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welsWels Stadt | Kommentar | 06.10.2009

Klare Botschafts-Reaktionen zur Demo vor Stichwahl

So kann die Wahlbeteiligung sinken

Die Stichwahl um den Bürgermeistersessel am 11. Oktober in Wels wird jetzt nur noch mit Untergriffen geführt. Nun ist aber Schluss mit „lustig“, denn die Wähler reagieren womöglich mit Wahlboykott.
Die Demonstration gegen den angeblich „rechten Hetzer“ Dr. Wieser spricht leider nur gegen die Teilnehmer selbst. Hier schadet man den beiden Kandidaten und im Besonderen dem Ruf der Stadt Wels, die sich zuletzt enorm entwickelt hat.
Die Groteske betraf nun am 6. Oktober auch Journalisten. Bei einer Wieser-Pressekonferenz saßen an einem Nebentisch vier Zuhörer(Innen), von denen einer offensichtlich Gehörtes in einen Laptop verewigte. Ob dieser auch richtig zugehört hatte? Jedenfalls von „rechten Hetzern“ hat kein anwesender Journalist etwas vernommen. Davon sind sowohl Dr. Bernhard Wieser, als auch Dr. Andreas Rabl jedenfalls in keiner Weise betroffen.
Auf eine derartig niveaulose Stichwahl können die vielen Bürger, die gerne in dieser Stadt wohnen und sich an einer vielfach friedlichen Bevölkerung erfreuen, gerne verzichten. Jetzt hat man sogar in Wien bei der SPÖ erkannt, dass man besonders das Asylanten-Problem endlich einmal ins richtige Lot bringen muss. Nur Gutmenschen und Helfersyndrome verkennen noch immer die Realität.
Weder Dr. Peter Koits, noch sein Gegenkandidat Dr. Bernhard Wieser haben diese Auseinandersetzung angezettelt. Der auch aufgrund der Wahlergebnisse logische klare Favorit wird so zu einer „Marionette“ für angeblich demokratische Demonstranten.
Dr. Peter Koits hat es sich verdient die Stichwahl klar für sich zu entscheiden, denn für seine etwaigen Versäumnisse ist er persönlich mehr als genug „abgestraft“ worden. Von der unerwarteten Freude einer Stichwahl hätte Dr. Bernhard Wieser schon genug profitiert, jetzt ist auch er unverdientermaßen persönlich betroffen.
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20.11.2019 - 22:20:55