Mittwoch, 15. Juli 2020 

krenglbachKrenglbach | Geschehen | 26.03.2020

In Schmiding bildeten sich lange Warteschlangen

Familien Richtung Zoo unterwegs

Tiererlebnisse sind eine positive Auszeit, die besonders in der aktuellen Ausnahmesituation sehr wichtig war. Wochenlang konnte man nur virtuell mit Beatrice und ihrem Handy unterwegs im Zoo sein. Doch nach neun Wochen (!) Stillstand haben sich am 15. Mai wieder die Zootüren öffnen können. Wie wichtig diese Einrichtung ist, zeigte das Interesse an den ersten Öffnungstagen. Am Feiertag (21. Mai) bildeten sich bereits um 10 Uhr nicht mehr zu überblickende Warteschlangen, speziell die Familien hielten den geforderten Abstand. 
Das Überleben in der Coronakrise traf speziell auch auf die Tiere in Zooanlagen zu. Außerdem lent die gemeinnützige Organisation vom Zoo Schmiding die zu 97 % von Besuchereinnahmen.
Nur drei Prozent (!) der Einnahmen werden durch Patenschaften von Firmen und Privaten erzielt. Die Ausgaben bleiben aber fast vollständig erhalten, denn das Schmidinger Zooteam musste die vielfach sehr seltenen Tiere weiterhin optimal versorgen.
Für Zoo-Patenschaften wurde ein eigener Bereich auf der Zoo-Homepage (www.patenschaften.zooschmiding.at) eingerichtet. Hier werden unterschiedliche Patenschaften, für Privatpersonen und Firmen, je nach finanziellen Möglichkeiten bis 600 Euro angeboten. Als kleines Dankeschön gibt es für jede Spende unter anderem eine persönliche Patenschafts-Urkunde.
Den Tieren geht es gut
Die Besucher verteilten sich auf dem 4,5 km langen Rundgang durch das 14 Hektar große Gelände des Zoo Schmiding sehr gut. Zoologin Mag. Daniela Artmann: „Schon seit 14 Tagen hatten wir zahlreiche Anfragen, wann der Zoo endlich wieder geöffnet haben wird und nun war es nun endlich so weit.“
Gut vorbereitet und hoch motiviert startete das Schmidinger Zooteam mit zusätzlichen Kassen, Onlinetickets, Abstandmarkierungen, Hände-Desinfektionsspendern und vermehrtem Personal den Betrieb. Aber nicht nur die Menschen haben die Öffnung des Zoos genossen, auch die Tiere haben sich über die Abwechslung durch die Besuchern sehr gefreut.
Die Erdmännchen guckten aufgeregt durch die Glasscheiben, wer denn da aller kommt, oder auch die Giraffen reckten ihre langen Hälse Richtung Besucher. Während die Gorilla die „neue“ Situation eher entspannt genossen haben und gemütlich ihre Leckerbissen verspeisten.
Die Nashornbabys Nio, Taio und Malou erfreuten sich über die Aufmerksam der Besucher ebenso und präsentierten ihre verspielte Seite, z. B. beim Kräfte messen oder Nachlaufen Spielen. Das Oryxantilopen-Baby oder auch das Zebra-Baby sahen die ersten Besucher ihres Lebens und verzauberte diese sofort mit ihren lustigen übermütigen Sprüngen.
Auch der stolze Emu-Papa präsentierte seine zwei gestreiften Sprösslinge. Dass der Frühling die Zeit der Jungtiere ist da hat sich auch durch Corona nichts geändert. Noch viele weitere Tiere brüten oder sind in froher Erwartung.
 

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