Sonntag, 8. Dezember 2019 

welsWels Stadt | Sport | 03.12.2019

TT-Heimssieg für SPG Walter - Flyers-Heimniederlage

TT-Team doch „nur“ im ETTU-Cup

Sportlich steht in Wels derzeit der TT-Spitzenklub SPG Walter Wels im Mittelpunkt. Nach zwei beachtlichen Erfolgen in der Champions League (Gruppe B) hätte der Klub wieder die Chance gehabt in das Viertelfinale aufzusteigen. Doch nach der Heimniederlage gegen Roskilde bleibt „nur“ die weitere Teilnahme im ETTU-Cup
Leider fehlte beim Heimspiel gegen den dänischen Klub aus Roskilde der Südkoreaner Dongsoo Kang und so ging die Partie 1:3 verloren. Vorentscheidend war dabei die Niederlage von Interims-Teamchef Dominique Plattner, der gegen Ex-Europameister Michael Maze zwei Matchbälle vergab. Beim Hinspiel hatte Wels 3:2 gewonnen.
Zum Abschluss der Gruppe folgt noch am MONTAG das Rückspiel in Ostrava. Das Heimspiel gegen den tschechischen Klub endete mit einem 3:0-Erfolg. Alle Spiele werden auf LAOLA1.tv übertragen.

Tabellenstand Gruppe B: 1. UMMC Jekaterinburg 12/5 (15:2), 2. Roskilde 8/5 (12:7), 3. SPG Walter Wels 7/5 (7:11), 2.  4. Ostrava 0/5 (1:15).
Den Titelverteidiger klar besiegt
In der TT-Bundesliga sorgte SPG Walter Wels nach dem 4:0-Heimsieg gegen Titelverteidiger Stockerau für einen klaren 4:1-Sieg in Mauthausen (Kojic 2, Szudi, Plattner) und für einen etwas härter erkämpften 4:2-Erfolg in Wr. Neustadt (Kojic 2, Szudi 2). Das nächste Meisterschafts-Heimspiel gegen Schlusslicht Oberwart endete mit einem 4:0-Erfolg (Kojic, Szudi, Plattner, Szudi-Plattner).
Tabelle TT-Bundesliga A (Oberes Play off): 1. SPG Walter Wels 22/7 (23:13 Spiele,
78:59 Sätze), 2. Wr. Neustadt 18/6 (21:13, 76:53), 3. Stockerau 18/5 (13:9, 52:35), 4. Mauthausen 18/6 (17:17, 65:66), 5. Kapfenberg 16/6 (17:14, 68:5), 6. SPG Linz 16/6 (15:15, 54:55), 7. Salzburg 10/6 (10:22, 44:76), 8. Oberwart 10/6 (9:22, 39:73).
Die Meisterschaft wird heuer in einem komplett geänderten Modus abgewickelt. Die 1. Bundesliga der Herren wurde dabei auf 16 Teams aufgestockt, aufgeteilt in ein Oberes und Unteres Playoff. Acht Teams stehen in der Saison 2019/2020 im Oberen Playoff: TTC Wiener Neustadt, Kapfenberg, Mauthausen, Oberwart, UTTC Salzburg, SPG Linz, Stockerau und SPG Walter Wels
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Basketball-Heimniederlage gegen BC Vienna
Gefordert sind derzeit wieder einmal die Basletball-Fans in Wels. Nach einer empfindlichen Schlappe in Gmunden gelang Raiffeisen Flyers Wels vor Sky-Livekameras im vorgezogenen Rückspiel von der 18. Runde in Wels nicht nur keine Revanche, sondern das zeitweise konfuse Team musste eine weitere Hunderter-Niederlage (72:106) einstecken.
Und bei allem Ungemach wurde bei der Cup-Auslosung die Paarungen Gmunden gegen Flyers Wels gezogen! Ohne Selbstvertrauen keine Wende möglich. Weiter ging es nun daheim gegen BC Vienna, die befürchtete 76:84-Niederlage war offensichtlich eine Folge der Derbyschlappen. Und am MITTWOCH geht es im Cup wieder nach Gmunden.

10. Runde: Raiffeisen Flyers Wels – BC Vienna 76:84 (16:22, 22:20, 21:19, 17:23), Kapfenberg – Oberwart 87:80, Traiskirchen – Klosterneuburg 72:76, SO 17:30 UBSC Graz – St. Pölten, Gmunden - Timberwolves Vienna.
18. Runde Raiffeisen Flyers Wels – Gmunden 72:106
(20:21, 18:31, 15:25, 19:29), Timberwolves Vienna – Kapfenberg 61:91, Oberwart – UBSC Graz 87:73,
Klosterneuburg – BC Vienna 89:69, St. Pölten – Traiskirchen 84:69.
Tabelle BB-Bundesliga: 1. Oberwart 18/11 (945:850), 2. Klosterneuburg 18/11 (916:794), 3. Kapfenberg 16/11 (887:786), 4. Swans Gmunden 16/10 (895:735), 5. St. Pölten 12/10 (817:799), 6. Flyers Wels 10/11 (874:893), 7. Traiskirchen 4/11 (806:918), 8. UBSC Graz 4/10 (777:870), 9. BC Vienna 6/11 (891:958), 10. Timberwolves Vienna 0/10 (702:907).
Basketball-Cup, Achtelfinal-Paarungen (Mittwoch, 11. Dezember): Swans Gmunden – Raiffeisen Flyers Wels, Basket Flames – UBSC Graz, Kapfenberg Bulls – Oberwart, Timberwolves Vienna – BC Vienna. POS Posjinlnica Bank Celovec – Dornbin Lions, Güssing/Jennersdorf – Traiskirchen, Mistelbach Mustangs – St. Pölten.
9. Runde: Gmunden - Raiffeisen Flyers Wels 107:89 (24:23, 27:16, 30:27, 26:23), Kapfenberg – Timberwolves Vienna 94:80, UBSC Graz - Oberwart 75:87, BC Vienna – Klosterneuburg 98:83, Traiskirchen – St. Pölten 63:80.
Der Grunddurchgang der Basketball-Bundesliga umfasst heuer nur noch 18 Runden. Danach wird das Feld geteilt: In Platzierungsrunde (Platz 1 bis 6) und Qualifikationsrunde (Platz 7 bis 10), aus der es die beiden besten Teams noch in die Play-offs der Top-8, in denen alle Runden im Modus „Best-of-5“ ausgetragen werden, schaffen. Für die beiden Schlusslichter geht es in der Relegation gegen die beiden Finalisten der Basketball Zweite Liga (B2L) um den Verbleib in der ADMIRAL BSL.

