Freitag, 29. Mai 2020 

welsÜberregionales | Geschehen | 05.04.2020

Virusproblematik wird jetzt vom Schönwetter gefordert

Nun Gegenwind zum Verbotssturm

Aktuell am 5. April: Nun bereits seit vier (!) Wochen ist unser Land und die Bevölkerung von Medien-Schlagzeilen und Verbots-Ankündigungen der Regierung regelrecht eingeschüchtert worden. Beachtlich dabei nur die Disziplin der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, die sich von den Horrorzahlen beeindrucken ließ.
Doch die leider übertriebene
Infektionszahlen und Todesraten haben auch Angstgefühle hervorgerufen, die speziell die Kranken und die sogenannten Alten verunsichert haben.
Dank Servus.TV und Profil begann der Gegenwind gegen die andauernden Sondersendungen und Vorankündigungen („Wir sind noch lange nicht am Berg, Ruhe vor dem Sturm“). Ohne Rücksicht auf die Psyche der Bevölkerung, der aktuellen Kranken, der Senioren und auch der Jungen sorgten die Medien für die tollsten Pandemie-Schlagzeilen, gestützt von den Verschwörungs-Theorien der Politik.
Hauptbetroffene waren die Ärzte und das Gesundheitspersonal, denen die notwenigen Schutzeinrichtungen vielfach fehlten und die mit dem Ängsten der Patienten umgehen mussten. Und der Großteil der Bevölkerung war so stark beeinflusst, dass man sich selbst von Virusgefahren unter den Fingernägeln, auf dem Handy, den Türklinken usw. fürchtete. Dazu trugen selbst Virologen bei, die sich in den Medien damit präsentieren konnten.
Dank Servus-TV-Intendant Dr. Wegscheider und so manche Redakteure begann sich zumindest ein Teil der Bevölkerung mit der Bedeutung der so „fürchterlichen“ Zahlen zu beschäftigen. Nun ein Beispiel: Österreich verzeichnet im Jahr bei etwas mehr als acht Millionen Einwohnern rund 80.000 Todesfälle, ein Land wie Italien mit über 60 Millionen Einwohner hat jährlich zumindest die siebenfache (!) Todesrate.
Die Startmaßnahmen waren sicherlich gut, doch die totale Verängstigung der Bevölkerung wäre vermeidbar gewesen. Aktuell (5. April) verzeichnet Österreich gerade einmal rund 14.000 Infektionen und etwas mehr als 350 Todesfälle. Jetzt wird es noch deutlicher, dass die jährlichen Zahlen Grippetoten ähnlich waren - doch für diese gab es keine Schlagzeilen mehr, allerdings auch Schutzmaßnahmen.
Das Eigentor für Österreich haben aber vor allem die Medien geschossen. Speziell auch mit dem medialen und toztal unfairen Angriff auf Tirol. Geradezu unglaublich wie man sein eigene Land so in den auch wirtschaftlich so nachhaltigen „Sumpf“ ziehen kann. Grotesk: Jetzt werden die „folgsamen“ Medien neben einer Inseratenkampagne auch noch mit einer zusätzlichen Presseförderung bedacht.
Jetzt aber rasch umdenken
Nicht nur das österliche Traumwetter müsste rasch zu einem Umdenken führen. Alle Geschäfte sollten möglichst bald wieder eine faire Chance bekommen. Und der Bevölkerung sollte man in dieser Woche nicht auch noch die Natur total „aussperren“. Tierparks müssen aufsperren können und nicht mit STRAFEN (?), sondern mit Unterstützung die Nutzung des Frühlingswetters ermöglichen.

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