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steinerkirchenSteinerkirchen | Geschehen | 19.10.2008

FF Wollsberg sorgte für spektakuläre Rettungsaktion

Die Großübung klappte bestens

STEINERKIRCHEN. Eine stabsmäßig geplante Unfall-Großübung führte die FF Wollsberg am 18. Oktober an einem sonnigen Samstag auf der Sattledter Landesstraße im Gemeindegebiet durch. Das Übungsziel wurde aufgrund der exakten Vorbereitung und dem guten Zusammenspiel zwischen Feuerwehren und Rotes Kreuz eindrucksvoll erreicht. Die Bilder stammen erfreulicherweise nur von einem Übungsverlauf.
Übungsannahme: An der Straßenkreuzung kurz vor dem Feuerwehrhaus in Wollsberg kommt es zu einem Unfall mit einem Linienbus und drei PKW. Einer dieser PKW fängt Feuer. 20 Darsteller werden dabei leicht, mittel und schwerverletzt (eingeklemmt). Übungsvorbereiter waren BI Jürgen Obermayr Jürgen und die Stv. HBM Werner Zehetner und Walter Zehetner jun.
Nicht weniger als 20 Verletzte mussten von den Einsatzkräften der Feuerwehr und des Roten Kreuzes geborgen und in weiterer Folge versorgt werden. Der Großteil dieser befand sich in dem beteiligten Linienbus sowie in den drei PKWs. Aufgrund des umfangreichen Übungsszenarios wurden seitens des Einsatzleiters schon kurz nach der Ankunft die umliegenden Feuerwehren sowie Rettung und Polizei zur Unterstützung angefordert. Die Aufgaben wurden aufgeteilt und nach Priorität gereiht. Des Weiteren war auch der das Kranfahrzeug der FF Wels für die Bergung erforderlich.
Besonders knifflig war vor allem die Befreiung der zahlreichen eingeklemmten Personen aus den vielen unzugänglichen Winkeln des Busses. Zusammen mit dem Team aus Notarzt und Gemeindearzt wurde aber auch dieses Ziel erreicht.
Seitens der Organisatoren wurde aber an alles gedacht: Ein Passant simulierte einen Vater, der mit seinem Auto zur Unfallstelle rast, dieses mitten im Gefahrenbereich abstellt und laut schreiend umherläuft, um seinen Sohn zu finden. Erst mit Unterstützung der Polizei und unter Zuhilfenahme von Handschellen wurde er beruhigt und abgeführt.
Geplanter Pkw-Brand. Außerdem begann nach kurzer Zeit (und Rettung der Opfer) ein PKW zu brennen - dieser wurde durch den bereitstehenden Brandschutz sofort gelöscht.
Schließlich wurden Behördenvertreter simuliert, die den Einsatzleiter mit Fragen löcherten und diesen versuchten aus der Ruhe zu bringen. Auch das gelang nicht und so lobte Bezirkskommandant OBR Johann Gasperlmair, als Übungsbeobachter im Einsatz, die perfekte Organisation sowie den großen Realismus dieser hervorragenden Übung.

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