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welsWels Stadt | Geschehen | 09.03.2015

Beispielhafte Sonderschau jetzt im WELIOS

Lebensqualität (!) für AFRIKA

Am 10. März erfolgte die Eröffnung der Sonderschau SATAO - ELEFANT „geliebt, stark und doch global bedroht“ im WELIOS. Dazu gab es ein umfangreiches und interessantes Programm. Die Initiatoren Renate Pyrker und Dieter Grünberger stellten dabei den neuen Verein vor. Während der Sonderschau gibt es einen Kinderwettbewerb „wer malt den schönsten SATAO“ Kühlschranksticker in drei Altersklassen mit Sparbuch-Preisen.
Schauspieler Hardy Krüger jr. las aus dem Afrikabuch seines Vaters, Moussa Keita bot Musikeinlagen und Model-Evergreen Doris Grausam und ihrer Tochter Denise) präsentierten die Mode-Kollektion „MAMA MOMELLA“. Für den zweiten Teil der Modenschau sorgten Schülerinnen der Modeschule Ebensee. Anschließend wurde die Sonderschau besichtigt. Dabei bestand die Möglichkeit zum Kauf zahlreicher Merchandising-Produkte, auch zur Unterstützung der Projekte!
In Afrika für bessere Lebensbedingungen
Sie waren vor Ort und haben wie Energy-Globe-Gründer Ing. Wolfgang Neumann, „Ärzte ohne Grenzen“ und viele Selbständige die Zeichen der Zeit erkannt: Nach einem Besuch in Tansania organisierten 2014 die Welser Unternehmerin Renate Pyrker und Architekt Dieter Grünberger in Wels ein „Fest für Afrika“, um mit Brunnenprojekten Afrikanern die Lebensquelle „Trinkwasser“ zu ermöglichen. Trotz ungünstigem Termin und Sommerhitze gelang ein beispielhaftes Fest, die beachtlichen Spendenerlöse sorgen für weitere Projekte - und das zu 100 % und ohne Aufwandsspesen.
Jetzt geht es neben dem Wasserprojekt auch um das Ökosystem in Tansania, denn die unerbittliche Jagd nach Elfenbein (Foto) und damit nach Elefanten bedroht dort den Lebensraum. So wurde auch der imposante und 50 Jahre alte Elefant namens Satao (Bild unten) von Jägern mit Giftpfleilen erlegt.
Inzwischen haben sich schon zahlreiche Institutionen und private Unterstützer gefunden, die dieses Vorhaben auch durch persönlichen Einsatz unterstützen wollen. So auch der bekannte Welser Künstler Klaus Krobath und der mit einer Welserin verheiratete Schauspieler Hardy Krüger jr., der zusammen mit seinem Vater in einer Lodge nahe Arusha gelebt hat.
Wunschgedanken. „Langzeitarbeitslose, die vor Ort den Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen wollen, und auch junge Menschen, die ihren Anteil für mehr Lebensqualität in diesem wunderbaren Land leisten wollen, könnten hier wertvollste Hilfe leisten“, sind Pyrker und Grünberger überzeugt.
Zumindest eine moralische Unterstützung verdient
Jede private Initiative für Menschen, die in ihrem Land unter halbwegs menschlichen Bedingungen leben wollen, kann nicht genug hervorgehoben werden. Besonders in Zeiten wie diesen, wo Europa einfach nicht begreifen will, dass wir dank unseres Möglichkeiten dazu beitragen könnten, dass nicht weiterhin Schlepper-Organisationen eine Völkerwanderung in ein angeblich „Gelobtes Land“ auslösen können.  
Menschenverachtung. Noch dazu unter anderem in ein Land wie Österreich, wo verschiedenste Organisationen sich ein „Körberlgeld“ bei der Betreuung von Flüchtlingen (?) verdienen wollen und der Staat sich nicht wirklich um das Problem dieser Verschleppten kümmern kann bzw. will. Die Politik redet auch nur von Menschlichkeit und verhält sich bei den Gestrandeten großteils unmenschlich.
Pyrker, Grünberger, Krobath & Co. vor den Vorhang
Sie haben ein gemeinsames Ziel: Unermüdlich für eine „enkeltaugliche Zukunft“, die Erhaltung unseres Ökosystems und die Verbesserungen der Lebensbedingungen in den dritten Welt Ländern zu kämpfen. Um den Menschen dort, wo deren Wurzeln sind, Zukunftsperspektiven zu ermöglichen!
Die Organisatoren stellen die Fragen:
Wussten Sie, dass der Elefant der größte Gärtner der Welt ist?
Wussten Sie, dass er durch seine Wandertätigkeit zur Erhaltung des Ökösystems beiträgt?
Wussten Sie, dass jährlich 40.000 Elefanten in Afrika aus Elfenbein- und Profitgier gewildert werden?
Wussten Sie, dass - wenn nicht Einhalt geboten wird – der Elefant ausstirbt!

+ Wir wussten es auch nicht, haben es aber gerade auf unserer „Wels für Afrika“ Besuchstour in Tansania erfahren. Verbunden mit dem Ausrotten der Elefanten und dem Mangel an Brunnen ist:
+ Die Gefährdung des Tourismus und dadurch Entzug der Einnahmequellen für die regionale Bevölkerung. Daher auch keine Möglichkeit, das Schulgeld zur Ausbildung der Kinder zu bezahlen.
+ Profitgier löst eine Kette von Missständen und Tragödien aus.
Neuentdeckung ELEFANT
geliebt, stark und doch global bedroht
Die Initiatoren können sicher keine Wunder vollbringen, aber „step by step“ eine Region nach der anderen sinnvoll für alle Beteiligten unterstützen, und zwar mit einem neuen, in Wels gegründeten Verein:
SATAO „Sustain the global ecology“ (Initiatoren: Arch. Dieter Grünberger, Hardy Krüger jr., Klaus Krobath, Tilla Baumann und Renate Pyrker) und „life needs water“.
Der Event am 10. März im WELIOS in Wels war der Startschuss zu einer informativen dreiwöchigen Sonderschau.
Außerdem planen die Initiatoren die Neuauflage eines Afrika-Open-Air, wobei sich Linz als großzügiger Hausherr anbieten würde. In Wels „stört“ man offensichtlich leider bei der so großzügigen und sündteuren Marketing-Planung für die Innenstadt…

Bilder vor Ort. So einfach könnte man den Afrikanern ihr Leben erleichtern und große Dankbarkeit ernten (und bei uns?). - Für die Schule müssen die Eltern pro Kind rund 50 Euro monatlich bezahlen (und bei uns?). - So einfach sieht eine Küche aus (und bei uns?)
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