Mittwoch, 25. Februar 2026 

welsWels Stadt | Sport | 31.12.2020

Flyers-Team wollte Schlappe in Graz ausbessern

79:81 gegen Leader Kapfenberg

FEBRUAR 2026 - Nach dem erfreulichen Cuptriumph des Welser Flyers-Teams, das trotz Kaderproblemen im FinalFour zuerst BC Vienna 95:89 und dann im Finale mit 96:89 Kapfenberg besiegte, geht es in der noch lange dauernden Meisterschaft weiter. Der Grunddurchgang ist bereits beendet.
Zum Start in die Platzierungsrunde gab es für die Flyers eine 72:100-Schlappe in Graz. Kein Glück gab es beim Heimspiel im Finish gegen Kapfenberg. Die Flyers verloren hauchdünn mit 79:81.

Verstärkungen.
Aufgrund der Verletzungen von Rollins und Radja hat Wels reagiert, mit Rückkehrer Carlos Novas Mateo (2017 schon dabei) und der 30-jährige Center Keven Gommes (Cap Verde, 2,11 m) will man für das Meisterschaftsfinale zusätzlich gerüstet sein.  
Doch der Start in der Zwischenrunde war bisher alles andere als erfolgreich. Nach der fast unverständlchen 72:100-Schlappe in Graz folgte ein Aufbäumen beim Heimspiel gegen den neuen Leader Kapfenberg. Was zuletzt immer wieder gelang, war am 21. Februar nicht mehr der Fall. Kapfenberg siegte in Wels kna 81:79. Nach ener Länderspielpause geht es am 9. März in Wien gegen BC Vienna weiter.

