Sonntag, 8. Dezember 2019 

welsWels Stadt | Geschehen | 25.11.2019

FH-OÖ-Zentrale übersiedelt in die Roseggerstraße

25 Jahre FH-Erfolgsstory in Wels

In den letzten November-Tagen übersiedelt die Zentrale der Fachhochschule Oberösterreich von der Franz-Fritsch-Straße in den Neubau (Bild) an der Roseggerstraße, gegenüber entsteht gerade ein neues FH-Laborgebäude.
Und das gerade zu einem Zeitpunkt, wo der FH-Studiengang Automatisierungstechnik - und mit ihm die gesamte technische Fakultät in Wels - sein 25-jähriges Bestandsjubiläum feiert.

Der bereits beachtliche Bildungs-Standort Wels ist durch die Fachhochschule und dessen Erfolgsstory noch wesentlich aufgewertet worden. Jetzt ist auch die Zentrale Oberösterreich direkt gegenüber vom FH-Campus Wels, der durch ein zusätzliches Laborgebäude weiter aufgewertet wird. Was in der Stadt Wels noch fehlt ist eine Studentenszene mit einem eigenen Lokal-„Viertel“. In unmittelbarerer Umgebung wäre dies zumindest theoretisch möglich.
Automatisierungstechnik als Grundstein
Der FH-Studiengang Automatisierungstechnik feierte sein 25-jähriges Bestandsjubiläum. Gemeinsam mit dem Hagenberger Studiengang Software Engineering legte Automatisierungstechnik im Jahr 1993/94 den Grundstein für die Erfolgsstory FH Oberösterreich. Dieses mechatronische Studium zählt seit Beginn an zu den renommiertesten technischen Studiengängen Österreichs und wird regelmäßig ausgezeichnet.
Beeindruckende Zahlen belegen dies: 1.350 erfolgreiche Absolventen, 99 Prozent (!) von ihnen haben einen Job, mehr als 3.000 studentische Projekte wurden in den letzten 25 Jahren für die heimische Industrie bearbeitet – eine Erfolgsstory aus dem österreichischen FH-Bilderbuch.
100 „Pioniere“ starteten 1993/94
Knapp 100 Pionier-Studierende starteten unter der Leitung von Artur Kaser im Jahr 1994 das Studium AAPT – Automatisierte Anlagen und Prozesstechnik an der FH OÖ in Wels. „Heute studieren 2.100 Studierende an der Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften – rund 150 davon im Studiengang Automatisierungstechnik. Das AT-Studium kann sich zu Recht als der Grundstein für das beeindruckende Wachstum der Welser Fakultät rühmen“, freut sich Dekan Michael Rabl.
Anschnitt der Jubiläumstorte 25 Jahre Automatisierungstechnik, im Bild von links: DI Günter Rübig (Obmann FH-Förderverein Wels), FH-Prof. DI Dr. Burkhard Stadlmann (Studiengangleiter Automatisierungstechnik), Bgm. Dr. Andreas Rabl, Dekan DI Dr. Michael Rabl und FH-Prof. Dr. Günther Hendorfer (heute wissenschaftlicher Leiter der FH OÖ).
Mehr als 1.350 Absolventen für heimische Industrie

„Mittlerweile haben mehr als 1.350 Absolventen das Automatisierungstechnik-Studium erfolgreich abgeschlossen. Dass unsere AT-Ausbildung immer am Puls der Zeit liegt, zeigt, dass alle Studierenden bereits während des Studiums Jobangebote bekommen. Besonders freut uns auch, dass viele unserer Absolventen jetzt in leitenden Positionen sind. Fast jährlich wird die hohe Qualität auch von den nationalen und internationalen Rankings bestätigt, wo Automatisierungstechnik regelmäßig den Spitzenplatz aller mechatronischen Studiengänge gepachtet hat“, berichtet Studiengangleiter Burkhard Stadlmann.
Automatisierungstechnik initiiert Forschung
Der Studiengang Automatisierungstechnik war auch von Beginn an für die Forschungsstärke der FH Oberösterreich verantwortlich. Im Jahr 2000 wurde der erste wissenschaftliche Mitarbeiter der FH Oberösterreich im Bereich Verkehrsautomatisierung eingestellt. Heute forschen in Wels etwa 170 Wissenschaftler an Forschungsprojekten in 6 Schwerpunktthemen. Die FH Oberösterreich ist seit Jahren die forschungsstärkste FH Österreichs.
Königsdisziplin der Technik
„Durch die zahlreichen Projekte während des Studiums entwickeln die Studierenden eine gute Problemlösungskompetenz“, betont Burkhard Stadlmann, der auch weiß, dass „seine“ Absolventen in der Wirtschaft heiß begehrt sind. „Die starke Praxisnähe, die hohe Ausbildungsqualität und die anwendungsorientierten Forschungsleistungen sind die Erfolgsfaktoren, die die heimischen Betriebe an der Welser Fakultät schätzen.“
Die „Königsdisziplin“ der Technik mit Maschinenbau, Elektrotechnik, industrieller Informatik, Sensorik und Robotik ist zwar eine Herausforderung, aber eine die sich lohnt. „Wer sich dieser stellen mag, ist herzlich willkommen. An späteren Jobangeboten wird es auch in Zukunft nicht mangeln“, so Stadlmann.

Detaillierte Informationen zum Automatisierungstechnik-Studium erhalten Interessierte beim Infotag „Studieren probieren“ am Freitag, 29. November, zwischen 9.00 bis 18.00 Uhr oder unter www.fh-ooe.at/at
Der Studiengang Automatisierungstechnik zählt mit seinen Studierenden und Lehrenden zu den renommiertesten Technik-Studiengängen Österreichs und blickt bereits auf erfolgreiche 25 Jahre zurück. Die Jubiläumsfreude ist verständlich.

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