Sonntag, 8. Dezember 2019 

welsWels Stadt | Geschehenh | 02.07.2012

Zuerst Bootsbau & mehr oder weniger gelungenes Rennen

Der „Kampf“ mit dem Pappboot

Der Welser Faltbootverein, der zuletzt sieben Jahre zu einer AWS-Regatta („Alles Was Schwimmt“) eingeladen hatte, lud am 30. Juni zum 1. Pappbootrennen auf der Traun. Die Teilnehmer begannen ab 11.00 Uhr mit dem Bootsbau, ab 15.00 Uhr startet vor dem Bootshaus das sicherlich lustige Rennen.
Bei der AWS Regatta mussten die Teilnehmer die Strecke Welser Wehr - Bootshaus Faltbootverein in selbstgebauten Booten bewältigen. Das Konzept beim Pappbootrennen ist ähnlich: Allerdings alle Starter müssen zuerst  mit dem gleichen Material (Pappkartons, Klebeband und Folie) und gemeinsam zur gleichen Zeit die Boote bauen.
Als Material wurden Kartonagen, Klebeband und Wickelfolie vom Veranstalter zur Verfügung gestellt. Zusätzlich durften mitgebrachte Materialien zur Dekoration verwendet werden. Aufgabe war es in der vorgegebenen Zeit ein originelles, schwimmfähiges Boot aus den vorgegebenen Materialien zu bauen und die ca. 1000 m lange Strecke vom Faltbootverein (Welldorado) bis zur Traunstiege (vor Isola Bella) - in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen.
Welser Pappbootrennen hat Zukunft
Trotz extrem heißer Temperaturen hatten sich etwas mehr als 20 Teams im Bootshaus des Welser Faltbootvereins eingefunden, um der Premiere edes Pappbootrennens ihre Künste im Bau von Pappbooten zu zeigen.
Nach dem Motto „Wir haben das Material - Ihr die Ideen“ haben sich etwa 80 Teilnehmer aller
Altersklassen daran versucht aus Pappkarton, Wickelfolie und Klebeband ein schwimmfähiges Pappboot
zu bauen. Innerhalb weniger Stunden entstanden Boote in den verschiedensten Formen.
Der Fantasie der Teilnehmer waren keine Grenzen gesetzt und es entstanden neben Konstruktionen, die an Boote erinnerten, aber auch eine schwimmend Handtasche, ein Pool, eine Raupe, ein Drachen und andere Gefährte die mehr oder weniger schwimmfähig aussahen. Neben der Zeitwertung gab es auch eine Wertung zur Originalität der Boote.
Im (wegen der Hitze) aufgestellten Pool wurden dann auch schon die ersten Schwimmversuche unternommen. Auch Bürgermeister Dr. Koits konnte sich bei einem Besuch über die Baukünste der Teilnehmer informieren und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Aktivitäten gesetzt werden die das Traunufer beleben.
Um 15.00 Uhr war der Start beim Bootshaus, es galt nun die ca. 1000 Meter lange Strecke bis zur Traunstiege in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen. Die ersten Teilnehmer scheiterten schon beim Besteigen der Boote und mussten die Strecken schwimmend zurücklegen. Schuld war zumeist jedoch
nicht das Material, sondern die Konstruktion der Boote. Aufgrund der heißen Temperaturen war dies aber eine willkommene Erfrischung, da auch die Traun eine angenehme Wassertemperatur hatte.
Ein Großteil der Boote konnte jedoch erfolgreich die Fahrt beginnen und mehr als die Hälfte erreichte
auch das Ziel bei der Traunstiege ,wo sie von den Zusehern bejubelt wurden. Dank der Boots-
Begleitung durch die Freiwillige Feuerwehr Wels und einiger Kajakfahrer war auch für die Sicherheit der
Teilnehmer gesorgt. Dank der Unterstützung durch die AVE wurden die Gefährte in dem bereit gestellten Container entsorgt.
Nach sieben AWS-Regatten war dies sicher eine würdige Nachfolge-Veranstaltung, die sicher eine Fortsetzung finden wird. Leider hatten wir in Form des sehr heißen Tages eine starke Konkurrenz durch Badeseen, Freibäder und eigene Pools.
Der Welser Faltbootverein möchte sich bei allen bedanken, die teilgenommen haben und diese Veranstaltung unterstützt haben.

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