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welsWels Stadt | Wirtschaft | 31.12.2020

Ab nun wird die "Stadt der Gärten" immer sichtbarer

Welser Innenstadt erblüht 2027

APRIL 2026 – Der „Countdown“ für die Landesgartenschau 2027 in Wels ist mit dem 352. Tag vor dem Beginn gestartet. Die Zeit läuft – und mit ihr wächst die Vorfreude. Unter dem Leitgedanken der „Stadt der Gärten“ entsteht ein nachhaltiges, regional verwurzeltes Erlebnis, das weit über das Event hinaus Wirkung zeigen soll – für die Stadt, ihre Menschen und die gesamte Region.
Bei einer Pressekonferenz am 15. April in den altehrwürdigen Minoriten wurde für die Besucher ein farbenprächtiges, großzügiges Blüten- und Pflanzenparadies angekündigt!
Auf geht’s in die Stadt der Gärten!
Das Land OÖ investiert weiterhin in Zukunftsprojekte – aktuell in die nun bereits 10. Landesgartenschau. Und Wels kann ein bedeutendes Projekt für den Standort, die Region und für ganz Oberösterreich ankündigen.
Aus bisher versiegelten Bereichen im bisherigen Messegelände Ost entstehen offene und zugängliche Freiräume für Erholung, Bewegung und Begegnung. So wurde der erweiterte Volksgarten entsiegelt und völlig neugestaltet. Dadurch wird sich auch der Traunufer-Bereich erstmals zur Stadt hin geöffnet. 
Die Nachnutzung ist dabei von Beginn an Teil der Planung.Alles, was im Rahmen der Landesgartenschau entsteht, bleibt als dauerhafter Mehrwert fürdie Stadt erhalten und wird Teil des täglichen Lebens in Wels. Landesgartenschauen haben sich als wirkungsvolle Instrumente der Stadt- und Regionalentwicklung etabliert und geben bedeutende Impulse für Wirtschaft und Tourismus.

