Sonntag, 18. April 2021 

welsÜberregionales | Kommentar | 31.12.2020

Weiteres Zusperren verstärkt Gesundheitskrise

Verbrechen an der Bevölkerung?

In Deutschland ist ein unerwarteter Hoffnungsfunken entstanden: Nach den wohl bisher schärfsten Bestimmungen-Ankündigungen zu Ostern ist Kanzlerin Angela Merkel angesichts der Empörungswelle ein Licht (?) aufgegangen und hat ganz persönlich die Schuld für diese Planung auf sich genommen.
Und in Österreich? Gesundheitsminister Rudi Anschober (Bild) nützt seine uneingeschränkten gesetzlichen Möglichkeiten, um vom Osten aus den Mantel des Zusperrens über das Volk zu breiten. Das ist wohl das größte Verbrechen an der Bevölkerung, das sich die Politik seit gut einem Jahr einfallen ließ. Der Bundeskanzlöer hat offenbar verhindert, dass dieser neuerliche Lockdown auf ganz Österreich ausgeweitet wurde.
Auch wenn die Infektionszahlen dank der Unzufriedenheit und der enormen Testungen immer weiter steigen, damit erzeugt man eine ganz gefährliche gesellschaftliche Situation – vom Zusammenbruch mancher Wirtschaftszweige ganz zu schweigen.
Die einzig gangbare Lösung der Situation könnte nur eine menschliche sein: Verbote aufheben, durchdringende Appelle an die Bevölkerung möglichst direkte Kontakte zu meiden und unnötige Ansammlungen verbindlich und ohne Polizeigewalt auflösen. Und dem aufkeimenden Frühling und unserer herrlichen Natur eine Chance zu geben!
Und SOFORT die Gehälter im Gesundheitsbereich merklich verbessern, den Versuch Freiwilligkeit bei der Mithilfe in der Krankenversorgung zu forcieren und immer wieder die Eigenverantwortung der Bevölkerung einfordern. Und Schwachpunkte bei Testungen. Impfaktionen und Betreuung besonders von alleinstehenden Infizierten verringern.
Und ein Appell an die Medien endlich den Trend zu Negativ-Schlagzeilen im Gesundheitsbereich zumindest einzuschränken. Es kann nicht sein, dass Medien 24 Stunden lang fast nur noch das Virusthema negativ beleuchten. Vor allem auch die ständigen und manchmal auch merkwürdigen Zusatzwarnungen von WHO, Robert-Koch-Institut und Experten aller Art mehr oder minder meiden.
Nur ein Blick auf die Realität: Im Fernsehen kann man täglich von früh an die herrliche Natur und Bergwelt beobachten, die auch in schwierigen Zeiten (oder gerade an dieser) von der Bevölkerung genutzt werden sollte.
Hier entstehen keine Infektionen, sondern hier wird der Gesundheit geholfen. Also Hotels und Gastronomie öffnen, dort hat man jene Kontrolle, die man beim weiteren Zusperren in Innenräumen niemals überwachen und schon gar nicht verhindern kann.
Und der eigentliche Hoffnungsfunke wird aus dem Pharmabereich gemeldet: Mit einem wirkungsvollen Medikament könnte man in Zukunft zumindest schwere Krankheitsverläufe verhindern, aber auch dem Virus inklusive Mutationen die Gefährlichkeit nehmen...
33 Milliarden Finanzhilfen an Firmen?
Laut Medienberichten hat das Finanzministerium eine Zwischenbilanz der Coronahilfen herausgegeben: „33 Milliarden Euro an Firmen“, so der eindrucksvoll wirkende Titel. Doch die Tatsachen enttarnen die Milliarden an sogenannten Hilfszahlungen.
Die Steuerstundungen von 5,545 Milliarden müssen, wie das Wort schon sagt, inklusive Zinsen zurückbezahlt werden. Die Garantieübernahmen von 7,072 Milliarden werden für die Republik nur dann schlagend, wenn der Unternehmer kein Vermögen mehr besitzt. Weder Firmen,- noch bei Einzelunternehmen, Privatvermögen.
Die 10,849 Milliarden für die Kurzarbeit sind eine Beschäftigungsinitiative, die jeder Betrieb jedoch vorfinanzieren muss und erst im Nachhinein ausbezahlt bekommt.
10,072 Milliarden Euro sind an finanziellen Mitteln effektiv ausbezahlt worden - für Soforthilfe, Umsatzersatz, Härtefallfonds, Fixkostenzuschüsse und sonstigem.
Im Dschungel dieser Finanzierungshilfen, bei denen selbst Experten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, sind die Unterstützungen nicht wie versprochen angekommen. Viele Unternehmen warten bis heute auf den Fixkostenzuschuss I, der aber bereits vor einem Jahr (!) ins Leben gerufen wurde.
Selbst der neu initiierte und aufgestockte Ausfallsbonus ist zum Teil ein Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss II und wieder zurückzahlbar, falls dieser nicht bewilligt wird.
Unbürokratische Hilfe“ und „Wir lassen niemand im Stich!“ schaut anders aus. Die Unternehmer wollen arbeiten und nicht auf die Hilfe des Staates angewiesen sein.
Seit einem Jahr betreibt die Bundesregierung eine planlose und unkoordinierte „Auf/Zu-Politik“, die für viele Unternehmer nicht nachvollziehbar ist und vor allem ein unternehmerisches Handeln und Planen unmöglich macht. Viele Klein- und Mittelbetriebe werden durch die Vorgangsweise der Regierung ihrer Existenz beraubt.
 
Und mit welchen Politikern wir "gesegnet" sind, zeigt der Wegscheider-ServusTV-Kommentar vom 27. März, siehe Direktlink www.servustv.com/videos/aa-2664kseg52111/

Die SPÖ-Chefin, einst beruflich als Ärztin und Virologin tätig, bestreitet die Sinnhaftigkeit der Masken im Alltagsleben und warnt sogar davor. Allerdings stammt das Interview aus dem Februar 2020. Und der Sinneswandel...?
Mehr zum Thema Kommentar
Die neuesten Beiträge:


HIER können Sie Routen planen, Adressen suchen, Wegstrecken berechnen, Ihren Urlaubsort suchen - praktisch jeder Punkt auf unserer Erdenwelt ist hier zu finden!