Freitag, 29. Mai 2020 

welsÜberregionales | Kommentar | 02.04.2020

"Ruhe vor dem Sturm" könnte ganz anders ausgehen

Ein Psychoangriff auf Bevölkerung

Gar nicht zu beneiden ist die Regierung, umgeben von Beratern aller Art, mit einer Krisensituation, die uns alle völlig unvorbereitet erfasst hat.
Doch vor lauter Schutzmaßnamen,
die von Experten offensichtlich zu stark nur aus der Sicht der Gesundheit beurteilt werden, sollte man auch die wirtschaftliche Zukunft nicht außer Acht lassen.
Aktuell!
Der deutsche Virologe Prof. Hendrik Streek, der eine ausführliche Studie bereits abgeschlossen hat, sagt eindeutig: Keine Ansteckungsgefahr durch Türklinken, Handys etc. Der direkte Kontakt ist ausschlaggebend. Daher kann man Einschränkungen lockern, denn ansonsten wird neben den physischen Auswirkungen auch das Wirtschaftssystem schwer beschädigt.   
Die „Ruhe vor dem Sturm“ zu verkündigen, war daher der erste klare Fehltritt der Verantwortlichen!

SO DARF MAN NICHT MIT DER BEVÖLKERUING UMGEHEN
WIR dürfen uns vor derartigen Horrorszenarien nicht verrückt machen lassen. Die Pandemie ist nicht zugleich ein Todesurteil für die Infizierten. Schon jetzt zeigt es deutlich, dass mehr als 80 Prozent der Betroffenen weit weg von bedenklichen Gesundheitsproblemen sind.
Die Horrorzahlen bezüglich Todeszahlen sind nicht nur nicht repräsentativ, sondern führen zu vollkommen falschen Schlüssen. Niemand redet von der ganz normalen Todesrate in den Ländern. Wie geradezu leider fast lächerlich die Zahlen der Todesfälle in Italien sind, beweist die Statistik der Geburten und Todesfälle in den Ländern.

Regional haben wir eine Umfrage gestartet, wie viele Leute in der Stadt Wels jährlich sterben. Die Antwort begann bei 100 und endete bei höchstens rund 500. In der Statistik der Stadt jederzeit einsehbar, die Stadt mit 60.000 Einwohnern vermeldet eine Todesrate von durchschnittlich 1100 pro Jahr. Österreich verzeichnet jährlich rund 80.000 Todesfälle - auch ein Hinweis, wie die Infektionszahlen (aktuell etwas mehr als 13.500) und die aktuellen Todesfälle (aktuell 350) zu bewerten sind.
Und das wurde bereits als „Fake“ bezeichnet. Ist aber die traurige Wahrheit. Wenn also im Vergleich in Italien 60 Millionen Menschen wohnen, dann kann man auch aufgrund der Überalterung und des wesentlich schlechteren Gesundheitssystem vor allem im Süden des Landes von ganz anderen Sterbefällen ausgehen. Noch dazu jetzt möglicherweise alle Sterbefälle der Viruserkrankung zugerechnet werden.
Die Zukunft uns nicht verbauen
Wenn das mit den Horror-Szenarien so weitergeht, dann wird die Bevölkerung nicht nur total verunsichert, sondern in Richtung Psychose gedrängt. Das Hauptproblem haben bereits die Ärzte, denn die sind in unserem so fortschrittlichen Alles-Gratis-Gesundheitssystem bereits vor der Infektion schon teilweise überfordert gewesen.
Mit dieser in keinem Fall notwendigen „Angstmacherei“, die noch dazu von den geförderten Medien (derzeit gestützt durch seitenweise Inserate aus Politik und angeschlossener Unternehmen) zusätzlich verstärkt wird, geraten die krankheitsbedingten Patienten zwar nicht in Vergessenheit, haben aber selbst in schweren gesundheitlichen Problemen die Gefahr nicht rechtzeitig behandelt zu werden.
Generationskonflikt so nicht vermeidbar!
Noch ist das Verhalten der Einheimischen fast geradezu vorbildlich. Aber wenn man noch länger nur auf den Schutz der Risikogruppen verweist, dann wird sich aus der ersten Regung der Jungen, aber auch der Alten eine Auseinandersetzung entwickeln, die sich derzeit wohl niemand wünscht und die Virusgefahr übersteigern könnte.
Schon jetzt rührt sich bei den sogenannten Alten ein Widerstand gegen die Bevormundung. Man stelle sich nur vor, wenn eines Tages eine Gruppenbildung entsteht, die öffentlich gegen die überzogenen Sanktionen auftritt. Es kann zuerst bei den Jungen beginnen, aber auch die Alten könnten sich formierten. Eine Gegenbewegung, die man sich in einer Demokratie bis gestern nicht vorstellen konnte.
Und wenn das Schwarzmalerei ist, dann denke man nur an eine Situation, die durch eine langanhaltende Schockstarre entstehen könnte: Eine Weltwirtschaftskrise, die zumindest die nicht finanziell abgesicherten Menschen voll erfassen wird.
Undenkbar…?
Augen öffnen und rasch handeln!
Eine profunde Darstellung
des aktuellen Themas bietet Prof. DDr. Martin Haditsch, Facharzt Mikrobiologie, Virologie und Infektions-Epidemiologie aus Leonding, der in 18 Minuten eine Zusammenfassung bietet, die alles an reellen Fakten festhält. Und von Politikern und Medien als dümmlich bezeichnet wird. Wer ist da wirklich dumm?
Dieser Beitrag zahlt sich wirklich aus. Videolink:
www.youtube.com/watch?time_continue=13&v=PtzHH8DhgZM&feature=emb_logo

Mehr zum Thema Kommentar
Die neuesten Beiträge:


HIER können Sie Routen planen, Adressen suchen, Wegstrecken berechnen, Ihren Urlaubsort suchen - praktisch jeder Punkt auf unserer Erdenwelt ist hier zu finden!