Nutzung. Sie verbinden ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte und schaffen Projekte, die weit über ihre Laufzeit hinaus Bestand haben. Erfahrungen aus vergangenen Landesgartenschauen zeigen, dass sie Regionen nachhaltig beleben, den Tourismus stärken und dauerhafte Mehrwerte für die Bevölkerung schaffen.
„Stadt der Gärten“  wird in Wels sichtbar und die geplante Aussichtsplattform am Reinberg eröffnet neue Perspektiven auf die Stadt. Die ersten Elemente sind bereits sichtbar zu wachsen. Was bisher geplant und entwickelt wurde, wird nun Schritt für Schritt im Stadtbild erlebbar. Dabei zeigt sich auch die Besonderheit des Projekts:
Die OÖ. Landesgartenschau Wels 2027 entsteht nicht auf der grünen Wiese, sondern auf 22 Hektar – teils verbautem Areal - mitten in einer Stadt. Damit wird die erste urbane Landesgartenschau Österreichs Realität. Sechs Gartenwelten und zentrale Plätze in der Stadt werden miteinander verbunden und schaffen gemeinsam einen neuen, zusammenhängenden Erlebnisraum in der Welser Innenstadt.
Ergänzend entstehen neue Perspektiven auf die Stadt. So wird am Reinberg ab August eine Aussichtsplattform realisiert. Von diesem acht Meter langen Steg eröffnet sich für die Besucher ein bisher ungekannter Blick über Wels und den Volksgarten. Was allerdings auch schon auf der leider wenig genutzten und frei zugänglichen Marienwarte möglich ist.
Investition in Zukunft und Nachwuchs
Neben den baulichen und gestalterischen Impulsen der Landesgartenschau setzt die Stadt der Gärten auf einen weiteren Aspekt: Die Einbindung von Nachwuchs und Ausbildung. So arbeitet die OÖ Landesgartenschau Wels 2027 eng mit Bildungseinrichtungen wie der FH Oberösterreich in Wels, der Universität für Bodenkultur Wien sowie der Gartenbauschule Ritzlhof zusammen und schafft damit Raum für neue Ideen und zum Wachsen.
Unterstrichen wird dies durch zahlreiche Veranstaltungen direkt vor Ort während der Gartenschau, wie Floristikmeisterschaften und Lehrlingswettbewerbe, die das gärtnerische Handwerk sichtbar machen und gezielt junge Talente fördern.
Auf Ebene der Stadt wird deutlich, welche konkrete Wirkung das Projekt für Wels entfaltet. Für Bürgermeister Dr. Andreas Rabl ist die Landesgartenschau eines der prägendsten Vorhaben der kommenden Jahre. Mit der Großbaustelle im Volksgarten ist bereits ein zentrales Herzstück in Umsetzung. Nun folgt der nächste entscheidende Schritt: der Startschuss für die Umsetzung aller weiteren Gartenwelten sowie der Beginn der flächendeckenden Pflanzphase im gesamten Projektgebiet.
Damit wird das Projekt nun im gesamten Stadtraum sichtbar. Aus Planung wird Gestaltung, aus Baustelle wird Landschaft, und aus Vision wird erlebbare Realität.
Die Transformation vom Volksgarten über die Traun bis hin zu den neuen Gartenwelten zeigt eindrucksvoll, wie aus einer gemeinsamen Vision konkrete Lebensqualität entsteht. Investiert wird nicht nur in temporäre Attraktionen, sondern in dauerhafte Freiräume, neue Verbindungen und eine spürbare Aufwertung des gesamten Stadtraums. Genau das ist der Anspruch moderner Stadtentwicklung – und genau das setzt Wels konsequent um.
Für den Mitgestalter Karl Ploberger liegt genau darin die besondere Qualität der Landesgartenschau: „Wir erreichen hier eine neue Dimension in Oberösterreich. Hier wird genau das erreicht, was man mit dem Projekt Gartenschau erreichen will: Eine Grün-Oase mitten in der Stadt.“
„Stadt der Gärten“ direkt ins Stadtbild
Die Kampagne übersetzt die Vision der Stadt der Gärten stark für die Aufmerksamkeit. Erste Sujets machen die neue Identität im Stadtbild erlebbar und zeigen, wie sich Wels Schritt für Schritt verändert. So wird die Landesgartenschau bereits im Vorfeld präsent im Alltag der Menschen ebenso wie in der Wahrnehmung der Region.
Im Zentrum steht das neue Sujet
Der Ledererturm als bekanntes Wahrzeichen wird in eine florale Inszenierung übersetzt und verwandelt den Welser Stadtplatz in ein farbenprächtiges Symbol der Stadt der Gärten. Durch diese Verbindung von vertrauter Identität und neuer Bildsprache entsteht ein starkes Motiv mit hohem Wiedererkennungswert.
Bersonderheit. Statt rein informativer Kommunikation setzt die Kampagne bewusst auf Emotion, Überraschung und visuelle Kraft. Sie zeigt Wels bunt, lebendig und einladend und schafft damit eine starke Verbindung zwischen Stadt, Projekt und Menschen. Zu sehen ist die Kampagne auf Plakaten, Social Media und im öffentlichen Stadtbild, unter anderem mit einem „gebrandeten“ Linienbus.
Starke Partnerschaften sind entstanden
Die Landesgartenschau Wels 2027 versteht sich als gemeinschaftliches Vorhaben, das von Stadt, Land und engagierten Partnern getragen wird. Ziel ist es, die Entwicklung der „Stadt der Gärten“ auf eine breite Basis zu stellen und gemeinsam nachhaltige Impulse für die Region zu schaffen.
Mit der Sparkasse Oberösterreich steht ein zentraler Hauptpartner an der Seite der Stadt, der diesen Weg aktiv mitgestaltet. Gleichzeitig versteht sich die Landesgartenschau als offene Plattform für weitere Kooperationen. Unternehmen, Institutionen und Organisationen sind eingeladen, sich einzubringen und Teil eines Projekts zu werden.
Längstes Sommerfest Österreichs
Von 2. April 2027 bis in den September wird Wels also zur „Stadt der Gärten“ und damit zu einem Erlebnisraum, der weit über eine klassische Blumenschau hinausgeht. Auf 22 Hektar verbinden sich sechs Gartenwelten zu einem zusammenhängenden Stadterlebnis. Blühende Parks, florale Inszenierungen und neue Perspektiven auf die Stadt von der Traun bis zum Reinberg.
Es entstehen Orte zum Verweilen, Bewegen und Begegnen, ergänzt durch ein vielfältiges Programm aus Veranstaltungen, Kultur und Kulinarik. An mehr als 170 Tagen wird Wels während der Landesgartenschau zum längsten Sommerfest..

Einladung speziell an Familien
Für den Welser Bürgermeister geht es dabei auch ein besonders günstiges Angebot für Familien anzubieten:„Ein Tag mitten in der Stadt Wels mit zahlreiche Attraktionen, einem offenen Tierpark und viel Abwechslung."
Jetzt hat Wels ein Jahr lang Zeit dieses herausragende Angebot in der Welser Innenstadt bekannt zu machen und die Einladung für deinen Besuch in die Welser Innenstadt so attraktiv wie möglich zu. Ein nachhaltiger Impuls für Stadtentwicklung, Tourismus und Lebensqualitätsteht bevor und soll langfristig die „Stadt der Gärten“ positionieren.
Weitere Informationen in unserem Bericht unter www.welsin.tv/news.phpid=4486 
und aktuelle Informationen unter Web: www.stadt-der-gaerten.at

 

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