Freitag, 18. September 2020 

welsÜberregionales | Kommentar | 03.06.2020

Wels: Jetzt Chancen für eine neue Normalität

Bereit für eine Neuentwickliung?

Aktuell besteht die Chance sich nach drei Monaten Virus-Blockade eine Rückkehr in eine Normalität, doch auch zur Abkehr von Überfluss in jeglicher Richtung.
Die Stadt Wels hat ohne mediale Aufregung die Zeit des Stillstands gut überbrückt und verzeichnet bereits seit einem Monat keine Neuinfektionen. Also höchste Zeit sich der Zukunft und der Weiterentwicklung zu widmen.

Die Innenstadt geht bereits mit gutem Beispiel voran. Wels kann sich auf die Wiedereröffnung des Stadttheaters im Spätherbst freuen, die Rainerstraße Süd wird dazu nicht nur eine Begegnungszone, sondern sorgt durch die Neubauten (AMS und Amtshaus neu) für eine Attraktivierung der Innenstadt. Die Vorgaben für die Neugestgaltung vom KJ-PLatz geben weitere Hoffnung, die geplante Auflösung der Einbahn Roseggerstraße Süd wird dem Verkehrsfluss gut tun. 
Und auch dank der Fachhochschule mit den neuem Laborgebäude und dem Neubau der OÖ-Zentrale ist Wels eine bedeutende Schulstadt. Wenn eine Region in Österreich die zu erwartende Wirtschaftskrise bewältigen kann, dann ist es die gesamte Region Wels mit einem enormen Potenzial an Unternehmen. Die Hoffnung stirbt zuletzt - auch die Messe Wels sollte wieder in Schwung kommen können. Vorerst startet am 9. Juli ein attraktives OpenAir-Autokino!     

Auch wenn die Kronen Zeitung, die als vermeintliches Sprachrohr der Bevölkerung agiert, und alle vernünftigen Gegen-Expertisen einer Virus-Pandemie noch immer als ‚Wahn‘ bezeichnet, so könnte dieser Meinungsmacher getrost einmal Fragen an die grotesken Pressekonferenz-Aktivisten richten:
Zum Beispiel:
+ Warum müssen Messeveranstalter noch immer auf die Vorgaben für Herbst warten?
+ Warum fällt der Mundschutz in vielen Bereich gerade erst am 15. Juni?

+ Warum gab es überhaupt eine Quadratmeter-Beschränkung und Mundschutz in der Kirche?
Quadratmeter-Bezeichnungen sind für viele gedanklich nicht umsetzbar.

+ Wie kann man eine Quadratmeter-Beschränkung sinnvoll in einem Schwimmbad umsetzen?
+ Warum fiel erst jetzt plötzlich der Mundschutz in den Schulen?
+ Warum gibt es keine Vergleiche zwischen den jährlichen Todesraten und der Corona-Bilanz?
In Oberösterreich starben im ersten Quartal weniger als im Jahr 2019.
+ Warum müssen Frisöre und Gastronomie-Mitarbeiter weiter Mundschutz tragen?

Sind gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Arbeit nicht mehr zu berücksichtigen, als Infektionsgefahr in fast Corona-freien Zeiten: Noch dazu nun alle Gastronomie-Mitarbeiter getestet werden sollen.
+ Warum werden gewisse Medien von der Bundesregierung angesicht der Krise besonders finanziell gefördert und andere nicht?
+ Stimmt es, dass der ORF Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt hat, aber keine Umsatzeinbrüche verzeichnet?
Und so weiter und so fort.
Wir wünschen Rudi Anschober angesichts seiner fiktiven Erfolgswelle als Gesundheitsspezialist den baldigen Sprung in die Polit-Pension (wird im November 60 Jahre alt). Oder er nimmt sich den Vizekanzler und Grünkollegen als Vorbild, der ab und zu positive Beiträge zur Situation beisteuert. In der Bundesregierung hat man vor lauter Bestimmungen offensichtlich noch immer nicht erkannt wie schwer die Wirtschaftskrise sich auf die Unternehmen auswirken wird. 
Leider mediale Fortsetzung
Und die Medien verbreiten noch immer angebliche Horrorzahlen zum Beipiel in den USA, die im Einwohner-Vergleich noch immer deutlich weniger Corona(?)-Todesfälle hat wie Italien.
Und da gibt es noch die aufregenden Schlagzeilen von Experten-Meldungen, denen immer neue Ansteckungsvarainten als Forschungsergebnisse einfallen.
Die Viren scheuen sich aber auch nicht davor weitere eigenartige Entscheidungen zu beeinflussen.
+ Mitschuld eines Bauern bei einer tödlichen Kuhattacke 2014 auf einer Tiroler Alm. Das Todesopfer hatte Warnschilder und Abstandsregeln ignoriert. Dem Witwer stehen rund 54.000 Euro und eine monatliche Rente von 600 Euro zu. Der Sohn bekommt rund 24.000 Euro sowie eine monatliche Rente in der Höhe von 180 Euro. Eine Versicherung rettet weningstens den Bauer vor der Pleite. Das hätten sich auch die Angehörigen der Kaprun-Katastophe 2000 gewünscht, die gingen praktisch leer aus...
+ Oder die völlig unsportliche Entscheidung beim 'Kriminalfall' des LASK, dem ein unerlaubtes Teamtraiing (nicht ein Wettbetrug oder ähnliches) durch eine Kamera-Wanze nachgewiesen wurde - der Konkurrenz nicht, dort war auch keine versteckte Kamera im Einsatz. Ein Punkteabzug ist mit keinerlei rechtlichen Grundlage zu begründen. Unsportlich sind da nur jene Juristen, die dieses Urteil gefällt haben.
+ Gute Nacht im heimischen Fußballsport. Dort könnte man eine ganz andere Entscheidung treffen - Österreich als Vorbild bei der gesetzlichen Einschränkung von Spielergehältern.
+ Nur theoretisch (?) gäbe es noch eine weltumspannende und logische Entscheidung. Ein Flug dürfte nicht billiger angeboten werden als eine vergleichbare Bahnfahrkarte. Hilfreich wäre diese Überlegung angesichts der Staatshilfe (Steuergelder!) für die AUA. Denn gleichzeitig kündigt die irische Ryanair an die AUA durch attraktive Preisgestaltung ab 30 Euro (!) zu bekämpfen. Kurioses (?) Traurigbeispiel in Zeichen von covid-19 und der leider deutlichen Wirtschaftskrise.
Video-'Botschaft'. Der wie Anschober in Wels geborene Erfolgswirt Günther W. Hager (Linzer Innenstadt-Lokal 'Josef') zeigt in einem Video (nicht mehr ganz aktuell) die missliche Lager der Gastronomie dank der covid-19-Bestimmungen deutlich auf und richtet sich direkt an 'Angstschober'.

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