Montag, 30. November 2020 

welsÜberregionales | Gesellschaft | 28.11.2020

Basketball, TT und aktuelle Corona-Situation

WAS ist denn NICHT los in Wels?

ADVENTSTIMMUNG. Seit 20. November hat sich Wels dennoch in die leuchtende „Christkindlstadt“ verwandelt, für die sie über die Grenzen bekannt ist.
Vorträge im WELIOS online erleben
An den kommenden drei Sonntagen stellen Professoren der FH Wels ihre Forschungsergebnisse in Form von Videokonferenzen vor. Sie benötigen dazu nur einen Computer oder ein anderes digitales Endgerät, auf dem MS-Teams installiert ist. Nach dem Vortrag am 29. November über die künftige Energieversorgung folgen:
Sonntag, 6. Dezember
(18.00 h): Kunststoff-Zukunft. Heute geht es um die Frage, ob Kunststoff der nachhaltige Werkstoff der Zukunft sein könnte. Vortragender ist Dr. Wolfgang Stadlbauer, FH – Professor für Kunststofftechnik.
Sonntag, 13. Dezember
(18.00 h): Digitale Transformation. FH-Professor Dr. Alexander Brendel-Schauberger, dessen Forschungsgebiet im Bereich des Produkt-Managements und des industriellen Marketings liegt, berichtet welche Änderungen, Risken und Chancen in der „Digitalen Transformation“ liegen.
Anmeldung unbedingt erforderlich!
Wer daran teilnehmen möchte, wird um eine Email-Info an prowelios@welios.at gebeten. Dann bekommt man am Tag vor dem jeweiligen Vortrag den Zugangslink per E-Mail zugeschickt.
BASKETBALL.
Nach dem 82:81-Erfolg in St. Pölten verlor das Flyers-Team daheim gegen BC Vienna überraschend klar mit 72:90. Nun folgt wegen eines Nationalteam-Einsatzes eine Pause bis 5. Dezember.    
TISCHTENNIS. Bundesliga-Leader SPG Walter Wels siegte daheim gegen Innsbruck 4:0 und auch klar mit 4:0 (12:3 Sätze) in Wr. Neustadt. Damit ist dem Team die Winterkrone sicher. International folgt noch das einwöchige Turnier in Düsseldorf im Dezember. Web-Info
: www.spgwels.at 

Anstelle der täglichen Terminvorschau, wollen wir hier die aktuellen Bestimmungen im Rahmen der Gesundheitskrise aus der Sicht der Stadt Wels veröffentlichen:

Aktuelle Corona-Situation in Wels
In Wels stellte sich die covid-19-Lage am 27.11.2020 wie folgt dar: 419 Personen covid-19-positiv getestet, das sind nur 6,71 Fälle in Promille (nicht mit Prozenten verwechseln) zur Gesamtbevölkerung. Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr wurden insgesamt 2.397 Personen positiv in Wels getestet (Quelle: Land OÖ, 27.11., 8:00 h). Alle in Wels positiv getesteten Bürger und Kontaktpersonen der Kategorie I werden zeitnah mündlich abgesondert und befinden sich somit in Quarantäne.
Die am 14. November von der Bundesregierung verkündeten Maßnahmen (Stichwort „2.Lockdown“) werden von der Stadt umgesetzt. Achtung: Aufgrund des Drucktermins (11.11.) konnten diese im derzeit erscheinenden Amtsblatt in der Papierausgabe nicht mehr aktualisiert werden!
Konkret bedeutet die neue covid-19-Notmaßnahmen-Verordnung für die Welser Bevölkerung Folgendes:
Kinder- und Schulbetreuung gesichert
Alle städtischen Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen (zwölf Kindergärten, vier Krabbelstuben und fünf Schülerhorte) bleiben bei gleichbleibendem Personalstand geöffnet. Entsprechend der Vorgaben ist auch an den städtischen Welser Pflichtschulen (zehn Volksschulen, sechs Mittelschulen, Integratives Schulzentrum und Polytechnische Schule) der Unterricht eingestellt. Für alle Schüler, die eine Betreuung benötigen, ist diese sichergestellt.
Gebührenpflicht in Kurzparkzonen fällt
Wie bereits im „ersten Lockdown“ im Frühjahr wird die Gebührenpflicht in den Kurzparkzonen im gesamten Welser mit 17. November aufgehoben. Auch die Abend- und Verstärkerbusse der Wels Linien werden eingestellt.
Die beiden Altstoffsammelzentren sind zu den üblichen Zeiten geöffnet: In der Mitterhoferstraße 100 (Mo bis Fr 7:30 bis 16:00 Uhr sowie Samstag 8:30 bis 12:00 Uhr und in Wels-Nord (Florianiweg 9) Montag bis Freitag 08:30 bis 19:00 Uhr sowie Samstag 8:30 bis 13:00 Uhr. Bis auf die üblichen covid-19-Sicherheitsmaßnahmen gibt es keine Einschränkungen.