Auch im Tischtennis ist die Rückrunde voll im Gange, wir berichten hier auf dieser Seite ganz unten. SPG Felbermayr Wels hat sich bereits für die Finalrunde qualifiziert, die allerdiungs erst nach einer monatelangen Pause stattfinden wird. .   
Grunddurchgang erfolgreich beendet
Nach den Erfolgen gegen Fürstenfeld und St. Pölten folgte in der BB-Superliga für Raiffeisen Flyers Wels ein 82:72-Heimerfolg gegen UBSC Graz. Nach der knappen Niederlage in Traiskirchen war das Flyers-Team in der 21. Runde spielfrei.
Der Grunddurchgang wurde mit dem Heimspiel gegen Klosterneuburg abgeschlossen. Dank des knappen 116:114-Erfolges und der Niederlage von Oberwart in Kapfenberg standen mit Oberwart, Raiffeisen Flyers und Kapfenberg drei Klubs mit je 30 Punkten an der Tabellenspitze. 
Doch die Meisterschaft ist noch lange nicht zu Ende. Es folgt die Platzierungsrunde, dann die Play offs, die Semifinalspiele und dann erst die Finalspiele (best-of-five).
Wieder ein Hoppala gegen Graz
Gegen den Angstgegner UBSC Graz gab es zum Start der Platzierungsrunde auswärts eine empfindliche 72:100-Niederlage. In der 7. Runde gab es schon einmal eine derartige Schlappe (74:94) in Graz. Aber auch Klosterneuburg und Oberwart verloren klar.
In der 2. Runde gelang dem neuen Leader Kapfenberg in Wels die Revanche für das Finale im Cup. Die Flyers gingen im 2. Viertel unter, die zuletzt oft erfolgreiche Aufholjagd gelang nicht. Erst am 9. März besteht die Chance in Wien gegen BC Vienna wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren.
2. Runde: Raiffeisen Flyers Wels – Kapfenberg 79:81 (21:18, 21:29, 15:15, 22:19) Jaminson 22, Azor 11, Jakupovic 11, v.Fintel 9, Duach 8, Mateo 6, Gomes 4, Kovacevic 3, Starlin Inoa Gil 3, G. Tepic 2; Klosterneuburg – BC Vienna 66:88,  Oberwart – UBSC Graz 86:79, St. Pölten – Fürstenfeld 81:56, Gmunden – Eisenstadt 100:87.
Platzierungsrunde: 1. Kapfenberg 17/22 (1936:1701/+235), 2. Oberwart 17/22 (1788:1664/+124), 3. BC Vienna 16/22 (1906:1852/+54), 4. Raiffeisen Flyers Wels 15/22 (1850:1772/+78), 5. UBSC Graz 14/22 (1931:1721/+210), 6. Klosterneuburg 12/22 (1867:1830/+37). 
Der 7. bis 12. des GD spielen in der Qualifikationsrunde (QR) in einem Durchgang (1x Hin und Rückrunde), wobei die Punkte nach dem Grunddurchgang halbiert werden. 
1. Runde: UBSC Graz – Raiffeisen Flyers Wels 100:72 (24:16, 24:11, 30:23, 22:22) Jakupovic 14, Azor 11, Gommes 10, Jamison 9, Starlin Inoa Gil 7, G. Tepic 7, v.Fintel 6, Kovacevic 2; Fürstenfeld – Eisenstadt 85:74, Kapfenberg – Klosterneuburg 96:73, BC Vienna – Oberwart 89:68, Traiskirchen – St. Pölten 98:79. Spielfrei: Gmunden. 
Qualifikationsrunde: 1. Traiskirchen 13/21 (1768:1715/+53), 2. Gmunden 13/21 (1751:1693/+58), 3. St. Pölten 6/22 (1691:1982/-291), 4. Fürstenfeld 3/22 (1628:1911/-283), 5. Eisenstadt 2/22 (
1605:1880/-275).
3. Runde
(7./9. März): SA 17:30 Klosterneuburg – Oberwart, 18:00 Eisenstadt – Traiskirchen, 19:00 Fürstenfeld – Gmunden, Kapfenberg – UBSC Graz, MO 16:00 BC Vienna - Raiffeisen Flyers Wels.
4. Runde
(11./13. März): MI 19:00 BC Vienna – Kapfenberg, FR 19:00 Raiffeisen Flyers Wels – Oberwart, Traiskirchen – Fürstenfeld, St. Pölten – Gmunden, UBSC Graz – Klosterneuburg.
5. Runde
(15. März): SO 16:00 Oberwart – Kapfenberg, 17:00 Eisenstadt – St. Pölten, 17:30 UBSC Graz – BC Vienna, Gmunden – Traiskirchen, Klosterneuburg - Raiffeisen Flyers Wels.
6. Runde
(21./22. März): SA 17:30 Raiffeisen Flyers Wels – BC Vienna, Oberwart – Klosterneuburg, 19:00 Fürstenfeld – St. Pölten, UBSC Graz – Kapfenberg, SO 18:00 Traiskirchen – Eisenstadt.
7. Runde
(27./28./29. März): FR 18:00 Raiffeisen Flyers Wels – UBSC Graz, SA 17:30 St. Pölten – Traiskirchen, 18:00 Eisenstadt – Gmunden, 19:00 Kapfenberg – Oberwart, SO 17:30 BC Vienna – Klosterneuburg.
8. Runde
(1./4. April): MI 19:00 BC Vienna – UBSC Graz, SA 17:30 Gmunden – St. Pölten, 19:00 Fürstenfeld – Traiskirchen, Oberwart - Raiffeisen Flyers Wels, 20:20 Klosterneuburg – Kapfenberg.
9. Runde
(6. April): MO 16:00 UBSC Graz – Oberwart, 17:00 Eisenstadt – Fürstenfeld, Traiskirchen – Gmunden, 17:30 Kapfenberg – BC Vienna, Raiffeisen Flyers Wels- Klosterneuburg.
10. und letzte Runde (11. April):
SA 19:00 Kapfenberg - Raiffeisen Flyers Wels, Gmunden – Fürstenfeld, Oberwart – BC Vienna, Klosterneuburg – UBSC Graz, St. Pölten – Eisenstadt.
Ein Rückblick auf den Cuperfolg
Vor dem BB-Cupfinale
hieß es Fitness aufzubauen, das Final-Four zum dritten Mal hintereinander war erreicht. Nach dem Erfolg von Kapfenberg gegen Oberwart (75:60) ging es im zweiten Spiel um das zweiten Platz im Finale.
Sensationell. Im ersten Viertel gegen den verstärkten BC Vienna zeigten die Flyers (26:19) welche Chancen möglich sind, dann folgte aber ein Rückfall im zweiten Viertel mit 14:32. Das Spiel schien verloren, doch die Waser-Schützlinge schafften eine nicht mehr geglaubte Wende. Nach dem dritten Viertel (22:12) war die Hoffnung zurück. Und im vierten Viertel waren Marcus Azor (35 Punkte) & Co. nicht mehr zu halten (33:26) und zogen mit einem 95:89-Erfolg ins Finale ein! 
Final-Four in Wien: Kapfenberg - Oberwart 75:60, BC Vienna - Raiffeisen Flyers Wels 89:95 (19:26, 32:14, 12:22, 33:25). Azor 35, Starlin Inioa Gil 17, Jakupovic 10, Duach 10, Jamison 9, v.Fintel 6, G. Tepic 4, Kovacevic 4.
Finale am Sonntag, in dem die Welser trotz Kaderproblemen den Kapfenbergern einen heroischen Kampf lieferten und schließlich nach einem klaren Rückstand doch noch einmal die Chance auf den Sieg bekamen. Und es wurde überraschend doch noch der Cupsieg. Nach einem 81:81 gelang in der Verlängerung ein 15:8. Damit ist Raiffeisen Flyers Wels zum zweiten Mal nach 2024 Cupsieger!. Gratulation für die großartige kämpferische Leistung!

