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welsÜberregionales | Kommentar | 29.12.2020

Medien kümmern sich leider nur um Schlagzeilen

Linzer Wirtin wollte nur aufrütteln

Entgegen den allgemeinen Berichten über die Unterstützung für die schwer betroffene Wirtschaft, vor allem der Gastronomie, zeigte die Linzer Wirtin Alexandra Pervulesko (Bild) am 11.1.2021 die Realität auf. Sie sperrte ihr Lokal auf, weil sie trotz Strafandrohung auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen wollte.
Die Medien machten daraus eine Wut-Wirtin, die mit ihrer Aktion nur die Politik aufrütteln wollte. Denn es geht in erster Linie um die Kleinunternehmer, die der Gesundheitskrise zum Opfer fallen werden. Der weder von ihrer Standesvertretung, noch von der Bürokratie und am wenigstens von der Politik die Chance für ein wirtschaftliches Überleben ermöglicht wird. Das oe24tv-Interview dazu (siehe ganz unten)
Ihr Aufruf an die Regierenden: Gebt den Menschen die Eigenverantwortung zurück! Der drohende Zeigefinger wird sich auf Dauer nicht durchsetzen können. Die Menschen, die sich aus Gründen wie immer nicht entsprechend vorsichtig verhalten, wird man nicht ändern können.
Wie lange noch Organisationspfusch?
Das nun kläglich gescheiterte Freitesten könnte die angeblich so um die Leserschaft bemühten Medien zum Anlass nehmen, die sündteuren Massentests überhaupt in Frage zu stellen. Warum? Weil man sich nur ohne Symptome anmelden kann und bekanntlich sind dabei Positivtests kein Hinweis darauf, dass diese Betroffenen auch andere anstecken können.
Außerdem werden Angemeldete, die Medikamente für Blutverdünnung nehmen entweder nicht getestet oder es gibt kein Ergebnis. Es bleibt daher nur die Impfung und da haben sich endlich Ärzte zu Wort gemeldet, die zuerst das Impfen der Ärzteschaft, Krankenschwester und Pflegekräfte fordern. Die Patienten werden in der Regel nur von Keimen oder vom Personal gefährdet.
Abstand halten - hurra…?
In der Gesundheitskrise ist ein Thema völlig ausgeblendet – Sexualität. Aufmerksame Leser finden selten Artikel, noch weniger Schlagzeilen dazu. Blickt man ins Internet und auf die verschiedensten Partner- oder frei zugängliche Pornoseiten, dann ist dort zumeist weder von Vorsicht noch von Zurückhaltung zu lesen oder auf Fotos zu erkennen. Ganz im Gegenteil, es wird immer wilder und grotesker.
Die Schattenseiten der Menschen geraten hier besonders außer Kontrolle, selbst in der Tierwelt gibt es keinerlei vergleichbar Perverses – im Vergleich zu den Tieren fehlt es hier eigentlich nur noch an Menschenfressern. Warum derartige Seiten frei zugänglich sind?
So wie fröhliche ‚Urständ‘ bei den Medien bei Leser-Reaktionen speziell im Internet gefeiert wird. Da kann jeder völlig ungeniert jeden beschimpfen. Im Falle vom aktuellen Lockdown fehlt es allerdings vielen an Argumenten – da rettet man sich mit ganz einfachen Ausdrücken wie Volltrottel oder gar mit Einsperr-Forderung.

 

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