Sonntag, 8. Dezember 2019 

welsWels Stadt | Kommentar | 31.10.2019

Wir finanzieren unsere Plattform selbst und unabhängig

welsin.tv bleibt auf Positivschiene

Das Gesellschaftsmagazin WELS IN war seit 1984 eines der ersten Zeitschriften, das an rund 50.000 Haushalte in der Region Wels mehr als 20 Jahre lang monatlich gratis per Post verschickt wurde. Im Mittelpunkt standen Positivberichte und die Unterstützung vor allem der Wirtschaft und auch der Vereine. Das Überangebot an entstehenden Medien und der Trend zum Internet führte bereits 2007 zu einer „Übersiedlung“ ins Internet.
Und seit zwei Jahren können wir uns selbständig und ohne jegliche finanzielle Unterstützung auf diese Weise vor allem dem Positivem widmen. Was nun immer mehr sogenannten Usern unserer Online-Plattform gefällt und damit unser Engagement zugleich unterstützt.
Vor allem durch Gespräche versuchen wir seit langem vor allem Politiker zu bestärken sich vom allgemeinen Trend zu entfernen. Die grotesken politischen Farbenspiele nützt das Totalüberangebot an Medien zu massenweise Negativ-Schlagzeilen.

Unsere mediale Meisterleistung war wohl die WELS-IN-Sonderausgabe 2003 zur Eröffnung der so notwendigen Autobahn-Westspange mit einer ausführlichen Darlegung der Entwicklung, der einzelnen Bauabschnitte und der wirtschaftlichen Bedeutung für Wels. Die 50.000 Gratis-Exemplare per Post für die gesamte Region Wels fiel selbst der Bundesregierung in Wien auf – der damalige Bundeskanzler Dr. Schlüssel bedankte sich sogar schriftlich für unser Engagement.
Ist Österreich wirklich ein Operettenstaat?

Wenn ein Gast in Österreich die Medien-Landschaft betrachtet, bekommt er rasch den Eindruck in Österreich herrschen geradezu katastrophale Zustände, die sich politisch in Richtung unregierbar entwickeln. Und wenn wir selbst die Medien-Theater-Landschaft betrachten, dann schlittern wir sogar in einen „Klima-Notstand“. Und auch da spielen die Medien mit, Angstmacherei auf niedrigem und vor allem unsachlichem Niveau.
Österreich rettet nicht das Klima, kann aber das Bewusstsein stärken – mehr nicht. Solange Hunderttausende Flugzeuge um den Erdball kreisen, man mit Taxikosten Städteflüge konsumieren kann und nicht global massive Änderungen beim Verhalten der Wirtschaft und der Politik möglich sind – solange wird sich auch das Verhalten der Menschen kaum ändern.
In Österreich überwiegt noch immer das Positive
In unserem Land, das im Vergleich zu vielen, vielen anderen Ländern keinesfalls für einen Klima-Notstand sorgt, gibt es so viele erfreuliche Beispiele wie man besonders in der Wirtschaft Energie spart und das Klima verbessert. Wolfgang Neumann und sein großartiger Energy Globe stellen dies alljährlich unter Beweis (und wird politisch so gut wie ignoriert). Österreich ist hier in vieler Hinsicht ein Vorbild!  Wir werden auf eigene Kosten mit nach Finnland zum Energy Glob Award im November fliegen, um einerseits auf diese großartige Preisverleihung und andererseits auf den so erstaunlichen technischen Fortschritt hinzuweisen. Bei der Auszeichnungsfeier stehen wieder besonders herausragende Energiespar-Projekte im Mittelpunkt, die den Weg zu einem besseren Klimaschutz aufzeigen. Und Österreich ist da in jeder Hinsicht vorbildlich dabei. Der herbeigeredete „Klima-Notstand“ in Österreich ist ein mediales Armutszeichen in unserem Land.
ORF das Negativ-Medien-Beispiel Nr. 1

Was auch bei uns fehlt sind Politiker, die sich auf sachlicher Ebene deutlich von der überzogenen Angstverbreitung distanzieren. Anstatt in der Vorwahlzeit positive Akzente zu setzen, ließ man sich von den Medien geradezu vorführen. Besonders negativ dabei der ORF, dessen Politaktionen „wer gegen wen“ in der jüngsten Vorwahlzeit wohl den Gipfel der Unverschämtheit überschritten hat. Die Wählerschaft derart zu verunsichern, dazu gehört wohl eine Dreistigkeit, die den ORF zu einem leider lächerlichen Bezahl-Staatsfunk macht.
Und die Medien dürfen es auf ihre Kappe nehmen, wenn nun nach dem 29. September nur sehr schwer eine vernünftige Regierungsbildung möglich sein wird. Kein Wunder, dass die Kabarettisten jetzt wieder einmal Höhenflüge verspüren.
Starke Worte von Politikern wären in diesem „Wahlkrampf“ vonnöten gewesen. Und was von diesen  erstaunlicherweise auch nicht berücksichtigt wird: Das Positive – und das gibt es hier zur Genüge – in den Mittelpunkt zu stellen. Siehe die ORF-Sendung "Neun Plätze - neun Schätze", unser Land bietet eine noch immer gesunde Naturvielfalt, eine mehr als beachtliche Wirtschaftsleistung und eine Bodenständigkeit, von der andere Länder nur träumen können. 
Gratisleistungen an das Volk sind nicht das vorrangige Ziel, sondern eine in erster Linie gerechte Steuerpolitik.
Persönlich kann man nach Jahrzehnten nur eine Dominanz bei den Politikern feststellen: Nach sinnvollen Gesprächen zum Beginn einer politischen Tätigkeit ist eine Kommunikation mit Politikern nach nur wenigen Monaten so gut wie sinnlos. Sie „schweben“ dann bereits in einer anderen Sphäre…
Und da wir gerade bei Unabhängigkeit sind. Da wir die sogenannten unabhängigen Gutachter-Aussagen bezüglich der angeblich einzig sinnvollen Platzierung der Busdrehscheibe auf dem KJ-Platz lautstark bezweifelten, werden wir von der eww-Führung in jeder Hinsicht ausgeladen. Doch dort vermisst man immer mehr die so herausragende Führungskraft von Erich Rondonell…
Detlef Heyss

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