Donnerstag, 12. Dezember 2019 

welsÜberregionales | Kommentar | 31.10.2012

Lizenzvergabe durch GAK-„Out“ im neuen Licht

Ein „Doppelpass“ für den LASK

Was musste der Fußballklub LASK und Präsident Peter Michael Reichel (Bild) für Häme ein stecken, als bei der Lizenzvergabe im Sommer dem Linzer Traditionsklub die „Rote Karte“ gezeigt wurde und der LASK zwangsweise in die Regionalliga absteigen musste. Dem GAK als Aufstiegsaspirant wurde hingegen genauso wie dem ebenfalls finanziell angeschlagenen FC Lustenau die Lizenz erteilt. Nun musste der GAK beim vierten (?) Konkurs endgültig sportlich w.o. geben. 
Speziell die Medien
ließen an dem Management des „ungeliebten“ Welsers kein gutes Haar und machten sich über die Behauptungen der eigenartigen und aus der Sicht des Lask ungerechten Lizenzvergabe lustig. Jetzt hat der Lask nicht nur das Cup-Viertelfinale mit dem Erfolg über Bundesligist Mattersburg erreicht, sondern sieht sich jetzt in punkto Lizenzvergabe im Recht.
Der Verlust der Lizenz hatte nicht nur schwerwiegende finanzielle Folgen, sondern auch der Ausflug zum letzten GAK-Meisterschaftsspiel mit dem tollen 6:2-Erfolg war sinnlos – alle GAK-Spiele werden mit 0:0 gewertet.
Wende? Ob sich jetzt endlich einmal die jahrelang anhaltende mediale Hetzkampagne aufhört oder muss der LASK-Präsident erst mit einem „neuen“ Traditionsverein namens LASK auftreten? Die Landeshauptstadt sollte sich nun auch politisch sammeln, ansonsten wird das mit 32 Mio. Euro (oder waren es mehr?) rund erneuerte Linzer Stadion endgültig verwaisen.
Aber Linz ist eben anders. Ob klare Kostenüberschreitungen bei zahlreichen Projekten oder Swap-Geschäfte und die derzeit sinnlose Stadion-Sanierung - alles wird nicht wirklich politisch hinterfragt. Und der Langzeit-Bürgermeister kann selbst entscheiden, ob gravierende Fehler einen Rücktritt erfordern.
Vier Vereine von GAK-Pleite besonders betroffen
Durch die 0:0-Spiele des GAK verlieren der Lask (6:2), der Villacher SV (3:0), Allerheiligen (4:1) und Austria Klagenfurt (3:2) drei Punkte. Einen Punkt weniger haben Gratkorn (1:1), St. Florian (0:0), Leoben (1:1), Sturm Amateure (1:1) und Wallern (2:2).
Tabelle Regionalliga Mitte (neu): 1. Pasching 35/14 (43:10). 2. LASK 28/13 (34:10), 3. Kalsdorf 26/13 (36:18), 4. Austria Klagenfurt 22/13 (14:11), 5. SAK Klagenfurt 19/13 (22:28), 6. Villacher SV 18/13 (23:21), 7. Vöcklamarkt 18/13 (18:17), 8. Gratkorn 16/13 (24:22), 9. Wallern 16/13 (10:15), 10. Allerheiligen 15/14 (19:23), 11. St. Florian 12/13 (10:18), 12. Feldkirchen 11/13 (19:35), 13. DSV Leoben 10/13 (14:25), 14. KSV Amateure 9/13 (10:25), 15. Sturm Graz Amateure 9/13 (10:28), 16. GAK 0 (0:0). Nur Pasching hat sich das Spiel gegen den GAK erspart. 
Glück haben jene Vereine, die gegen den GAK verloren haben - diese Verlusttore wurden abgezogen: KSV Amateure (0:3), Vöcklamarkt (0:2), Feldkirchen (0:2), SAK (0:2) und Kalsdorf (0:1).
Tabelle (vor der GAK-Pleite): 1. Pasching 35/14 (43:10). 2. LASK 31/14 (40:12), 3. Kalsdorf 26/14 (36:19), 4. Austria Klagenfurt 25/14 (17:13), 5. Villacher SV 21/14 (26:21), 6. GAK 20/14 (20:21), 7. SAK Klagenfurt 19/14 (22:30), 8. Allerheiligen 18/14 (23:24), 9. Vöcklamarkt 18/14 (18:19), 10. Gratkorn 17/14 (25:23), 11. Wallern 17/14 (12:17), 12. St. Florian 13/14 (10:18), 13. DSV Leoben 11/14 (15:26), 14. Feldkirchen 11/14 (19:37), 15. Sturm Graz Amateure 10/14 (11:29), 16. KSV Amateure 9/14 (10:28). 

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