Samstag, 19. September 2020 

welsÜberregionales | Kommentar | 18.03.2020

Rückkehr zur „Normalität“ ist ev. lange nicht möglich

Das eigene Leben JETZT verändern

Noch im Februar ahnte man wohl noch nicht, dass das zuletzt mögliche Leben mit vielfachen, teilweise grenzenlose Möglichkeiten im März ganz andere Dimensionen bieten wird.
Auch wenn viele noch die Schutzmaßnahmen gegen das Virus als übertrieben bezeichnen, die Rückkehr zu Zeiten wie zum Beispiel vor einem Jahr wird voraussichtlich lange nicht möglich sein.

Es ist daher schon jetzt zu empfehlen, seinen eigenen Lebensablauf zu verändern - noch dazu bei leider vielen eine Existenzgefahr droht. Herunterkommen vor allem von der ständigen Suche nach Unterhaltung wie Open Air-Termine (Werbung für 2021 und Kartenverkauf waren schon täglich zu hören oder zu lesen) und vieles mehr wäre anzuraten.
Österreich zuerst – auch im Urlaub!
Um den heimischen Tourismus zu unterstützen, fordern wir heute schon auf - wenn es wieder ohne Probleme möglich ist - die eigene Heimat zu entdecken und die Unterkünfte zu nützen, die derzeit eine enorme finanzielle und organisatorische Belastung tragen.
Es wäre eigentlich eine Selbstverständlichkeit hier einen Beitrag im eigenen Land zu leisten, bevor man sich wieder irgendein Wunschziel in aller Welt sucht. Unsere Heimat hat so viel zu bieten, dass es sich auf jeden Fall lohnt in Österreich Urlaub zu machen. Hotellerie und Gastronomie bieten für alle Ansprüche etwas und die so vielfältige Natur belohnt jeden Besucher!

Wichtig ist es aber zuvor sich in den eigenen vier Wänden die Ruhe zu bewahren, die Kommunikation mit der eigenen Familie und Freunden zu stärken. Die Zeiten des Überschusses (in jeder Hinsicht) sind voraussichtlich für lange Zeit vorüber.
Die bevorstehende Weltwirtschaftskrise trifft erstmals nicht nur die Armen und die Menschen, die sich ihr Leben nur durch viel Arbeit leisten können. Jetzt gilt es den Zusammenhalt zu stärken, politische Diskussionen hintanzuhalten und Aufregungen zu vermeiden
.
Jetzt wäre die Zeit für Veränderung
Vor den Nationalratswahlen 2017 haben die OÖN einen Kommentar von uns veröffentlicht, der einen Forderungs-Traum zum Inhalt hatte: Politische Farben, politische Seniorenverbände, politisch gefärbte Sportvereine etc. abschaffen. Ein Traum, der zu diesem Zeitpunkt keine Chance hatte.
Jetzt wäre eine ideale Gelegenheit dazu diesen für das Zusammenleben so lächerlichen Unsinn abzuschaffen. Und es gäbe dann keine Schwarzen, Roten, Türkisen, Grüne usw. mehr, sondern Namen von Parteien, aus denen ihre grundlegende Gesinnung hervorgeht.
Übrigens: Weil derzeit viel von den schützenswerten „Alten“ gesprochen wird. Nichts ist in diesem Alter lächerlicher als politisch geführte Seniorenverbände. Besonders am Land sollte man doch Gemeinsamkeiten fördern und nicht nach politischem Kleingeld trachten.
Und auch im Sport täte es gut, wenn es keine „schwarzen“ UNION, keinen „roten“ ASKÖ oder keinen „blauen“ ASVÖ geben würde. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hat sich längst professionell von dieser amateurhaften Ausrichtung verabschiedet. Wir warten hier auf die Entfernung einer in jeder Linie „schadhaften“ Altlast. Wieder nur ein Traum…?

Kummernummer der Stadt Wels!
Seit 19. März bietet die Stadt Wels ein zusätzliches Service: Unter dem Motto „Wels hört zu“ können sich Menschen, denen etwas auf der Seele liegt beziehungsweise die psychische Unterstützung benötigen, telefonisch an die Stadtverwaltung wenden. Die unter der Telefonnummer (07242) 677 22 41 eingerichtete „Kummer-Nummer“ wird von geschulten Mitarbeitern der Sozialpsychischen Beratungsdienste betreut. Wenn nötig, leiten die Mitarbeiter weitere Unterstützungsleistungen für die Anrufer in die Wege.

Mehr zum Thema Kommentar
Die neuesten Beiträge:


HIER können Sie Routen planen, Adressen suchen, Wegstrecken berechnen, Ihren Urlaubsort suchen - praktisch jeder Punkt auf unserer Erdenwelt ist hier zu finden!