Freitag, 3. Juli 2020 

welsWels Stadt | Wirtschaft | 19.01.2009

Bauprogramm Beitrag zur Konjunkturbelebung

Beachtliche öffentliche Investitionen

Besonders in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten sind Aufträge der öffentlichen Hand einer der wichtigsten Konjunkturmotoren. Die Stadt Wels geht schon seit Jahren mit bestem Beispiel voran. Das weitere Investitions-Programm sorgt vor allem im Baugewerbe für positive Stimmung.
Zusammen mit der Privatwirtschaft sind Projekte mit einem Volumen von 415 Millionen Euro in Bau. Dies ist gleichbedeutend mit der Sicherung bzw. Schaffung von rund 4000 Arbeitsplätzen.
Die Volksschule Mauth und die Totalsanierung des Herminenhofes (Foto oben) für die Musikschule sind derzeit die größte Projekte der Stadt, während schon an der Planung für das Science Center (Wissenswelt) als zukünftiger Publikumsmagnet und dem Sportstadion-Projekt zusammen mit einer neuen Autobahnabfahrt gearbeitet wird.
Herminenhof ab November fertig
Eine besondere technische Herausforderung ist die Sanierung des völlig desolaten Herminenhofes, wobei die zeitliche Verzögerung nur durch Einsprüche gegen die Bauvergabe verursacht wurde. Dank einer Investition inklusive Steuern von 18,5 Mio. Euro können hier voraussichtlich ab November die Landesmusikschule, das Stadtarchiv und die Mediathek untergebracht werden.
Für den dringend notwendigen Neubau der Volksschule Mauth werden 8,50 Mio. Euro aufgewendet. Hier sollen bereits ab dem neuen Schuljahr 2009/10 insgesamt zwölf Klassen und eine Vorschulklasse untergebracht werden.
Start für Science Center & Kindergarten-Neubau
Nach der Entscheidung des Architekten-Wettbewerbes und den folgenden Behördenverfahren soll gegen Ende des Jahres mit dem Bau des ersten österreichischen Science Centers begonnen werden. Für dieses Zukunftsprojekt, das dem Thema Energie in ihren vielfältigen Erscheinungsformen gewidmet sein wird, werden inklusive Steuern 26,4 Mio. Euro investiert, die je zur Hälfte vom Land OÖ und der Stadt Wels getragen werden.
Noch im Herbst ist mit dem Baubeginn des Kindergarten-Neubaus Robert-Koch-Straße zu rechnen, der 3,9 Mio. Euro kosten wird. Dieser Neubau, der sechs Kindergartengruppen und eine Krabbelstube umfassen wird, ist wegen des schlechten Bauzustandes des Altbaus notwendig.
Fortgesetzt wird von der Stadt das mehrjährige Schulsanierungs-Konzept, für das heuer 500.000 Euro zur Verfügung stehen. Für die diversen Straßenbaumaßnahmen werden im Budget für heuer 2,50 Millionen bereitgestellt. Weiters wird die Planung für die Errichtung eines Stadions und einer Ballsporthalle vorangetrieben, die im Westen des Stadtgebietes geplant ist.
Mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung der Stadt werden zwei private Großbauvorhaben im Bereich Kinder und Schuljugend verwirklicht. Die Sanierung und den Zubau zur Hauptschule der Franziskanerinnen (ein Projekt von 14 Mio. Euro) fördert die Stadt mit einem Zuschuss von 323.000 Euro. Die Generalsanierung und Erweiterung des Kindergartens und Hortes der Kreuzschwestern in der Stefan-Fadinger-Straße wird zu zwei Dritteln von der Stadt getragen: Sie übernimmt rund 1,4 Mio. Euro der Gesamtkosten von knapp 2,1 Millionen, den Rest trägt das Land.
Die Heimstätten-Projekte haben wir in einem eigenen Bericht zusammengefasst.

Bildergalerie

Herminenhof-Innenausbau Herminenhof außen Draufsicht Herminenhof Altbau-Sanierung Herminenhof Heimstätte-Wohnbau Vogelweide Nord Spatenstich 2008 Herminenhof Schwierige Herminenhof-Sanierung Neubau Volkschule Mauth Altenheim Vogelweide
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