Das Cupsiegerfoto erinnert auch an den Cuperfolg 2024. Die kämpferische Leistung des aktuellen Teams wurde von einer beachtlichen Fanbegleitung nach Wien unterstützt!

Kapfenberg - Raiffeisen Flyers Wels 89:96 n.V.
(22:23, 27:12, 21:27, 11:19/ 81:81/8:15) Azor 29, Duach 20, G. Tepic 13, v.Fintel 12, Jakupovic 9, Jamison 8, Starlin Inoa Gil 5. Zur Pause stand es 49:35 (+14) und der Erfolg der Steirer schien nicht mehr zu verhindern zu sein. Dann ein 27:21 im dritten Viertel und Kapfenberg führte noch immer mit 70:62.
Die endültige Wende brachte das vierte Viertel und die Steirer retteten sich mit einem Dreier gerade noch zum 81:81. In der Verlängerung waren die Weser aber die Glücklicheren und vor allem Marcus Azor (mit dem Trikot-Nuller) war von den Steirern nicht zu halten.  
Erst kürzlich siegte das Flyers-Team in der Meisterschaft in einem ORF-Livespiel in Kapfenberg 102:100 (!). Rollins hatte dabei 31 Punkte erzielt, konnte aber aufgrund einer Verletzung im Finale nicht mit voller Kraft mitspielen.  