Was wird geschlossen oder abgesagt?
Zusätzlich zu den bereits geschlossenen Einrichtungen und abgesagten Veranstaltungen kommen folgende weitere: Sportanlage Mauth für Hobbysport, die Stadtbücherei (Maria-Theresia-Straße 33) und die Marienwarte auf der öffentlichen Grünanlage auf dem Thalheimer Reinberg. Die Durchführung der Welser Weihnachtswelt ist nun in Absprache mit Marktreferent Stadtrat Peter Lehner definitiv nicht möglich, ebenso der für 1. Dezember vorgesehene Frauen-Stammtisch.
Eingeschränkter Parteienverkehr
In Anlehnung an das Land ist in den Amtsgebäuden der Stadt nur noch Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr Parteienverkehr. Verhandlungen, Besprechungen mit Bürgern und Parteienverkehr mit persönlicher Anwesenheit werden grundsätzlich nur nach telefonischer oder elektronischer Terminvereinbarung sowie unter Einhaltung der Bestimmungen abgewickelt. Eine Ausnahme gibt es nur für dringend notwendige Anliegen, die absolut keinen Aufschub dulden.
Ab Dienstag (24.11.) startet der Dienstbetrieb im neuen Amtsgebäude Greif (Rainerstraße 2). Auch dort gelten während des Lockdowns die eingeschränkten Parteienverkehrszeiten von Mo bis Fr von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Ausnahmen nur für wirklich dringend notwendige Anliegen. Die Telefondurchwahlen sowie die E-Mail-Adressen der jeweiligen Mitarbeiter bleiben unverändert
Bereits am 24. November nahmen der Stadtrechnungshof und die Dienststellen Kinderbetreuung sowie Veranstaltungsservice und Volkshochschule ihre Arbeit im Greif auf. Ab Dienstag (1.12.) folgen die Dienststellen Bau-, Gewerbe und Verkehrsangelegenheiten sowie Stadtentwicklung. Hier wird bis einschließlich Montag (30.11.) – natürlich ebenfalls ohne Parteienverkehr – übersiedelt. Nähere Infos über den regulären Dienstbetrieb und die neuen Serviceleistungen folgen vor Beendigung des Lockdowns.

Was bleibt außerdem offen oder findet statt?
Zusätzlich zu den bereits erwähnten bleiben folgende Einrichtungen unter Einhaltung der covid19-Sicherheitsvorschriften geöffnet: Öffentliche Grünanlagen und Parks und der Stadtfriedhof (Friedhofstraße 67) sowie das Tierheim Arche Wels (Tierheimstraße 40). Heiraten am Standesamt bleibt (allerdings nur mit Brautpaar und Trauzeugen) weiterhin möglich. Die Märkte bleiben offen. In der Markthalle gilt die Einschränkung von einem Kunden pro zehn Quadratmetern (Anm.: wieder dieses Hoppala erwähnt). Speisen und Getränke dürfen am Markt nur mitgenommen, aber vor Ort nicht konsumiert werden.
Die Deutschkurse nach dem Integrationsgesetz sowie für erforderliche Berufs- und Weiterbildungen finden auch weiterhin statt. Nähere Informationen dazu gibt es bei der zuständigen Dienststelle Schule, Sport und Zukunft unter Tel. 235-4190 (Mag. Brigitte Greifeneder).
In den sozialpsychischen Beratungseinrichtungen der Stadt wird die Gruppenberatung eingestellt, telefonische Beratung sowie persönliche Krisen-Einzelgespräche bleiben möglich. Infos dazu gibt es bei der Dienststelle Sozialservice und Frauen unter Tel. 29585.
Regeln für den Seniorenbereich
Im Bereich der Betreuung und Pflege von älteren Menschen gilt bis zu dessen Aufhebung weiterhin das vom Land OÖ erlassene 14-tägige Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen. Davon betroffen sind auch die vier städtischen Häuser der Seniorenbetreuung Leopold Spitzer Heim (Hans-Sachs-Straße 22), Noitzmühle (Föhrenstraße 19), Vogelweide-Laahen (Oberfeldstraße 52) und Neustadt (das dortige Tageszentrum bleibt weiterhin offen).
Situation in der städtischen Seniorenbetreuung
Das durch das Land OÖ verhängte Besuchsverbot in den Alten- und Pflegeheimen wurde bis einschließlich Sonntag, 6. Dezember verlängert. Weiterhin möglich sind natürlich Sterbe-Begleitung für Angehörige, Seelsorge und Begleitung in kritischen Lebensphasen.
Alle Mitarbeiter der städtischen Seniorenbetreuung werden wöchentlich mittels Antigen-Schnelltest getestet. Wenn es dabei positive Fälle gibt, werden dauch alle Bewohner in deren Umgebung getestet.
Weiterhin möglich sind
natürlich Sterbe-Begleitung für Angehörige, Seelsorge und Begleitung in kritischen Lebensphasen. Nach Aufhebung oder Auslaufen treten die neuen Bundesvorschriften in Kraft: Ein Besuch pro Woche und Bewohner. Momentan sind in der städtischen Seniorenbetreuung elf Mitarbeiter und drei Bewohner positiv.

Die in der November-Ausgabe des Amtsblattes kommunizierte Ausgabe des Aktivpasses ab Montag (23.11.) „in den dafür eigens geöffneten Generationentreffs“ kann aufgrund der neuen Bundesvorgaben nicht stattfinden. An einer Lösung für eine Ausgabe nach Beendigung des Lockdowns wird gearbeitet, nähere Informationen dazu folgen zeitgerecht. Die sieben städtischen Generationentreffs selbst bleiben weiterhin geschlossen.


 

 

 
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