Montag, 18. Dezember 2017 

welsWels Stadt | Wirtschaft | 04.12.2017

Kompliment für das neue tolle WESTbahn-Service

Bahnkunden profitieren zusätzlich

Der Bahnknoten Wels wird nun dank der Privatinitiative der WESTbahn ab 10. Dezember und ab Sommer durch ein neues Parkhaus mit 550 Stellplätzen wesentlich aufgewertet.
Jahrzehntelang haben die ÖBB den wichtigen Bahnknoten Wels aus unerfinderlichen Gründen stiefmütterlich behandelt. Besonders merkbar beim Umbau des Hauptbahnhofes, wo an allen Ecken (selbst bei Rolltreppen) gespart wurde. Schließlich wurde auch Wels beim Angebot von Autostellplätzen mehr als ein Jahrzehnt praktisch „vergessen“. Und die ICE-Fernzüge blieben lieber in Attnang-Puchheim, als in Wels stehen.
Kein Wunder, dass sich Welser Bahnkunden besonders auf das Angebot der privaten WESTbahn freuten, die nun zusätzlich geradezu perfekte Möglichkeiten ab 10. Dezember nach Wien bietet. Initiative: Bürgermeister Dr. Andreas Rabl waren die Probleme mit den ÖBB schon lange ein Dorn im Auge. Im Herbst 2016 wandte er sich deshalb an die WESTbahn, um dort mehr Verständnis für den Bahnknoten zu finden. Und das hat nun erfreuliche Früchte getragen:
Ohne Einsatz von Steuergeld wurde für Wels ein Mehrangebot für die gesamte Region geschaffen. Die WESTbahn bietet zum Fahrplanwechsel ab 10. Dezember eine Angebotsverdichtung zum Halbstundentakt mit zwei Linienführungen innerhalb Wiens, wobei die zusätzlichen Verbindungen zuvor als schneller Verkehr von Wien nach Salzburg mit nur einem Halt in Linz konzipiert waren.
Um Wels ein möglichst dichtes Angebot auf der Schiene bieten zu können, hat die WESTbahn reagiert und berücksichtigt Wels beim Haltemuster aller Verbindungen. Dadurch hat die WESTbahn auch einen perfekten Halbstundentakt in allen ihren oberösterreichischen Halten umgesetzt und damit noch mehr Möglichkeiten für Fahrten von und nach Wels geschaffen. 
Reisende, die von Wels aus unterwegs sind, profitieren von halbstündlichen Verbindungen der WESTbahn Richtung Salzburg und von der doppelten Zahl von Anknüpfungen nach Wien.
+ Die längst gut etablierte Linie zum Wiener Westbahnhof heißt übrigens ab 10. Dezember WESTgreen.
+ Die neue zweite Streckenführung in Wien geht über Meidling, Wien Hauptbahnhof, Quartier Belvedere, Rennweg, Wien Mitte zum Bahnhof Praterstern und trägt den Namen WESTblue
.
„Wir bieten mit der Verdoppelung unseres Angebots noch mehr Mobilität auf hohem Niveau“, betonte Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn Management GmbH., bei der Präsentation in Wels. „Mit WESTgreen und WESTblue knüpfen wir darüber hinaus in Wien ideal an den innerstädtischen Verkehr an – oder ermöglichen den Besuch vieler Ziele direkt vom Fernverkehr aus mit ganz kurzen Fußwegen.“
Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für die Region Wels. Auf diese gelungene Initiative kann der Bürgermeister zu recht stolz sein, in Dr. Erich Forster (Bild) hat er den richtigen Partner bei den Bemühungen um weitere Verbesserungen für den Bahnknoten Wels gefunden. Web-Info: westbahn.at/fahrplan18 

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