CUP-Viertelfinale: Raiffeisen Flyers Wels - Traiskirchen 104:86, Oberwart - Gmunden 98:95, Klosterneuburg - BC Vienna 67:87, Kapfenberg - UBSC Graz 71:60.
CUP-Achtelfinale: Gmunden – St. Pölten 102:71, BC Vienna – Eisenstadt 89:81, Deutsch Wagram (B2L) – Klosterneuburg 56:89, Mistelbach Mustangs (B2L) – Traiskirchen 73:81, Oberwart – Fürstenfeld 90:69, Raiders Tirol (B2L) – Kapfenberg 55:101, Wörthersee Piraten (B2L) – UBSC Graz 59:82, Dornbirn Lions (B2L) – Raiffeisen Flyers Wels 68:104
Welser TT-Teams mit Problemen
In der Saison 2024/25 gelang den beiden Welser TT-Teams von SPG Felbermayr eine Besonderheit. Das A-Team wurde Staatsmeister, das B-Team gewann das Untere Playoff der Bundesliga und verzichtete aber auf den Aufstieg. Heuer ist die Situation aufgrund verstärkter Gegner schwieriger und verlustreicher.
Ausgeschieden. In der Champions League ist SPG Felbermayr Wels in der 1. Runde mit zwei Niederlagen und einem Erfolg ausgeschieden. Auch im Europacup folgte für Wels in Lille (Fr) im Dezember der vorzeitige Abschied.
3:3 zum Meisterschafts-Start
In der Bundesliga (Oberes Play) startete SPG Felbermayr I in die Rückrunde, gestärkt mit dem Chinesen Zhaoyan Zhao. Doch das Team bezog daheim wie schon in der Hinrunde eine 0:4-Pleite gegen Stockerau. Doch dann folgten jeweils 4:1-Erfolge daheim gegen SPG Linz und gegen Salzburg, ein 4:0-Erfolg beim Titelkonkurrenten Wr. Neustadt und ein 4:1-Erfolg in Innsbruck.  
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Damit ist Wels fix unter den ersten Vier, die im Finale um den Titel spielen werden. Die Meisterschaft zieht sich geradezu grotesk in die Länge und so dauert es noch sehr lange bis die Teilnehmer feststehen. Am Sonntag geht es noch einmal in Kennelbach um Meisterschaftspunkte. 
Der grotesk ablaufende Austria-Cup gewann am 20. Februar das Welser Team im Viertelfinale in Kennelbach 3:1. Zwei Tage später also wieder in Kennelbach (am Bodensee)...  
BUNDESLIGA Oberes Play off (aktuell): 1. SPG Felbermayr Wels 32/13 (41:24/147:103), 2. Wr. Neustadt 26/10 (34:15/114:75), 3. Salzburg 26/12 (36:29/137:110), 4. Kennelbach 23/10 (31:19/109:79), 5. Stockerau 20/9 (29:19/104:80), 6. Badener AC 20/11 (23:31/97:107), 7. SPG Linz 17/11 (23:34/99:126), 8. Innsbruck 12/12 (2:48/19:146).
Rückrunde für SPG Felbermayr Wels I: Stockerau (0:4/H), SPG Linz (4:1/H), Salzburg (4:1/A im max-center), Badener AC (4:1/H), Wr. Neustadt (4:0/A), Innsbruck (21.2./A), Kennelbach (22:2./A). Dann folgt das Viererfinale der ersten Vier in der Tabelle. Erst am 12. April (!) steigt das letzte Meisterschaftsspiel vor dem Finale! 
Zweier-Team ersatzgeschwächt

In der Bundesliga (Unteres Play off) startete das Welser Zweier-Team mit einem ersatzgeschwächten Team in die Rückrunde. Prompt gab es zum Start jeweils eine 1:4-Niederlage in Guntramsdorf und in Wien gegen Sportklub/Flötzersteig. Mit dem letzten Aufgebot gab es nun zwei 2:4-Niederlagen daheim gegen
Kufstein und Innsbruck. Am Weeekend geht es am Samstag nach Salzburg und am Sonntag nach Mauthausen. 
BUNDESLIGA Unteres Play off (aktuell): 1. Wr. Neudorf 37/13 (50:15/161:77), 2. Guntramsdorf 29/13 (38:29/148:120), 3. Kapfenberg 28/12 (37:23/136:97), 4. SPG Felbermayr Wels II 27/13 (37:33/138:134), 5. Kufstein 25/12 (36:34/136:137), 6. Mauthausen 24/13 (31:39/129:142).
Vor dem Start in die Rückrunde waren beide Welser Teams im Austria-Cup-Achtelfinale tätig: Am 6. Jänner siegte das Einser-Team in Kirchbichl 3:1, am 19. Jänner hatte das Zweier-Team daheim gegen Wr. Neustadt naturgemäß keine Chance und verlor 0:3. 
Rückrunde für SPG Felbermayr Wels II: Guntramsdorf 1:4, Sportklub/Flötzersteig I 1:4, Kufstein (2:4/H), TS Innsbruck 2 (2:4/H), Salzburg 2 (SA 21.2./A), Mauthausen (SA 14.3./A), Wr. Neudorf (SO 15.3./A), Oberwart (SA 18.4./H), Kapfenberg (SO 19.4./H).

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