Judo-Boom dank Multikraft-Truppe
Das Judo-Bundesliga-Team von LZ Multikraft Wels qualifizierte sich für das Finale-Four am 9. November in Gmunden. Wels setzte sich dort zuerst gegen Union Flachgau 9:5 durch und verlor erst im Finale gegen Titelverteidiger Galaxy Wien hauchdünn mit 7:9. Nach einem 7:7 Endstand mussten Zusatzkämpfe entscheiden. Dem LZ Mulztikraft Wels gehört aber die Zukunft, auch wenn die Wiener nun mit Euros locken!"
Gegen Flachgau siegten Kimran, Wachid und Shamil Borchashvili (je 2) sowie Michael Winkler und Legionär Jaba Papinashvili (Georgien). Gegen den Titelverteidiger siegten Jaba Papinashvili (2), Wachid Borchashvili (2), Shamil Borchashvili und Krisztian Toth (Ungarn). Bei der Zusatz-Entscheidung verloren Kimran Borchashvili und Michael Winkler - damit wurden die Wiener mit einem Vielfach-Budget doch noch einmal Meister.
Die Welser waren 1977 (!) Staatsmeister unter Alfred Eder mit Willi Reizelsdorfer (heute noch Nachwuchs-Trainer im Klub) und Robert Köstenberger geworden. Damals dabei auch der erste Legionär: Der Pole Jurek Jatowtt.
Und jetzt erfreut wieder Kimran Borchashvili (Bild im blauen Judogi) mit einem Staatsmeistertitel. Zum dritten Mal sicherte sich Kimran in der Klasse bis 60 Kilogramm den Titel. Er setzte sich im Semifinale gegen Daniel Leutgeb (Reichraming) mit Ippon und im Finale gegen Vache Adamyan (Flachgau) klar durch. Zur Belohnung darf der 25-jährige Welser Eigenbaukämpfer auf ein Trainingslager nach Georgien fliegen. Sabrina Filzmoser, Wachid und Shamil Borchashvili – sie fehlten bei der Staatsmeisterschaft - trainieren noch bis 10. Dezember in Tokio mit den besten Judokas der Welt. Anschließend steht ab 12. Dezember das Masters auf dem Programm.

Keine Fusion, aber Zusammenarbeit
Dank eines sinnvollen Vorschlages von Ferry Mutschlechner und Hermann Wimmer konnte für die Fußball-Zukunft ein sinnvoller Kompromiss gefunden werden. Eine Fusion zwischen WSC-Hertha und FC Wels erschien weder sinnvoll, noch erfolgsversprechend. Jetzt wird der OÖFV einen Vorschlag präsentieren, wie eine Zusammenarbeit mit Einbeziehung der HUBER-Arena möglich wäre, wenn WSC-Hertha wirklich den Aufstieg in die 2. Liga gelingen sollte.
Während WSC-Hertha als Vierter der Regionalliga Mitte im Frühjahr sich als seriöser Aufstiegskandidat darstellen möchte, gilt es beim FC Wels nochmals Anstrengungen in der Winterpause für ein Regionalliga-taugliches Team zu unternehmen. Eine längerfristige Negativserie würde auch dem Fortbestand des Vereins nicht gut tun. „Überlebungstraining“ ist auch beim ATSV Stadl-Paura angesagt, der nach einem unvergleichlichen Aufstieg unter erheblichen Problemen leidet.
REGIONALLIGA MITTE (Endstand Herbst 2019 + 1 Rückrunde): 1. und Winterkönig Sturm Graz Amateure 33/16 (37:18), 2. Gurten 30/16 (34:18), 3. Allerheiligen 30/16 (33:22), 4. WSC-Hertha 29/16 (36:23), 5. St. Anna/Aigen 28/16 (29:17), 6. Bad Gleichenberg 28/16 (42:31), 7. Gleisdorf 26/16 (33:25), 8. WAC Amateure 26/16 (37:30), 9. Vöcklamarkt 26/16 (37:33), 10. Weiz 24/16 (34:29), 11. Deutschlandsberg 22/16 (29:21), 12. Kalsdorf 20/16 (18:26), 13. Wikinger Ried 15/16 (24:30), 14. ATSV Wolfsberg 14/16 (23:30), 15. FC Wels 6/16 (12:47), 16. ATSV Stadl-Paura 4/16 (12:70).
Die Rückrunde in der Regionalliga Mitte mit Frühjahrsunde 2 beginnt am Freitag, 6. März 2020.

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