
OKTOBER 2026 - Zur Vorsicht rieten Experten vor der zweiten 2. Liga-Saison für den FC Hertha Wels. Nach vier Heimpleiten wurden nun einige Schwierigkeiten innerhalb des Vereines publik: Trainer Christian Heinle, dem es gelang im Premieren-Jahr den Verein in der Liga zu halten, muss den Verein verlassen. Aber auch für Geschäftsführer Peter Huliak, der eine Hauptrolle auf dem Weg zur Professionalität spielte, wurde verabschiedet.
Die großen Pläne des jungfusionierten Klubs bekamen schon bald Probleme, die bis zur Fusion so wichtigen HOGO-Sponsoren wurden im Aufsichtsrat vor den Kopf gestossen und entschieden sich zum Ausstieg, der sich im "unvollendeten" VIP-Holzhaus widerspiegelt. Hier und nun wieder bei Huliak spielte de Aufsichtsrat eine unrühmliche Rolle. Ohne die städtische eww-Gruppe würden bald die Lichter im städtischen Stadion auf Notbeleuchtung geschaltet werden.
Christian Heinle hatte sich schon beim Aufbau des Welser Nachwuchszentrums große Verdienste erworben. Möglichweise fehlte ihm die nötige Härte, um die Spieler zu Höchstleistungen zu animieren. Er wird dem Verein als gute Seele fehlen...
Sponsorenflaute. Bekanntlich ist es traditionell Realität, dass in der wirtschaftlich so starken Stadt wie Wels die Freude an der Unterstützung für Sportvereine mehr als ausbaufähig wäre. Auch hier wurde die eww-Gruppe die tragende Säule für den FC Hertha. Selbst das Stadion musste dazu umbenannt werden. Fanunterstützung. Auch im Bereich der so wichtigen Säule der Unterstützung durch Fans herrscht in Wels allgemein Flaute. So waren beim Spiel des FC Hertha bei BW Linz im eigens zur Verfügung gestellten Fans-Bereich nur etwa 30 Klubfans zu finden. Einst als Union-Raiffeisen in der Bundesliga spielte, waren unter den Tausenden Besuchern nur wenige Welser zu finden.
Noch eine Chance zum Umschwung?
Was dem FC Hertha Wels auch fehlt ist die entsprechende Anzahl von Stammhelfern, wie es ansonsten bei den gewachsenen Vereinen üblich ist. Umso unverständlicher war der Abschied von so wichtigen Säulen wie Roland Golger und Stephan Holzleitner, die einst die Grundlage für den längst fälligen Aufstieg legten. Vereinsfanatiker zu verlieren, die außerdem durch ihre großzügige Sponsortätigkeit den Grundstock bildeten, zeugten von dem allgemein nicht gewachsenen Teamgeist im Verein.
Jetzt Spielpause durch Länderspiele
Jetzt heisst es für den FC Hertha Wels sich auf die sportliche Zukunft zui konzentrieren. Dank der Länderspielpause wäre die Chance dafür da. Erst am 10. Oktober geht es daheim weiter gegen SW Bregenz. Eine besondere Chance wäre auch das Achtelfinale im ÖFB-Cup, am 27. Oktober kommt Bundesligist WAC nach Wels.
Die bisher vier Punkte wurden auswärts erzielt. Die vier Heimpleiten trugen nicht zum Selbstvertrauen der Spieler bei. In der bisher letzten 7. Runde führten die Heinle-Schützlinge gegen First Vianna FC wieder 1:0. Postwendend setzte sich der Wiener Klub mit drei Toren und dem 3:1-Auswärtssieg durch.
Eine Chance zur sportlichen Wende gab es in der zweiten Cuprunde bei Ligakonkurrent Kapfenberg. Durch den 1:0-Erfolg steht der FC Hertha Wels in der 3. Cuprunde, was Wels zuletzt vor 50 Jahren (!) schaffte. Und bei der Auslosung der 3. Runde, die Ende Oktober gespielt wird, hatte Wels wieder kein Glück. Mit WAC kommt Ende Oktober der aktuell unattraktivste Bundesligist nach Wels.
Nach 1:0 folgte ein 1:4 bei BW Linz
In der 6. Meisterschafts-Runde nützten die Heinle-Schützlinge die Unsicherheit des Linzer Teams, das zuletzt zweimal verlor und führte dank eines Tores von Sebastian Malinowski (21.) 1:0. Bis zur Pause war von den Linzern wenig zu sehen, der Ausgleich nach der Pause (53.) löste aber die Verunsicherung und die Linzer siegten noch klar mit 4:1.
Saisonstart. Nach der beachtlichen Fußball-WM startete die Fußball-Saison 2026/27 mit der ersten Cuprunde. Nach dem 2:1 bei Regionalist Hohenems musste FC Hertha Wels vor dem Spiel gegen BW Linz in der 2. Cuprunde nach Kapfenberg und siegte - wie erwähnt - mit 1:0. Damit hoffte Wels zumindest im Achtelfinale umsonst auf ein attraktives Heimspiel (siehe weiter unten).
