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welsWels Stadt | Geschehen | 26.06.2013

Wirtschaftsrallye machte Wels für Stunden „unsicher“

Stadtgebiet in Wirtschafts-Hand

Rund 70 einsatzfreudige Teams fanden sich am 25. Juni bei Resch & Frisch an der Hans-Sachs-Straße ein. Wirtschaftsbund-Obmann Josef Resch lud nicht nur zur 2. Welser Wirtschaftsrallye ein, sondern hatte mit seinem Team auch eine sorgfältige geplante Route durch das Welser Stadtgebiet vorbereitet. Insgesamt elf (!) Stationen galt es anzusteuern und das Ziel bei der Raiffeisenbank zu erreichen. Dort fand dann auch die Siegerehrung statt, zu der das Restaurant Olivi das Buffet lieferte.
Zu der dem Teamgeist“ der Welser Wirtschaft dienenden Rallye steuerten zahlreiche Partner ihr „Schärflein“ bei. Ein Höhepunkt war sicherlich die Station in den Reformwerken, wo die Teilnehmer die Qualität und Standfestigkeit der erfolgreichen Reform-„Mulis“ und „Metracs“ testen konnten. Dazwischen und danach gab es so manch knifflige Frage zu klären, die auch die Google-Hilfe nicht vollständig lösen konnte.
Unterhaltsam. So gab es für die Teams viel zu tun und der Großteil der Teilnehmer nahm den Bewerb auch so, wie er eigentlich gedacht ist. Weder Zeit noch Sonderleistungen standen im Vordergrund, sondern das Kennenlernen von Betrieben und die Kommunikation unter einander.
Und so lief die Wirtschaftsrallye ab
Start beim „Drive in“ von Resch & Frisch, Fahrt Richtung Gärtnerei Dopetsberger (Station 1) mit Fragen unterwegs. Mit einem Strauß Blumen ging es weiter zum Trachtenhof (2), wo die Teilnehmer sich von Gemeinderätin Augustine Hacker Trachtengewand ausborgten, um sich für ein Teamfoto zu gruppieren.
Weiter ging es vorbei am Schloss Puchberg zum Bio-Apfelhof Hohenberger (3), wo zwei Apfelsäfte mit Mischung und die Anzahl der Obstarten erraten werden mussten. Dann waren die Reform-Werke (4) das nächste Ziel, wo Testfahrten auf der Reform-Teststrecke absolviert werden mussten, ehe es einen Stempel in das „Roadbook“ gab.
Dann musste ein weiteres Ziel angesteuert werden: Die Resch & Frisch Filiale Gartenstadt (5), wo ein Kreuzworträtsel aufgelöst werden musste. Neben einer Stärkung wurde nach dem günstigen Angebot von S-Real in der benachbarten Sparsassen-Filiale gesucht. Nächstes Ziel war dann das max.center (6), wo im Media Markt der größte Fernseher gesucht werden sollte (Marke und Preis war gefragt).
Bei der Rückfahrt in der Innenstadt ging es um die Frage wie viel Schultypen die Schulen der Franziskanerinnen hat. Nach der Suche nach einem Kaufspreis beim Einkaufsladen von Berglandmilch wurde schließlich die Ofengalerie (7) in der Carl-Blum-Straße angesteuert, wo weitere Fragen warteten.
Einmalig: Über den Trodatsteg nach Thalheim
Auf der Weiterfahrt zum Trodatsteg ging es um die Einwohnerzahl von Lichtenegg und den Altersdurchschnitt der dortigen Bevölkerung. Exklusiv für die Teilnehmer ging es dann über den Trodatsteg (8), der eigentlich nur zu Fuß oder mit dem Rad befahren werden darf. Auf Thalheimer Seite wartete eine „Grenzkontrolle“ und die Frage wie viele Gemeinden hat Wels-Land. Auf die Testbelastung des Trodatstegs verzichtete der sab-Oldtimerbus.
Dem Ziel näherten sich die Fahrzeuge mit der Fahrt über den Stadtplatz, mit Fragelösungen in „Die Parfümerie“ (9) und gegenüber bei der Schmuckwerkstatt Emmerstorfer (10). Vor Abgabe des „Roadbooks“ in der Raiffeisenbank (11), die den Parkplatz an der Rablstraße öffnete, musste noch eine Münzschätzung (Inhalt einer Glaskugel exakt 677,13) richtig eingetragen werden.
Zeitfenster 210 Minuten für die Teilnehmer
Insgesamt dreieinhalb Stunden hatten die Teilnehmer Zeit sich im Ziel einzufinden, um in der Ergebnisliste aufzuscheinen. Angesichts der vielen Fragen dauerte auch die Auswertung etwas lange, die Zeit wurde aber mit vielen aktuellen Schnappschüssen von der Tour und mit dem Service der Bankmitarbeiter verkürzt. Schließlich gab es Sieger, Besiegte und viele freudige Gesichter – denn der „olympische Gedanke“ stand vielen angesichts der tollen Tour im Vordergrund.
Ein besonders Lob verdienten sich das Resch-Team under weiblicher Führung (Sigrid Gruber & Carina Heidecker), die Mitarbeiter der Raiffeisenbank und die beteiligten Sponsoren und Etappenorte.
Eine Sonderleistung kam bei der Siegerehrung nicht vor: Wolfgang Stöttinger steuerte seinen sab-Oldtimer in zwei Stunden nicht nur mit enormen Krafteinsatz (ohne Servolenkung sind beispielsweise Kreisverkehre eine besondere Herausforderung), sondern auch mit viel Geschick und Tempo zwischen den heranbrausenden Teilnehmerautos hindurch – ohne jemandem Leid oder auch nur einen Kratzer zuzufügen…
Resch, rescher, am reschesten...
Im Mittelpunkt der Gespräche stand wieder einmal Josef Resch (Bild), der neben seiner unglaublichen Firmen-Expansion noch Zeit findet, um immer wieder die Gesetzes-Widrigkeiten aufzuzeigen, die die heimische Wirtschaft hemmen.
Auch ein Grund, warum er möglichst viele Wirtschaftstreibende um sich schart. So hat er dazu beigetragen, dass sich der heimische Wirtschaftsbund zuletzt um 130 Mitglieder vergrößert hat und derzeit rund 530 zählt. Und privat darf die Familie schon sehr bald eine bereits auch beruflich im Hause engagierte Schwiegertochter umarmen.
Schon bei der Umsetzung des Vereins zur Errichtung des Trodatstegs hat Josef Resch als engagierter Obmann bewiesen, welche Energien in dem Wirtschafts-Wirbelwind stecken. Um aber die Polit-Starre aufzulösen, bedarf es allerdings einer ganzen Resch-Kompanie oder sogar eines eigenen „Resch-Heeres“…

Sehenswerte Wirtschaftsrallye-Bilder von City-Foto! Als Beispiel das Resch-Goggomobil mit Töchterchen Johanna, alle 270 Fotos zu finden unter Direktlink www.cityfoto.at/galerie/9069/ 

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