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welsÜberregionales | Informationen | 17.10.2008

45 % der Deutschen sind täglich online unterwegs

Internet vor Zeitung als Info-Quelle

In Deutschland nutzen täglich bereits rund 45 % der Bundesbürger im Alter zwischen 14 und 64 Jahren (22 Millionen Menschen) täglich das Web. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher des Instituts für Demoskopie Allensbach. Auch in Österreich ist der Internet-Siegeszug nicht mehr aufzuhalten, auch wenn wir hier noch etwas nachhinken. In erster Linie wehren sich die Werbeagenturen noch erfolgreich gegen diesen klaren Trend.
Mit dem Internet verschiebt sich nicht einfach nur das Mediengefüge, sondern es entsteht vielmehr eine völlig neue Informationskultur. Diese Entwicklung habe für die klassischen Medien besonders bei jüngeren Nutzern einschneidende Konsequenzen. So sei das Internet im Informations-Alltag der Unter-40-Jährigen in Deutschland bereits präsenter als die Zeitung.
Während die Zeitungsbranche mit sinkenden Auflagen- und Verkaufszahlen in Folge der Abwanderung vieler Leser ins Web kämpft, erfreuen sich entsprechende News-Portale im Netz zunehmender Beliebtheit. Zum Beispiel erreichte die Online-Plattform des Magazins „Spiegel“ nunmehr etwa drei Mio. Nutzer pro Woche ( Wachstum von 38 % gegenüber dem Vorjahr). Auch andere erzielten enorme Zuwächse.
Wenn es um die Schnelligkeit einer Meldung geht, habe das Internet gegenüber anderen Medien eindeutig die Nase vorne. Jedes Medium (Zeitung, TV und Radio) hat seine Stärken und damit auch seine Berechtigung. Das Internet führt einige dieser Stärken zusammen und hat somit strukturelle Vorteile.
Besonders deutlich wird die Verschiebung in der Mediennutzung bei jüngeren Bürgern mit Hochschul- oder Fachschulabschluss. So gaben innerhalb der 20- bis 39-Jährigen mit 51 % bereits mehr als die Hälfte der Befragten an, das Internet als wichtigste Informationsquelle für das aktuelle Geschehen zu nutzen. Die Zeitung, die in Deutschland noch 46 % als wichtigste Quellen sehen, wurde heuer erstmals überholt.
Auch die Bedeutung des klassischen Fernsehens beginnt in dieser Altersgruppe zu bröckeln. Erzielte der TV-Bereich noch vor drei Jahren einen Wert von 74 %, zeichnet sich 2008 mit einem Rückgang auf 67 % ein deutlicher Abwärtstrend ab.
welsin.tv hat schon vor zwei Jahren dieses interessante Zukunftsmedium erkannt und kämpft heroisch um eine immer breiter werdende Anerkennung. Besonders für den regionalen Bereich machen sich Informations-Türen auf, die man sich vor Jahren noch nicht einmal zu erträumen wagte.   heyde 
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