Mittwoch, 12. August 2020 

welsWels Stadt | Geschehen | 25.05.2010

Ein Konzert-Rückblick mit Bilderquerschnitt

Viel Jubel, Kritik, Lob und Hader

Großkonzerte dieser Art sind vorrangig „Geschäft“. Unterschiedlicher können kaum Kommentare von Besuchern des AC/DC-Konzertes am 22. Mai sein, die sich anschließend im Internet äußerten. Von miesester Organisation bis zum Superkonzert und Lob für die Durchführung ist da alles zu finden. Die Stars Angus Young und Brian Johnson (Foto) haben diesem Konzertabend den unauslöschlichen Stempel aufgedrückt!
Wie kritisch allerdings die Ansammlung derartiger Massen ist, zeigte das plötzlich hereinbrechende Gewitter. Wenn da eine Panik entstehen würde – dann gute Nacht!
Was bei den Reaktionen aber besonders bedenklich erscheint: Da waren hochschwangere Mütter dabei, da waren Eltern mit Kleinkindern, ja sogar mit Kinderwägen im Gelände. Das schwere Gewitter bekamen die Besucher dank der Lautstärke kaum mit.
Der Starkregen sorgte aber besonders im hintersten Bereich für eine Fluchtbewegung – und da reagierten die Sicherheitskräfte erfreulicherweise prompt und entfernten die Zäune (zumindest nach Aussagen von Besuchern).
Besonderer Druck auf Behörden und Einsatzkräfte
Nicht zu beneiden sind Behörden, die für die Durchführungs-Bestimmungen sorgen müssen, sowie Feuerwehr, Rettung und Polizei. Bei all diesen bleibt die Verantwortung hängen. Die Veranstalter, auch wenn sie sich noch zu bemühen, haben naturgemäß einen möglichst hohen Umsatz im Sinne (siehe Getränke, Parkplatz etc.).
Derartige Massen sind nicht wirklich zu kontrollieren und bei einer Panik wäre auch die beste Organisation überfordert. Zurück blieben die oben erwähnten, die letztlich bei Katastrophen sich der Verantwortungen stellen müssen.
Rasch und richtig auf Gewitter reagiert!
Daher ist vor allem jenen zu danken, die dank des Wetterradars offensichtlich rechtzeitig gehandelt haben und das Hauptkonzert etwas vorgezogen haben. Während sich viele Besucher gewundert hatten, dass das Hauptkonzert früher als geplant begann, kam die heißt ersehnten Australier gerade rechtzeitig auf die Bühne, um von dem Wetterchaos abzulenken.
Kritisch. Gewitter und zu langes Warten auf die Kulttruppe hätte sicherlich größere Probleme ausgelöst. Die so sehnsüchtig erwartete Truppe und deren Musik waren stärker als die Wetterunbilden, die viele Besucher völlig durchnässt haben.
Fazit: Die Begeisterung über das Konzert war sicherlich wesentlich größer, als die Kritik an der Organisation. Aber auch die Besucher haben durch ihre Disziplin zum Erfolg beigetragen.
EINMAL ANDERS. Wir waren im Hintergrund, mit der Kamera unterwegs und bringen am Mittwoch einen Bericht wie ihn keine andere Kamera auf dem Gelände eingefangen hat. Der Lenkung des Großkonzerts von der Zentrale in der Hauptfeuerwache bis hinter der Bühne gebührt ein besonderer Respekt! Schließlich war es eine Premiere der besonderen Art.

Bildergalerie

Verkehrsüberwachung Angus & Brian Netter Willkommensgruß RK überall dabei Angus & Brian Erwartungsvoll Schlammbad Bühnenfeuerwerk Geländeblick Angus Young Konzertgelände Rotes Kreuz vor Ort Bühnenkanonen Drums Phil Rudd Rettungsfahrzeuge bereit Stromleitung Vor Konzertbeginn Angus & Brian Bühnenaufbau Bühnenshow Bühneneinstellung Bass Cliff Williams Menschenmenge Brian Johnson Flurspuren Lautsprecher Kein Platz mehr
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