In der Meisterschaft folgte zum Saisonstart nach der 0:2-Heimniederlage gegen Austria Salzburg ein 3:2-Erfolg auswärts gegen den FC Liefering. Aber auch das zweite Heimspiel gegen Rapid Wien II ging mit 1:2 verloren. In der 4. Runde gelang in Amstetten ein etwas glückliches 1:1. In der 5. Runde hoffte man auf den ersten Heimerfolg, doch der schwach gestartete Titelaspirant Admira-Wacker siegte in Wels mit 3:1.
7. Runde: FC Hertha Wels - First Vienna FC 1:3, FAC Wien - FC Liefering 4:0, Kapfenberg – Amstetten 3:4, Blau Weiss Linz - Admira Wacker 3:0, Sturm Graz II - FC Wacker Innsbruck 2:2, Voitsberg - Austria Salzburg 2:1, St. Pölten - SW Bregenz 2:1, Young Violets Austria Wien - SK Rapid II 4:1.
8. Runde (9./10. Oktober): FR 18:30 Admira Wacker – Voitsberg, First Vienna FC - SKN St. Pölten, Kapfenberg - Young Violets Austria, Amstetten - FC Blau Weiss Linz, SA 15:30 FC Hertha Wels - SW Bregenz, FC Liefering - Sturm Graz II, SK Rapid II - FC Wacker Innsbruck, Austria Salzburg - FAC Wien.
Tabelle Admiral 2. Liga: 1. BW Linz 18/7 (20:4), 2. First Vienna FC 16/7 (14:7), 3. FAC Wien 13/7 (13:10), 4. Amstetten 12/7 (14:11), 5. Young Violets Wien 12/7 (13:11), 6. Wacker Innsbruck 11/7 (10:8), 7. Austria Salzburg 10/7 (14:12), 8. FC Liefering 10/7 (14:15), 9. SW Bregenz 10/7 (11:12), 10. St. Pölten 9/7 (6:6), 11. Admira Wacker 9/7 (7:8), 12. Voitsberg 9/7 (10:12), 13. Sturm Graz II 8/7 (15:18), 14. Rapid Wien II 6/7 (7:17), 15. FC Hertha Wels 4/7 (8:17), 16. Kapfenberg 3/7 (9:17).
6. Runde: Admira Wacker – Kapfenberg 1:0, SK Rapid II - First Vienna FC 0:2, SKU Amstetten - Young Violets Austria Wien 4:2, Wacker Innsbruck – Voitsberg 1:1, Austria Salzburg - Sturm Graz II 3:3, SW Bregenz - FAC Wien 4:0, Blau Weiss Linz - FC Hertha Wels 4:1, FC Liefering - SKN St. Pölten 1:3.
5. Runde: FC Hertha Wels - Admira Wacker 1:3, First Vienna FC – Amstetten 1:0, Kapfenberg – Blau Weiss Linz 2:1 (!), St. Pölten - Austria Salzburg 1:0, Voitsberg - FC Liefering 2:3, FAC Wien - Wacker Innsbruck 2:0, Young Violets Austria - SW Bregenz 2:0, Sturm Graz II - SK Rapid II 5:2.
4. Runde: Amstetten - FC Hertha Wels 1:1, FC Liefering - Young Violets Austria 2:1, Wacker Innsbruck - St. Pölten 1:0, Austria Salzburg – Kapfenberg 3:2, Admira Wacker - First Vienna FC 0:1, SK Rapid II - FAC Wien 0:2, SW Bregenz - Sturm Graz II 3:1, Blau Weiss Linz – Voitsberg 5:1.
Diese Holzhütte wurde in der ersten Zweitliga-Saison in Wels für den Business-Bereich genützt. Jetzt steht sie leer und zeugt von den Problemen, die sich der Verein mit dem Ausscheiden des lange Zeit so wichtigen Sponsors HOGO eingehandelt hat.
3. Runde: FC Hertha Wels - SK Rapid II 1:2, St. Pölten - Blau Weiss Linz 0:1, FAC Wien - SKU Amstetten 2:2, Sturm Graz II - Admira Wacker 0:2, Kapfenberg - FC Wacker Innsbruck 0:1, Voitsberg - SW Bregenz 0:0, Young Violets Austria Wien - Austria Salzburg 3:1, First Vienna FC - FC Liefering 2:2.
1. Runde: Admira Wacker - Rapid Wien II 0:1, FC Wacker Innsbruck - SW Bregenz 5:0, Kapfenberg - FC Liefering 0:4, Voitsberg - SKU Amstetten 1:1, Young Violets Austria Wien - FC Blau Weiss Linz 0:3, FAC Wien - SKN St. Pölten 1:0, First Vienna FC – Sturm Graz II 4:0, FC Hertha Wels - Austria Salzburg 0:2.
