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welsWels Stadt | Geschehen | 23.09.2016

Journalist auch dankbar für die vielen Genesungswünsche

Helmut Moser auf „Heimaturlaub“

Rund zehn Wochen nach seinem schweren Unfall in einem der Klauser Gegenverkehrs-Tunnel bekam der bekannte Welser Motorjournalist Helmut Moser (Bild) kurzfristig „Heimaturlaub“ von der Rehaklinik in Tobelbad nahe Graz.
Die Ärzte im UKH Linz, die bei der Rettung und Genesung des Schwerstverletzten wahre Wundertaten vollbracht hatten, konnte auch die Ursache des Unfalls eruieren. Moser hatte am 28. Juni bei der Rückfahrt von St. Pankraz einen leichten Schlaganfall und geriet dadurch in den Gegenverkehr. Der seitliche Anprall an einen LKW sorgte für einen Totalcrash und für Verletzungen, die höchste Lebensgefahr bedeuteten.  
Glück im Unglück hatte Helmut Moser, das der Notarztwagen des KH Kirchdorfs gerade nicht weit hinter ihm unterwegs war. So war der Notarzt unmittelbar vor Ort, Feuerwehr und Rettungskette funktionierten einmalig und so konnte Helmut Moser nach Reanimation per Hubschrauber ins UKH Linz geflogen werden. Nach rund drei Liter Blutverlust und der notwendigen Amputation des linken Armes wurde Moser stundenlang operiert und anschließend 12 Tage in Tiefschlaf versetzt. Bild: Der SUV von Subaru blieb zwar als Wrack zurück, die vielen Airbags haben aber auch zur Rettung des Unfallopfers beigetragen.     
Rettungskette und Versorgung in Österreich vorbildlich
Zahlreiche innere Verletzungen, ein Oberschenkelbruch und eine komplizierter Kniescheibenbruch wurden festgestellt. Die körperliche Konstitution des 68-jährigen Journalisten war aber offensichtlich auch trotz einer kurzfristigen Lungenentzündung so gut, dass in der Tiefschlafphase und danach der Heilungsprozess relativ rasch fort schritt.
Überrascht waren dann die Ärzte nach der Aufwachphase, denn Helmut Moser nahm die negativen Botschaften gelassen hin und wollte nur wissen, wie schnell er wieder gesund werden kann. Seine Frau Margit und Tochter Marlene trugen zur raschen Genesung bei. So konnte er bald in die Reha-Klinik nach Tobelbad verlegt werden, wo man sich über das Positivdenken und die Einstellung des Patienten positiv verwundert zeigte. Sie hatten bei der Überstellung mit einem ganz schweren Fall gerechnet.
Dankbar. Helmut Moser konnte sich bei der Rückkehr nach Wels an den vielen Rückmeldungen und Genesungswünschen erfreuen. Auch zahlreiche Hilfsangebote waren darunter. Nun geht es wieder in Tobelbad weiter. Kollege und Kameramann Andreas Nelweg nutzte den Heimaturlaub von Helmut Moser für einen eindrucksvollen Filmbericht!

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