292:320). Im Grunddurchgang gab es zwei Niederlagen 84:88 n.V. in Kapfenberg und 56:79 daheim. In der Platzierungsrunde siegte zuerst Wels in Kapfenberg 82:76, verlor aber dann daheim 70:77.
Trotzdem konnte sich das Flyers-Team ohne Verletzungssorgen durchaus gegen den Titelverteidiger behaupten, doch die Steirer sind routinierter und damit auch Favorit für den Einzug ins Semifinale gegen Zweitfavorit Gmunden (?)
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Halbfinale (1. Spiel): Kapfenberg - Raiffeisen Flyers Wels 85:73 (2
0:00, 21:19, 25:19, 19:15). Andjelkovic 17, Awosika 15, Ray 15, Lamesic 11, Rimsa 7, Jakupovic 6, van Fintel 2. Zwei Viertel spielte das Flyers-Team auf Augenhöhe mit, doch nach der Pause klappte es nicht mehr so richtig.
Halbfinale
(1. Spiel): Gmunden - Oberwart 104:79 (Stand 1:0)

Ein Blick zurück auf das Viertelfinale

Viertelfinale (4. Spiel): RAIFFEISEN FLYERS WELS- Klosterneuburg 92:65 (25:17, 31:18, 22:18, 14:12). Lamesic 18, Jakupovic 12, Ray 11, van Fintel 11, Rimsa 9, Razdevsek 8, Awosika 6, Andjelkovic 6, D. Tepic 6, Reichle 5. Endstand 3:1.
BC Vienna - Kapfenberg 84:73 (Stand 2:2), 5. Spiel Kapfenberg - BC Vienna 97:67 (Endstand 3:2)
St. Pölten - OBERWART 59:72 (Endstand 1:3)
UBSC Graz - GMUNDEN 83:96 (1:3)

Die dritte Runde im Viertelfinale sorgte für weitere Überraschungen: Gmunden unterlag daheim gegen Graz, Oberwart daheim gegen St. Pölten und Titelverteidiger Kapfenberg siegte daheim nur hauchdünn gegen Vienna. Damit gab in allen vier Begegnungen einen 2:1-Stand.
Viertelfinale (3. Spiel): Klosterneuburg - Raiffeisen Flyers Wels 85:73 (20:10, 23:23, 21:22, 21:18) Lamesic 16, Awosika 15, von Fintel 12, Razdevsek 10, Ray 9, Rimsa 5, Andjelkovic 4, Jakupovic 2. Stand 1:2.
Gmunden - UBSC Graz 63:77 (Stand 2:1)
Kapfenberg - BC Vienna 65:64 (Stand 2:1)
Oberwart - St. Pölten 87:90 (Stand 2:1)

Viertelfinale (2. Spiel): Raiffeisen Flyers Wels - Klosterneuburg 88:75 (21:13, 20:24, 24:23, 23:15) von Fintel 20, Lamesic 16, Awosika 15, Ray 13, Andjelkovic 10, Razdevsek 6, Jakupovic 3, Waser 3, Blazevic 2. Stand 2:0.
BC Vienna - Kapfenberg 82:80 (Stand 1:1).
St. Pölten - Oberwart 82:86 (Stand 0:2).
UBBC Graz - Gmunden 82:94 (Stand 0:2).

Viertelfinale (1. Spiel): Klosterneuburg - Raiffeisen Flyers Wels 82:95 (19:15, 25:29, 22:30, 16:21) Awosika 19, Lamesic 17, Ray 17, von Fintel 13, Razdevsek 11, Andjelkovic 6, Jakupovic 6, D. Tepic 3, Rimsa 2, Blazevic. Stand 0:1.
Gmunden - UBSC Graz 89:81 (Stand 1:0)
Kapfenberg - BC Vienna 80:74 (Stand 1:0)
Oberwart - St. Pölten 107:84 (1:0)