2. Runde: FC Liefering - FC Hertha Wels 2:3, SKN St. Pölten - Young Violets Austria Wien 0:1, FC Blau Weiss Linz - FC Wacker Innsbruck 3:0, SK Rapid II – Voitsberg 1:3, Sturm Graz II - FAC Wien 4:2, Austria Salzburg - First Vienna FC 4:1, SW Bregenz – Kapfenberg 3:2, SKU Amstetten - Admira Wacker 2:1.
Im Cup 1:0-Erfolg in Kapfenberg
Anstatt einem attraktivem Heimspel-Gegner musste FC Hertha Wels in der 1. Cup-Runde zum Regionalisten Hohenems. Nach dem 2:1-Auswärtserfolg folgte wieder ein Auswärtsspiel in der 2. Runde.
Der eher glanzlose 1:0-Erfolg gegen den Ligakonkurrenten Kapfenberg sorgte zumindest für ein Heimspiel, doch mit dem Bundesligisten WAC kommt kein attraktiver Gegner nach Wels. Allerdings lebt die Chance auf einen weiteren Erfolg...
3. ÖFB-Cuprunde (Achtelfinale, 27./28./29. Oktober): DI 18:00 Austria Wien – Hartberg, Vienna – Rapid Wien, 18:30 FC Hertha Wels – WAC, 19:00 GAK – Altach, MI 18:00 Wacker Innsbruck – WSG Tirol, SW Bregenz – Red Bull Salzburg, 20:30 LASK - SV Ried, DO 18:00 Austria Lustenau – Sturm Graz,
2. Cuprunde: Kapfenberg (2. Liga) - FC Hertha Wels (2. Liga) 0:1, SCR Altach (Bundesliga) - Bischofshofen (Salzburg, 2. Klasse Süd) 7:0, SPG Wallern (Reg. Nord) - SV Ried (Bundesliga) 1:5, FAC Wien (2. Liga) - SW Bregenz (2. Liga) 0:0 n.V./4:5 i.E, Lafnitz (Reg. Süd-Stmk.) - Austria Lustenau (Bundesliga) 2:6, Deutschlandsberg (Reg. Süd-Stmk.) – LASK (Bundesliga) 1:6, Blau Weiss Linz (2. Liga) - Wacker Innsbruck (2. Liga) 2:3, Voitsberg (2. Liga) - Sturm Graz (Bundesliga) 1:4, Austria Salzburg (2. Liga) - First Vienna FC (2. Liga) 0:4, Leithaprodersdorf (Landesliga Burgenland) - WSG Tirol (Bundesliga) 0:4, Traiskirchen (Reg. Ost) - Austria Wien (Bundesliga) 0:6, Austria Klagenfurt (Reg. Süd-Kärnten) - SK Rapid Wien (Bundesliga) 2:5, SO 6.9./16:00 FC Kitzbühel (Reg. West) – GAK (Bundesliga) 0:2, 17:00 ESV Parndorf (Reg. Ost) - WAC (Bundesliga) 2:2 n.V./4:5 i.E., Vorwärts Steyr (Reg. Nord) - TSV Hartberg (Bundesliga) 0:4, SKN St. Pölten (2. Liga) - Red Bull Salzburg (Bundesliga) 0:3.
1. Cup-Runde: FC Dornbirn - SV Ried 1:5, Wieselburg - WSG Tirol 0:6, Deutschlandsberg - Amstetten 1:1 n.V./3:1 i.E., Lafnitz - Scheiblingkirchen-Warth 3:1, Lauterach - WAC 1:5, Leobendorf - SCR Altach 0:1, Velden - Austria Klagenfurt 1:2, DSV Leoben - Voitsberg 0:6, Traiskirchen - Bleiburg 4:0, Gurten - Blau-Weiß Linz 1:3 n.V., Tillmitsch – St. Pölten 1:2 n.V., Horn - FAC Wien 1:1 n.V./2:4 i.E., Seekirchen - Sturm Graz 0:3.
Wals-Grünau - Austria Salzburg 1:5, Lustenau – Kitzbühel 1:4, Donaufeld – GAK 0:4, Dietach – Bischofshofen 3:3 n.V/5:6 i.E., Hohenems - FC Hertha Wels 1:2 (Tore: Kregar, Freund), Wacker Innsbruck – SVG Reichenau 3:0, Kalsdorf – LASK 0:7, Bad Leonfelden - SW Bregenz 0:5, Oberwart - Red Bull Salzburg 1:7, Wiener Viktoria – Parndorf 1:3, Kremser SC - Austria Lustenau 0:1, Mattersburg – First Vienna FC 1:2, Vorwärts Steyr – Kuchl 1:0, Treibach – Kapfenberg 1:4.
Schwaz - SPG Wallern 2:3, Imst - TSV Hartberg 1:3, Leithaprodersdorf - Admira Wacker 2:1, Wr. Sportclub - Austria Wien 0:5, SV Wienerberg - Rapid Wien 0:3.