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welsWels Stadt | Wirtschaft | 31.12.2020

VKB-Bank stärkt den Standort in der Innenstadt

Zukunftsträchtiges Bankprojekt

Die VKB-Bank Oberösterreich stärkt den Standort Wels und ihre traditionsreiche Filiale mit einem Zusatzprojekt, das nachhaltiges Wohnen und Arbeiten beinhaltet und mit einem Kostenaufwand von 17,5 Millionen Euro bis 2024 errichtet wird. Damit bekommt die Innenstadt eine weitere Aufwertung, eine beachtliche Investition in derzeit schwierigen Zeiten. Im Februar erfolgt bereits der Baustart im Hofbereich zwischen KJ-Platz und Rablstraße.
Die VKB-Bank will damit gleichzeitig in der zweiten Bauphase für eine Bankfiliale der Zukunft sorgen. Begonnen wird auf dem Areal des bisherigen Parkplatzes mit der zweistöckigen Tiefgarage mit 5.000 qm Fläche, auf der insgesamt vier Gebäude-Komplexe mit insgesamt 49 Mietwohnungen sowie Büro- und Geschäftsflächen errichtet werden. Die VKB-Filiale bleibt während der gesamten Bautätigkeit geöffnet.
Bei der Investition setzt die VKB-Bank mit der Zentrale in Linz auf eine Partnerschaft mit heimischen Unternehmen als bewusste Investition in den regionalen Wirtschaftskreislauf. Bei dem Projekt zwischen dem Haus Kaiser-Josef-Platz 47 und der Rablstraße wird auf nachhaltige Bauweise und anrainerfreundliche Abläufe geachtet.
Alexander Seiler, Vorstandsdirektor der VKB-Bank: „Wir investieren hier nicht nur in Wels und seine Wirtschaft, wir investieren bewusst in unsere Verantwortung für nachhaltige Entwicklung. Gleichzeitig setzen wir mit der späteren Erneuerung unserer Bankfiliale ein Zeichen für regionales Banking, das sich vor allem durch persönliche Begegnungen vor Ort auszeichnet. Das kostspielige Projekt ist somit auch unser Bekenntnis für die Zukunft.“
In der ersten Bauphase, die bis Ende 2022 dauert, wird eine zweigeschossige Tiefgarage gebaut, die sich unter dem ganzen Gelände erstreckt und über 135 Parkplätze umfassen wird. Zusätzlich wird ein Zwischengebäude hinter dem Bestehenden errichtet. In diesem werden sich auf fünf Stockwerken neun Wohnungen und 450 Quadratmeter Büroräumlichkeiten befinden.
In der zweiten Bauphase, die voraussichtlich Anfang 2023 starten wird, übersiedelt die VKB-Filiale in das neue Gebäude, während das ursprüngliche generalsaniert wird. In diesem entstehen rund 500 Quadratmeter vermietbare Büroflächen, vier Wohnungen zwischen 68 und 85 Quadratmetern und die Bankfiliale der Zukunft.
In die Planung für die Neugestaltung der Filiale werden die aktuellsten Trends und technischen Innovationen einfließen. Dabei bleibt eine Konstante gleich: Beim Bankgeschäft geht es immer um Menschen und echte Begegnungen, was auch das aktuell gestiegene Bedürfnis nach persönlicher Nähe wieder beweist.
Zusätzlich wird der dritte Gebäudekomplex zur Rablstraße hin errichtet, in dem sich 18 Wohnungen befinden werden. Der Zugang zur VKB-Bank bleibt während des gesamten Bauprojektes bestehen. Die Kunden erhalten für ihren Bankbesuch Parkmünzen. Alle neuen Gebäudekomplexe werden in einem an die Umgebung angepassten, modernen Baustil errichtet.
Ein Ort der Begegnung und Zukunft
Dr. Alexander Wiener-Fererhofer, Direktor der VKB-Bank Wels: „Wir bauen einen Ort der Begegnung, einen Ort des Dialogs. Deshalb achten wir von Beginn an darauf, ein offenes Ohr für alle Anrainer zu haben. Dafür wird einerseits eine Anrainer-Hotline eingerichtet, andererseits größter Wert auf geringe Lärmbelastung, geringe Verkehrsbelastung und effiziente Bauweise gelegt“.
Marlies Penzenstadler, Leiterin des Baumanagements: „Auch beim Bauen setzt die VKB-Bank auf regionale Verantwortung und nachhaltige Entwicklung. Geplant ist die Energieversorgung der Gebäudekomplexe durch Solarpanels. ist geplant. In der nicht öffentlichen Tiefgarage werden Ladestationen für E-PKW und Fahrradabstellplätze für die Mieter errichtet.
Durch die Lage am Verkehrsknotenpunkt Kaiser-Josef-Platz sind die Mietwohnungen sowie Geschäftsräumlichkeiten optimal an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Das gesamte Bauvorhaben wird mit regionalen Unternehmen abgewickelt. Geplant wurde es vom ortsansässigen Architekturbüro Harmach, gebaut wird mit dem heimischen Bauunternehmen Jos. Ertl GmbH, einem Tochterunternehmen der Swietelsky AG, und weiteren regionalen Partnern“.
Persönliches Banking für Oberösterreich
Das ist das Leitmotiv der oberösterreichischen VKB-Bank, mit dem die 600 Mitarbeiter auf dem Fundament starker Werte in die Zukunft gehen. Die Regionalbank wurde 1873 als Genossenschaft gegründet und wird heute als Aktiengesellschaft geführt. Alleinaktionär ist die Volkskredit Verwaltungsgenossenschaft mit rund 31.000 Mitgliedern.

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