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welsWels Stadt | Wirtschaft | 31.12.2020

Vorbildfunktionen & die zentrale Lage entscheidend

WELS steuert Positiv-Zukunft an

Am 13. März jährte sich der Todestag eines großen Sohnes der Stadt Wels: Der Unternehmer aus Leidenschaft, HORST FELBERMAYR, starb in Folge einer schweren Krankheit im 76. Lebensjahr.
Sechs Monate davor durfte er noch den Spatenstich für den Neubau seiner neuen Firmenzentrale miterleben. Und gerade dieses Vorzeige-Unternehmen mit rund 2700 Mitarbeitern erarbeitete sich auch eine Art Vorbildfunktion für die Weiterentwicklung der Stadt.

Horst Senior hatte jahrelang darum gekämpft am Randes des Flugplatzes die aus Platzgründen notwendige Umsiedlung auf einen strategisch günstigen Platz zu ermöglichen. Vorgeschobene Naturschutz-Bestimmungen hatten dies verhindert, doch der Welser wollte seiner Heimatstadt trotz zahlreicher Möglichkeiten treu bleiben.
Und die Stadt ermöglichte schließlich in einem neu geschaffenen Betriebsbaugebiet nördlich der Autobahn diese Chance. In wenigen Monaten wird das größte Welser Unternehmen mit europäischen Dimensionen diese neue Zentrale (Projekt-Bild) eröffnen können. Ein stets mutiger und visionärer Unternehmer hatte dafür vorgesorgt, dass das vielseitige Unternehmen auch eine schwere Wirtschaftskrise meistern kann. Sohn HORST Junior und sein Team kämpfen darum. 
Vorbildwirkung auch für die Stadtentwicklung
Während in den Medien die Virus-Erkrankung noch lange ein Thema sein wird und sich leider noch zu wenige wirklich mit einem Zurück zu einer gewissen Normalität beschäftigen, erfreut die dynamische Weiterentwicklung der Stadt Wels.
Bisher konnte man sich noch nicht an der Renovierung des Stadttheaters und der verbesserten Kontakte mit der Stadtverwaltung durch das neue Amtsgebäude erfreuen, die weiteren Bemühungen sorgen aber für viel Freude.

Der schon längst nicht mehr zeitgemäße Kaiser-Josef-Platz wird nun nicht nur durch die Begrünung eine Verbesserung erfahren und die weiterhin leider unglücklich platzierte Busdrehscheibe (wird jezt in der 12. Kalenderwoche abgerissen) nicht mehr so dominieren.
Gleichzeitig wird aber dank der Sanierung des Marktgeländes und nun zusätzlich des Pollheimerparks die Innenstadt weiter aufgewertet. Wenn auch der eine oder andere Neubau im Stadtzentrum keinen Schönheitspreis gewinnen kann, die gewünschte Verdichtung wird fortgesetzt und so mancher unansehnliche oder leerstehende Altbau ersetzt.
Perfektes Universität-Angebot. Die Attraktivität der Stadt würde durch das städtische und professionell aufgestellte Angebot für eine für Oberösterreich geplante Digitale Universität einen weiteren wesentlichen Aufschwung erhalten, die Landeshauptstadt und vor allem auch politische Einflüsse werden aber mit ziemlicher Sicherheit diese wichtige universitäre Einrichtung für die zukünftige Entwicklung nicht an die "Provinz" verlieren wollen.
Wirtschaftswachstum. Doch die Stadt punktet zusätzlich durch die erstaunliche wirtschaftliche Weiterentwicklung. Während die geringen Leerstände an Geschäftsflächen in der Innenstadt durch das monatelange Zusperren wohl kaum gehalten werden können, hat sich vor allem der industrielle Anteil im Stadtgebiet nicht von der deutlichen Wirtschaftskrise in der Weiterentwicklung stoppen lassen.
Ganz im Gegenteil, neben mehreren Neuansiedlungen sind auch die bodenständigen Unternehmen ganz auf Wirtschaftswachstum eingestellt. Erstaunlich sind auch die Investitionen im Wohnbau, im gesamten Stadtgebiet werden gleich mehrere Projekte umgesetzt.
Auszeichnungswürdig. Hervorheben wollen wir hier aber auch ein Projekt, das ganz "unauffällig" das ehemalige Union-Fußballstadion an der Hinterschweigerstraße ersetzt. Wo einst bis zu 10.000 Besucher den damaligen Union-Kickern auf die Beine schauten wurde die abgesenkte Böschung für eine Tiefgarage genutzt und darauf entsteht eine sehr großzügig geplante Wohnanlage.
Sollte es gelingen die Virusplage in den Griff zu bekommen, eine gewissen Normalität wieder einkehren und unter anderem auch das Messegeschehen wieder in Schwung kommen, dann steht der Stadt Wels doch wieder eine positive Zukunftsentwicklung bevor.
Einen wohl einmaligen Nachruf hinterließ der interne INFORMER der Firma Felbermayr ihrem Gründervater mit einer 56-seitigen Broschüre.

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