Raiffeisen Flyers Wels hatte sich als Sechster der Zwischenrunde keinen Heimvorteil für die Playoffs erkämpft. Für das Selbstvertrauen half aber sicherlich der Heimsieg gegen Oberwart. Und das zeigte sich gleich beim ersten Playoff-Spiel am 31. März in Klosterneuburg, das Flyers-Team siegte dank eines starken Finish auswärts 95:82. Der Play-off-Erfolg war übrigens der ersten Sieg in dieser Phase seit dem Start des Flyers-Teams 2017 als Nachfolger des WBC, der 2009 den bisher einzigen Meistertitel nach Wels holte.
Ins Viertelfinale waren noch BC Vienna und UBSC Graz dazu gekommen. Der Erste (Gmunden) spielte gegen den Letzten (UBSC Graz), der Zweite (Kapfenberg) gegen den Vorletzten (BC Vienna), der Dritte (Klosterneuburg) gegen den Sechsten (Raiffeisen Flyers Wels), der Vierte (Oberwart) gegen den Fünften (St. Pölten).
Klosterneuburg war ein Gegner auf Augenhöhe: Vorrunde 94:90 (Auswärtssieg) und 69:87 (Heinmiederlage), Zwischenrunde 71:68 (Heimsieg), 66:88 (Aúswärts-Niederlage). Bilanz 2:2 (333:320 für Wels)
Zehn Zwischenrunden wurden gespielt
BB-Superliga, Platzierungsrunde (Endstand): 1. Swans Gmunden 30/28 (2374:2175/+199), 2. Kapfenberg 25/27 (2199:12019/+180), 3. Klosterneuburg 21/28 (2273:2177/+96), 4. Oberwart 18/28 (2229:2186/+43), 5. St. Pölten 16/28 (2153:2212/-52), 6. Raiffeisen Flyers Wels 16/28 (2312:2342/-30).
BB-SUPERLIGA, Vorrunde: 1. Kapfenberg 26/18 (1409:1257/+152), 2. Swans Gmunden 24/18 (1500:1363/+137), 3. Klosterneuburg 22/18 (1498:1405/+93), 4. Raiffeisen Flyers Wels 20/18 (1540:1518/+22), 5. St. Pölten 20/18 (1409:1437/-28), 6. Oberwart 20/18 (1409:1356/+53), 7. BC Vienna 18/18 (1524:1467/+57), 8. UBSC Graz 18/18 (1582:1557/+25), 9. Traiskirchen 6/18 (1400:1575/-175), 10. Timberwolves Vienna 6/18 (1259:15195/-336).
TT: SPG Walter Wels siegte in Innsbruck 4:0
Nach einer Spielpause in der 1. TT-Bundesliga fixierte SPG Walter Wels am 9. April mit einem 4:0 daheim gegen Oberwart endgültig Rang 1 und geht dadurch auch als Favorit in den Finalbewerb, der in Wels im Mai stattfinden wird. Am 11. April gelang die Revanche für die einzige Saison-Niederlage gegen Dauer-Rivalen Stockerau mit einem klaren 4:0-Erfolg.
Im Finish siegten die Welser mit Gabor Böhm in Innsbruck 4:0, heute SONNTAG folgt das letzte und bedeutungslose Heimspiel gegen Wr. Neustadt. Um dem ungarischen Nationalspieler Adam Szudi die Möglichkeit zu geben sich für die Olympischen Spiele in Torkio zu qualifizieren (Turnier in Portugal) wird Wels bei den restlichen Spielen vor dem Semifinale auf ihn verzichten. Gabor Böhm vertrat ihn erfolgreich. 
Dann folgen die Halbfinalspiele (Hin- und Rückspiel zwischen 1. und 3. Mai Rang 1 gegen 4, Rang 2 gegen Rang 3. Die beiden Verlierer beenden die Saison auf Rang 3. Das Finale der beiden Sieger findet am 20. Mai in Wels statt. Und SPG Walter Wels sollte auch im Finale stehen, in dem derzeit Wr. Neustadt als eventueller Gegner in Frage kommt.
Dann könnte für Wels noch der ETTU-Cup kommen, der zusammen mit der Champions-League in Varazdin (Kroatien) vom 12. bis 15. Mai im Rahmen einer 'Blase' ausgespielt werden soll.
1. TT-Bundesliga (aktueller Stand): 1. SPG Walter Wels 46/15 (58:6, 181:58), 2. Wr. Neustadt 38/15 (49:23, 168:101), 3. Stockerau 36/15 (45:31, 165:127), 4. Salzburg 33/15 (40:31, 142:125), 5. SPG Linz 32/15 (38:38, 139:136), 6. Kapfenberg 31/15 (36:38, 145:144), 7. Baden 27/16 (26:50, 114:169), 8. Oberwart 25/15 (24:44, 107:152), 9. TS Innsbruck 15/15 (5:60, 36:185).
In der aktuellen Rangliste führt das Welser Duo Frane Kojic (15:0) und Adam Szudi (15:1). Auf Rang 5 Andreas Lovenko (12:3), der zuletzt bei einem intern. Turnier in Doha durch ausgezeichnete Leistungen auffiel.

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