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welsWels Stadt | Wirtschaft | 28.06.2009

Kunstmühle Fritsch aus Dornröschenschlaf erwacht

Investoren mit Traditionsbewusstsein

Mit einem Kostenaufwand von über fünf Millionen Euro wurde ein traditioneller und ehemals wesentlicher Wirtschafts-Standort aus dem 19. Jahrhundert in Wels wieder zum Leben erweckt. Der Ur-Urgroßvater von Mag. Florian Fritsch (Bild) hatte die imposante Kunstmühle 1876 erbaut, bis 1990 beherbergte das fünfgeschossige Gebäude den Mühlenbetrieb der Welser Kunstmühle an der Maria-Theresia-Straße.
Um das alte Gebäude mit schweren Holztramdecken überhaupt als Standort für ein Bürogebäude nutzbar zu machen, musste das Haus völlig ausgehöhlt werden. Dank der mächtigen Außenmauern war dies auch möglich, wenn auch mit hohem technischen Aufwand.
Generalplaner Mag. Dieter Mayerhofer fand eine technische Lösung, um das Erdgeschoss als Garage zu nützen und in den beiden obersten Stockwerken attraktive Maisonette-Büroeinheiten einzubauen, die angesichts der Attraktivität und des einmaligen Ausblicks bis ins Gebirge (Dachstein, Schafberg) sich auch als Wohnungen eignen würden. So wie dies die Fritsch-Schwester Ingrid Neumayer nützte.
Neuer Unternehmenssitz Richter Pharma AG
Vom ersten bis zum dritten Stock des Gebäudes ist jetzt der Unternehmenssitz der RICHTER PHARMA AG untergebracht, der von hier aus den gesamten heimischen und internationalen Markt leitet.
Mag. Florian Fritsch revitalisierte bereits nicht nur vorbildlich den eigenen Häuserblock Stadtplatz-Hafergasse mit Apotheke und Drogerie, sondern erfüllte die Häuser auch mit Leben und dem wichtigen Gesundheitsbereich. Ein Beispiel, dem einige Hausbesitzer (Haas-Hof, Haus Falkensammer, ehem. Kaufhaus am Ledererturm etc.) bereits gefolgt sind oder noch folgen.


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