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welsWels Stadt | Sport | 06.06.2009

Jetzt kann der WBC Kraftwerk den Titel holen!

Am Wahlsonntag WBC-Meistertitel?

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Heute am EU-Wahlsonntag hat der WBC Kraftwerk die einmalige Chance den ersten Meistertitel im Herren-Basketball nach Wels zu holen. Beim vierten Finalspiel gegen Lokalrivalen Gmunden würde der dritte Sieg im vierten Spiel den Titel bedeuten. Bei einer Heimniederlage gäbe es dann noch die allerletzte Chance am kommenden Feiertag in Gmunden.
Das WBC-Team hat aber aufgrund der Verletzungsserie schon längst mehr als je erwartet erreicht. Für die Fans ist das Team schon längst Meister, angesichts der Personalprobleme kommt der Meistertitel einer Sensation gleich. Übrigens: Auch den Fans gebührt ein Titel, nicht nur bei Heimspielen, sondern vor allem auch in Gmunden waren die Fans eine wichtige moralische Unterstützung.
Das dritte Finalspiel um den Meistertitel in der BB-Bundesliga in Wels wurde zu einer Nervenschlacht, fast hätten Mayes (29) und Colwell (27) die Gmundner wieder ins Spiel gebracht. Schließlich war das WBC-Team an diesem Abend glücklicher und gewann doch noch 89:86. Die letzten drei Minuten vom PREMIERE-Livebericht hier zu sehen!
Der WBC Kraftwerk kann nun nach dem 2:1-Finalstand heute SONNTAG gegen den Lokalrivalen erstmals den Meistertitel nach Wels holen! Wenn Gmunden auf 2:2 stellen kann, dann gibt es am Feiertag (Donnerstag) das Entscheidungsspiel in Gmunden!  
3. Finalspiel: WBC Kraftwerk - Swans Gmunden 89:86 (17:22, 21:13, 26:27, 25:22). Lamesic 22, Klette 18, Fields 17, Thomas 10, Archibald 10, Moore 6, Woschank 4, Nelson 2; Mayes 29, Colwell 27, Fisher 11, Schöninger 6, Mayer 6, Hütter 3, Stelzer 2, Palmer 2.
Dazu der Spielbericht vom WBC: Es war wieder eine unglaublich spannende Partie. Das Spiel war geprägt von zwei Teams, die sich nichts schenkten und bis an die Schmerzgrenze gingen. Am Ende siegte der WBC: „Gmunden hat alles unternommen, um dieses wichtige dritte Spiel zu gewinnen. Ich bin froh, dass wir den Sieg über die Distanz gerettet haben, obwohl Mayes und Colwell überdurchschnittlich gespielt haben“, sagte WBC-Headcoach Raoul Korner nach der Partie.
Gmunden beginnt wie von der Tarantel gestochen. Mayes und Colwell geben den Ton an und der WBC liegt nach vier Minuten mit 0:9 im Rückstand. Erst Fields bringt die Welser auf die Anzeigentafel und nur langsam findet man den Rhythmus. Gmunden ist aber im ersten Viertel tonangebend und um einen halben Schritt schneller. Mit 17:24 geht es in die erste Pause. Das zweite Viertel bestimmen aber die Welser. Die Verteidigung verdient dieses Wort und plötzlich passt auch in der Offensive alles. Mit 22:13 geht dieser Abschnitt an den WBC Kraftwerk. 
In den ersten drei Minuten der zweiten Hälfte knüpft der WBC nahtlos an die zweite Hälfte in Gmunden an. Die Zone steht und die Würfe nehmen den richtigen Weg. Woschank stellt auf 47:40 (23.), aber Mayes und Colwell und in dieser Phase auch Fisher, der im vierten Viertel aber nach einer Knieverletzung ausscheiden muss, bringen Gmunden zurück. Es geht hin und her und mit der Schluss-Sirene des dritten Viertels steht es 64:64.
Mayes eröffnet das vierte Viertel mit einem Dreier. Der WBC versucht es über innen. Zwei Mal Lamesic und Moore im Konter bringen eine 70:64-Führung. Zwei Gmunden-Dreier und es steht wieder remis 70:70 (33.). Lamesic geht heiß. Immer wieder zieht er zum Korb oder findet freie Mitspieler. In der 35. Minute führt der WBC mit 80:71, aber Gmunden forciert wieder Mayes und Colwell und die Welser bekommen offensiv das Zitterhändchen.
Drei Minuten vor dem Ende stellt Lamesic auf 82:77, Gmunden kann wenig später nur einen Freiwurf verwandeln und es steht 148 Sekunden vor dem Ende nur noch 82:78. Der WBC hat drei gute Chancen zu scoren, doch zwei Thomas-Freiwürfe und ein Thomas-Konter mutieren zu Swans-Defensivrebounds. Schöninger nimmt sich ein Herz und den Ball und verwandelt 72 Sekunden vor dem Ende einen Dreier zum 82:81. Das Herzschlagfinale kann beginnen. 54 Sekunden: Lamesic trifft zwei Freiwürfe, 84:81. Wenige Sekunden später kann Gmunden scoren. Time Out WBC. 18 Sekunden: Klette dreht sich wie ein Wurm rund um seinen Gegenspieler und stellt auf 86:83. Die Welser foulen um Gmunden keinen Dreier zu ermöglichen. Mayer verkürzt auf 86:85. Jetzt foulen die Swans. 8 Sekunden: Klette mit zwei Freiwürfen. 88:85. Gmunden will den Dreier, Wels kann vorher foulen. Mayer an der Linie. Er trifft nur einen Freiwurf. 88:86. 4 Sekunden: Klette wird gefoult, trifft aber nur einen Freiwurf, 89:86. Gmunden kann die letzte Chance doch noch zumindest in die Verlängerung zu kommen nicht nutzen. Mayers Dreier landet am Ring.  
2. Finalspiel: Swans Gmunden – WBC Kraftwerk 71:91 (23:22, 21:24, 12:22!, 15:23). Mayes 18, Palmer 15, Schöninger 9, Colwell 8, Fisher 8, Hütter 5; Thomas 28, Woschank 17, Lamesic 12, Klette 10, Moore 10, Fields 7, Nelson 7. Ein besonderes Lob verdienen auch die Hunderten Fans, großteils in rot gekleidet, die auch in Gmunden für eine Fast-Heimpiel-Atmosphäre sorgten
1. Finalspiel: Swans Gmunden – WBC Kraftwerk 86:82 (26:20, 23:26, 17:19, 20:17). Mayes 20, Fisher 17, Huffman 13, Colwell 11, Mayer 10, Hütter 8, Palmer 6, Stelzer; Thomas 27, Klette 15, Fields 13, Nelson 12, Archibald 4, Lamesic 4, Moore 4, Woschank 3. 
4. Finalspiel SONNTAG WBC Kraftwerk - Swans Gmunden, 18.00 h, Kraftwerk-Arena Wels.
Fünftes Spiel? Steht es nach vier Spielen 2:2 folgt das Endspiel wieder in Gmunden. DONNERSTAG (11.6.) Swans Gmunden - WBC Kraftwerk. 19.30 h, Volksbank-Arena Gmunden
 
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